Mobidat vor Ort
Fachkonferenz zeigt Handlungsbedarf im barrierefreien Luftverkehr
Menschenkette für die Rechte von Menschen mit Behinderung
Kommunale Seniorenfreizeiteinrichtung in Treptow-Köpenick
Tulipan im Britzer Garten
Mit Bus und Bahn zum Werbellinsee
Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Landesamtes für Gesundheit und Soziales erhielt Signet Berlin Barrierefrei
Vor Ort: Eis und kein Ende
Sciencecenter-Medizintechnik Otto-Bock
MediPlaza erhält als erstes MVZ das Signet Berlin barrierefrei
Mobidat in Neuss
Veranstaltung "Alle inklusive – überall dabei!" zum Tag der Menschen mit Behinderungen
Gesundbrunnen-Center bekommt vorzeitiges Weihnachtsgeschenk
Bonusprogrammheft für VBB-Abo 65plus-Ticket
Pressevorführung von „Adam“ in der ASTOR Film Lounge
18. Autisten-Fachkräfte-Treffen zum Thema "Autistische Erwachsene beim Hausarzt und Zahnarzt"
Jour Fix zum Thema „Barrierefreies Gesundheitswesen“ in der Villa Donnersmarck
Signet Verleihung im Kammergericht Berlin
Signetverleihungen im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg
Fortbildungsveranstaltung „Arztbesuch ohne Barrieren“ in der Ärztekammer Berlin
Buchvorstellung "7 Jahre Kunst im Kleisthaus"
Signetvergabe Cafe Evelin
"Krise als Chance?" – Podiumsdiskussion im Rahmen der Blauen Karawane
Paralympic Day 2009 in Berlin
Le Corbusier – Kunst und Architektur
Ergebnispräsentation der Kampagne "alle inklusive! - Die neue UN-Konvention" im Kleisthaus
Tag für Menschen mit und ohne Behinderung
Friedrichshainer Kolloquium zum Thema: Disability forschen und studieren?
Mobidat bei „Aktionstag für Lebensqualität 50 Plus“
17. Autisten-Fachkräfte-Treffen
Was bleibt... Menschen mit Demenz
Lesen so wie ich es mag
Menschenkette "Europa barrierefrei!" vor dem Haus der Europäischen Kommission
Fachkonferenz zeigt Handlungsbedarf im barrierefreien Luftverkehr
Fachkonferenz "All inclusive - ökonomische Chancen im Luftverkehr für Alle" im Rahmen der ILA 2010
"Es besteht trotz einiger Fortschritte in den letzten Jahren weiterhin Handlungsbedarf für mehr Barrierefreiheit im Luftverkehr", erklärt Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen anlässlich der Fachkonferenz des Beauftragten "All inclusive – ökonomische Chancen im Luftverkehr für alle".
Es gelte, die Zusammenarbeit zu vertiefen und weitere Fortschritte zu erzielen. Die Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, dass weiterer Handlungsbedarf insbesondere bei den Sanitär- und Sitzbereichen und dem Platzangebot im Flugzeug bestehe.
"Diese Produkte müssen von den Fluggesellschaften aber auch angenommen werden. Andernfalls fliegen standardmäßig nicht barrierefrei ausgestattete Maschinen erst einmal 25 bis 30 Jahre", so der Beauftragte.
Nach der zügigen Begrüßung der Moderatorin Bettina Kramer begann Frau Waclawczyk (Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung) das Referat. Leider zog sich der Vortrag in die Länge und man hatte den Eindruck, dass das Referat nicht ausreichend vorbereitet wurde. Fragen aus dem Publikum trafen unerwartet und wurden von der Moderatorin auf die Podiumsdiskussion vertröstet, die im Anschluss zwar stattfand, allerdings ohne Beteiligung des Publikums.
Des Weiteren wurden die Kernelemente der Verordnung für Menschen mit Behinderung vorgestellt:
- Sicherstellung der kontinentalen Betreuung
- Betreuung bei Ankunft und Abflug
- Sicherheitskontrolle ohne Zusatzkosten
um nur einige zu nennen.
Frau Dr. Sigrid Arnade (im Rollstuhl sitzend) trug im Anschluss einen ehrlichen und direkten Erfahrungsbericht vor. Als Beispiel sei genannt: "Wenn Gleichberechtigung in Flugzeugen, dann sollte man alle Toiletten ausbauen..."
Es folgte Frau Tanya Stötzer (Deutsche Bahn AG), die über Redesign in den ICE-Zügen unter Berücksichtigung des Aspekts der Barrierefreiheit berichtete.
Klaus-Dieter Kricke (PRM Air Travel), Mr. Robinson (Blue Sky) und Mr. Mulholland (Thompson Aero Seating) stellten Ihre Produkte vor: Sitzkomfort Luna, Sola, Stella, dies sind feststehende Sitze mit großzügig ausgestatteter Beinfreiheit.
Prof. Granzeier (IDS Industrial Design Studio Jork) referierte über die Sanitärbereiche in Flugzeugen und Frau Agata-Linke (Barrierefreier Tourismus) und Rolf Schrader (Deutsches Seminar für Tourismus) bildeten mit dem Vortrag "Ökonomische Potenziale der Barrierefreiheit“ den Abschluss.
Vielleicht hätte man es sich auch einfacher machen können, wenn man am Anfang bereits gesagt hätte: "Wo kein Geld, da keine Barrierefreiheit". Trotzdem war die Fachkonferenz ein wichtiger Schritt in die Richtung "barrierefreier Luftverkehr".
Text: Stefan Schulz, Mobidat (15.06.2010)
Menschenkette für die Rechte von Menschen mit Behinderung
Anläßlich des Europaweiten Aktionstages von Menschen mit Behinderungen hatten der Berliner Behindertenverband "Für Selbstbestimmung und Würde" e.V. (BBV), die Bundesinitiative DAHEIM STATT HEIM und der Landesverband Berlin-Brandenburg des Sozialverbands Deutschland (SoVD) gemeinsam aufgerufen, mit einer großen Menschenkette Politikern aller Ebenen ein Licht aufzustecken.
Unter dem Motto "Inklusion - Dabei sein von Anfang an" fand am 5. Mai am Brandenburger Tor eine Demonstration statt. Dabei wurde von etwa 500 Menschen mit und ohne Behinderung eine Menschenkette vom Brandenburger Tor bis zum Reichstag gebildet.
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Unter anderem waren auch Mitarbeiter von Mobidat mit vielen Kollegen vertreten. Als prominente Vertreter der Politik hielten Herr Dr. Ilja Seifert, Frau Andrea Nahles und Frau Dr. Ursula Engelen-Kefer eine Rede.
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Mitarbeiter von Mobidat und der ehemalige Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Martin Marquart
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Leider spielte die Technik uns allen einen Streich: Der Ton brach ein paar mal ab. Dadurch waren die Reden von Vertretern der Selbsthilfegruppen und Politikern oft nicht zu verstehen. Allerdings wurden die Reden von einem Gebärdendolmetscher für die Gehörlosen übersetzt.
Bilder und Text: Stefan Schulz, Thomas Willams, Steve Zimmermann und Kurt Lettmeier (05.05.2010)
KOMMUNALE SENIORENFREIZEITEINRICHTUNGEN IN TREPTOW-KÖPENICK
KIEZKLUB
AKTIV ERLEBEN. AKTIVER LEBEN.
ZEHN KIEZKLUBS, TAUSEND MÖGLICHKEITEN.
Fast 30 Prozent der ca. 240.000 Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirkes Treptow-Köpenick sind über 60 Jahre alt. Vor diesem Hintergrund kommt der Seniorenpolitik in diesem Bezirk eine ganz besondere Bedeutung zu – und somit auch den zehn kommunalen Seniorenfreizeiteinrichtungen in Treptow-Köpenick. Diese hießen bisher Seniorentreff, Seniorenbegegnungsstätte, Seniorenfreizeitstätte, Generationsclub oder Nachbarschaftszentrum.
Doch am 30. April 2010 war es endlich soweit – unter einem einheitlichen Namen sollten diese kommunalen Einrichtungen nun auftreten. Der Veranstaltungssaal im NBZ Rahnsdorf war mit erwartungsvollen Menschen gefüllt.
Unter den Anwesenden auch die Vorsitzende der Seniorenvertretung von Treptow-Köpenick Prof. Dr. Herta Kuhrig. Mit ihrer ehrenamtlichen Helferschar konnte sie in einer rekordverdächtigen Aktion 10.456 Unterschriften für den kommunalen Erhalt des NBZ sammeln und diese persönlich auf der BVV übergeben.
Die Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit Ines Feierabend erläuterte kurz die Gründe für die einheitliche Namensgebung - verriet jedoch noch nicht den neuen Namen.
Für Unterhaltung sorgte der im NBZ heimische Singekreis „Hessenwinkler Spätlese“ unter der Leitung von Frau Höft.
Von den Leiterinnen verschiedener Einrichtungen wurde kurz der gemeinsame Namensfindungsweg mit der DUO Werbeagentur erläutert.
Endlich war es soweit. Bei Sonnenschein versammelten sich die Anwesenden vor dem Gebäude.
Das bisherige Geheimnis wurde nun endlich gelüftet.
Sie haben sicherlich bestimmt jede Menge Lust auf ein aktives Leben. Besuchen Sie doch einfach den
· KIEZKLUB RAHNSDORF
· KIEZKLUB ALTE SCHULE
· KIEZKLUB IM BÜRGERHAUS ALTGLIENICKE
· KIEZKLUB RATHAUS JOHANNISTHAL
· KIEZKLUB GERARD PHILIPE
· KIEZKLUB TREPTOW-KOLLEG
· KIEZKLUB KES
· KIEZKLUB BOHNSDORF
· KIEZKLUB HAUS DER BEGEGNUNG
· KIEZKLUB VITAL
Sicherlich treffen Sie dort auch einmal Frau Prof. Dr. Kuhrig, die schon wieder neue Pläne schmiedet.
Neun KIEZKLUBS haben an ihrer Eingangstür das Signet „Berlin barrierfrei“ und können von allen Menschen zweckentsprechend genutzt werden – auch von Menschen mit Behinderung.
Für alle KIEZKLUBS erscheint jeweils monatlich ein Programmheft. Sie erhalten es kostenfrei in Bürgerämtern, im Sozialamt, in Volkshochschulen und in den KIEZKLUBS selbst.
Informieren können Sie sich unter
www.berlin.de/ba-treptow-koepenick.de
und natürlich auch unter
Text: Peter Scharffetter Fotos: Monika Scharffetter Mobidat (01. Mai 2010)
Seitenanfang
Tulipan im Britzer Garten
April/Mai 2010
An einem schönen Frühlingshaften/ Sommerlichen Tag die Tulipan im Britzer Garten zu besuchen ist eine Wonne. Duftende, farbenprächtige Blumen, die sehr schön angelegt sind, erheitern unsere Herzen. Für unser leibliches Wohl sorgen viele Cafes und Gaststätten, sowie für ruhige besinnliche Momente, jede Menge Sitz- und Liegengelegenheiten.
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Im Britzer Garten gehen Natur, Kunst und Architektur eine wunderbare Symbiose ein
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Ein Erlebnis ist natürlich die Rundreise durch den Britzer Garten mit der eigenen Eisenbahn
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Anschrift:
Britzer Garten
Sangerhauser Weg 1
12349 Berlin
Telefon: 0 30 / 70 09 06 - 0
Tageskarte:
Erwachsene € 2,00 - Kinder (6-14 J.) € 1,00
Schwerbehinderte (Ausweis) € 1,00
Schulklasse bis maximal 30 Schülern (einschließlich 2 Begleitpersonen ) € 15,00
Internet: www.gruen-berlin.de
Also, nichts wie hin, ein Spass für jedermann ob Groß oder Klein.
Bilder und Text: Birgit Rademacher, Mobidat (26.04.2010)
Mit Bus und Bahn zum Werbellinsee
"Es ist ein Märchenplatz, auf dem wir sitzen, denn wir sitzen am Ufer des Werbellin"
Was Theodor Fontane vor über 130 Jahren bei seiner Wanderung durch die Mark Brandenburg inspiriert hat, das gilt auch heute noch. Der Werbellinsee, gelegen im Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin, ist einer der schönsten Seen im Land Brandenburg.
Die Bahnfahrt dahin dauert vom Berliner Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Joachimsthal Kaiserbahnhof nur gut eine Stunde mit einmal Umsteigen in Eberswalde Hauptbahnhof.
Obwohl die idyllische Schorfheidestadt Joachimsthal weit "hinter dem Wald" liegt, ist sie gut an das regionale Bahn- und Busnetz angebunden.
Im 1 bis 2 Stundentakt fährt die Bahnlinie OE63 in nur 20 Minuten in die Kreisstadt Eberswalde, und in gut einer Stunde ist Berlin erreicht.
Nicht nur für Tagesausflügler sondern auch für Feriengäste in Region ist der Werbellinsee-Bus interessant, denn nach aktuellen Gästebefragungen lassen sich über 60 Prozent ihr Auto im Urlaub am liebsten stehen.
An den Sommerwochenenden fährt schon ab Bahnhof Eberswalde der Ausflugsbus 917, der Werbellin Bus, direkt um den See.
Fahrräder können im Anhänger des Busses mitgenommen werden.
(Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)
Der historische Kaiserbahnhof wurde in den letzten Jahren originalgetreu wieder hergerichtet.
Als erster Hörspielbahnhof bietet er während der Monate Juli bis September Hörerlebnisse für Groß- und Klein.
Der Kaisersaal dient heute auch als Seminar- und Veranstaltungsort.
(Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)
Auch mit dem Dampfer kann man über den See schippern. Die Route des Radfernweges Berlin-Usedom führt ebenfalls am Werbellinsee vorbei.
Schiffsanleger der Reederei Wiedenhöft.
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Alle Abfahr- und Ankunftszeiten der Bus- und Bahnverbindungen sind im Internet in der VBB-Fahrinfo auf www.vbbonline.de zu finden.
(Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)
Alle Ziele sind zum VBB-Tarif erreichbar, der vor allem für Vielfahrer besonders günstige Angebote bereithält.
Fahrplan Joachimsthal (PDF, 84,4KB)
Internet-Links:
www.hubertusstock.de
www.wito.barnim.de
www.kaiserbahnhof-schorfheide.de
www.biorama-projekt.org
www.bbg-eberswalde.de
www.werbellinsee-schorfheide.de
Artikel und Fotos: Stefan Schulz, Mobidat, 20.04.2010
Text: VBB Presseinformation vom 20.04.2010
Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Am Donnerstag, 25.02.2010 wurde im Berliner Haus der Heinrich Böll Stiftung die nationale Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung (EJ 2010) von Dr. Wolfgang Gern, dem Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, eröffnet. Die Durchführung des EJ 2010 in Deutschland wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) organisiert.
Unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales Frau von der Leyen, die kurz vor der Mittagspause vor Ort erschienen war, sagte: "In diesem Land leben 2,4 Millionen Kinder mit einem Armutsrisiko. Diese Kinder leben in Armut, weil ihre Eltern keine Arbeit haben. Die große Mehrheit dieser Eltern will raus aus der Arbeitslosigkeit, aber sie können nicht, weil sie kein Arbeitsangebot haben, weil sie keinen Schul- oder Berufsabschluss haben, weil sie keinen Kitaplatz oder keinen Ganztagesschulplatz haben. Wir müssen uns um diese Menschen kümmern, Ihnen in den Jobcentern reelle, ehrlich gemeinte, zugewandte Angebote machen. 'Fordern und Fördern' ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit." Dies und einiges andere mehr war von Frau von der Leyen zu hören, allerdings nicht direkt zum Anlass passend.
Ein Straßenchor sang ein paar Weisen, und irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, dass der Obdachlosen-Chor beim gemeinsamen Singen und dem nachfolgenden Foto-Shooting von der Bundesministerin als nützliche Staffage für ihren Auftritt benutzt wurde. So schnell wie sie mit ihren Body-Guards und anderem Hofstaat in der Veranstaltung auftauchte, war Frau von der Leyen dann auch wieder verschwunden.
"Das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut zu stärken und die Wahrnehmung für deren Ursachen und Auswirkungen zu schärfen", sind laut BMAS die Ziele des Europäischen Jahres, das die Europäische Kommission für 2010 ausgerufen hat. Das BMAS hat bundesweit 40 Projekte ausgewählt, die in diesem Jahr von der EU-Kommission und dem Bund mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert werden. Wenig angesichts der Not, die in viele Kommunen des Landes immer mehr sichtbar wird.
Unterstützt wird das Projekt von prominenten Botschaftern. Diese kommen aus den Bereichen Medien, Kunst, Kultur, Sport, Kirche und sollen mit ihrem öffentlichen Auftreten und Handeln für die Ziele des Europäischen Jahres 2010 werben. Im Rahmen des EJ2010 vergibt das BMAS einen Sonderpreis für Nachwuchsjournalisten in Höhe von insgesamt 5 000 Euro.
Konsequenterweise hat die Europäische Kommission beschlossen, nachfolgend auf des Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit auszurufen. Sehr bezeichnend angesichts steigender Arbeitslosenzahlen und wachsender Armut auch bei arbeitenden Menschen in der EU.
Text: Kurt Lettmaier und Anne Schröder, Mobidat (27.02.2010)
Foto: Volker Schwarz, Mobidat (25.02.2010)
Landesamt für Gesundheit und Soziales erhielt Signet Berlin Barrierefrei
Am 25.02.2010 um 13:00 Uhr übergaben Mitglieder des Behindertenbeirates und die Behindertenbeauftragte des Bezirksamtes Mitte von Berlin, Frau Hildrun Knuth, im Beisein des Bezirksbürgermeisters Herrn Dr. Christian Hanke, dem Präsidenten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Herrn Franz Allert das Signet "Berlin-Barrierefrei".
Das LaGeSo - Landesamt für Gesundheit und Soziales - trägt mit seinen Dienststellen und Angeboten insbesondere für Menschen mit Behinderung eine große Verantwortung. "Barrierefreiheit ist ein Thema, das angesichts der demografischen Entwicklung immer bedeutsamer wird. Die Behörden des Landes Berlin haben hierbei eine Vorbildfunktion", erklärt Franz Allert.
Der Standort, an dem sich unter anderem die Dienststellen des Ärztlichen Dienstes, der Heimaufsicht, des gesundheitlichen Verbraucherschutzes sowie die Zentrale Aufnahmeeinrichtung und Leistungsstelle für Asylbewerber befinden, erfüllt die Kriterien der Aktion "Berlin barrierefrei".
Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung für den Bezirk Berlin-Mitte, Frau Hildrun Knuth und der Bezirksbürgermeister Herr Dr. Christian Hanke bei der Übergabe der Urkunde
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Franz Allert, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales bei der Anbringung des Signets
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Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, Haus A
Turmstraße 21
Berlin 10559 Berlin
Internet: www.lageso.berlin.de
Text: Auszug der Pressestelle LAGeSo, Stefan Schulz (Mobidat)
Bilder: Stefan Schulz, Mobidat (26.02.2010)
Eis und kein Ende
Was auf diesem Bild so aussieht wie ein zugefrorener See, ist leider der Gehweg am Potsdamer Platz, in Nähe der Ebertstraße. Da es auf diesem Wegabschnitt auch keine Anwohner und Geschäfte gibt, wird wohl zum streuen niemand zuständig sein.
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Für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen sind Gehwege zur Zeit sehr gefährlich, ständiger Neuschnee und Nieselregen bergen täglich neue Gefahren. Hier kann man nur auf die Hilfsbereitschaft der Mitbürger hoffen, ältere und gehbehinderte Menschen zu helfen, sofern sie sich selbst auf den Beinen halten können.
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Text und Bilder: Stefan Schulz, Mobidat (09.02.2010)
Sciencecenter-Medizintechnik Otto-Bock
Die Otto Bock HealthCare lädt in der Ebertstraße zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor zu interaktiven Erlebnissen ein und ermöglicht Wissensvermittlung an multimedialen Installationen. Unter dem Motto "Begreifen, was uns bewegt" eröffnet das MedTech-Unternehmen interessante Einblicke für Laien und Experten.
Praktische Beispiele geben Einblick in die menschliche Anatomie und die Bionik. Ein weiterer Themen-Schwerpunkt ist die Bedeutung von medizintechnischen Innovationen für Menschen mit Handicap. Die Gäste im Science Center Medizintechnik erleben unmittelbar die Funktionalität von Prothesen, Orthesen oder Rollstühlen, wie zum Beispiel auf einem virtuellen Parcours über den Pariser Platz in Berlin.
Die oberen Etagen des Hauses werden für Begegnungen mit Experten aus Orthopädietechnik, Medizin und Rehabilitationstherapie sowie für Seminare der Otto Bock Academy genutzt. Zu diesem Bereich gehört auch ein Kompetenz-Zentrum mit einer Orthopädie-Werkstatt zur praxisgerechten Demonstration moderner Patientenversorgungen. Für die Architektur des Gebäudes zeichnet Gnädinger Architekten verantwortlich. Die Ausstellungs- und Mediengestaltung stammt von ART+COM Berlin.
Das Unternehmen Otto Bock wurde vor 90 Jahren als junges start-up-Unternehmen in Berlin gegründet und ist heute Weltmarktführer im Bereich Prothetik mit Tochtergesellschaften in 40 Ländern der Erde. Weitere Geschäftsfelder sind die Orthetik, Rollstühle und seit 2006 die Neurostimulation. Alle nationalen und internationalen Aktivitäten werden in der Firmenzentrale in Duderstadt/ Südniedersachsen koordiniert.
(Aus dem Pressetext Science Center Medizintechnik)
Das äußerlich und innerlich in schneeweiß gehaltene Erlebniscenter mutet wie aus einer Szene von der Brücke des Raumschiffes Enterprise an. Lange Panelen mit empfindsamen Touchscreens, die Informationen über die Bewegungsabläufe der menschlichen Gliedmaßen informieren. Hier steht auch auf einem Podest der "Homunculus", der mit seiner außergewöhnlichen Form die Sinnesorgane des Menschen nach deren Kriterien eindrucksvoll repräsentiert.
(Klick vergrößert das Bild)
Im 2. Stock finden wir eine sehr interessante "Dunkelkammer", wo unter anderem die menschliche Höhenangst angesprochen wird. Auf dem Fußboden werden "Abgründe" simuliert, von einer Schlucht bis über den Dächern vom Potsdamer Platz. Auf einem dünnen "Steg" wird von dem Akteur verlangt zu balancieren, während unter ihm sich Felsen und Straßen aus der Vogelperspektive auftun.
(Klick vergrößert Bild)
Im 3. Stock finden wir eine sehr gute Simulation aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers. Hier bekommt der Besucher einen Eindruck, wie es ist, mit einem Rollstuhl in der nähe vom Brandenbuger Tor unterwegs zu sein. Der Rollstuhl steht auf einer Wippe, die sich mit den Fahrten der Simulation angleicht.
(Klick vergrößert Bild)
Das Otto Bock Erlebnis-Center ist allemal ein Besuch wert, nicht nur für Fachpersonal, sonder für alle, die sich mit den Bewegungsabläufen des menschlichen Körpers auseinanderzusetzen verstehen.
Viel könnte man an dieser Stelle noch berichten, besuchen Sie aber einfach mal das Erlebniscenter, oder besuchen Sie die Homepage:
Internet: www.sciencecenter-medizintechnik.de
Es lohnt sich allemal.
Bilder und Text: Stefan Schulz, Mobidat (08.02.2010)
MediPlaza erhält als erstes MVZ das Signet Berlin barrierefrei
Als erstes Medizinisches Versorgungszentrum in Berlin erhält das MediPlaza MVZ in Mitte das Signet Berlin barrierefrei. Das Signet wird vom Land Berlin vergeben. Ins Leben gerufen wurde die Aktion 2004 vom Beauftragten des Landes Berlin für Menschen mit Behinderung. Mit der Bewerbung um das Signet unterstützt MediPlaza die Entwicklung Berlins zur barrierefreien Stadt.
„Es gehört zur Philosophie von MediPlaza, bereits beim Aufbau neuer Zentren und der Auswahl von infrage kommenden Immobilien darauf zu achten, dass Zugänge und Behandlungsräume möglichst barrierefrei sind“, sagte Dr. Marc Kurepkat, Vorstand der MediPlaza AG bei der Vergabe des Signets am Freitag in Berlin.
Nur rund 10 Prozent aller Berliner Arztpraxen sind bislang barrierefrei, gab die Kassenärztliche Vereinigung im letzten Jahr auf einer Fachveranstaltung an.
„Wir freuen uns, dass wir als erstes Medizinisches Versorgungszentrum in Berlin dazugehören und damit einen notwendigen Beitrag zur Versorgung von Menschen mit Behinderung in unserer Stadt leisten können“, so Dr. Kurepkat weiter. „Mit der Verleihung des Signets Berlin barrierefrei fühlen wir uns unterstützt in unseren Bemühungen um eine am Patienten orientierte Versorgung.“
Ein Schwerpunkt der Arbeit in den MediPlaza MVZ liegt in der Versorgung von multimorbiden Patientinnen und Patienten. „Gerade in diesem Bereich ist eine enge interdisziplinäre Abstimmung und Zusammenarbeit notwendig. Hier können Medizinische Versorgungszentren einen wichtigen Beitrag in der ambulanten Versorgung leisten“, sagte Dr. Kurepkat.
Die MediPlaza errichtet und betreibt bundesweit Medizinische Versorgungszentren mit angestellten und freiberuflichen Ärztinnen und Ärzten. Besondere Merkmale der Medi-Plaza MVZ sind die Umsetzung von zielgerichtetem Versorgungsmanagement und der hohe Servicelevel. Das Unternehmen wurde im Jahr 2007 von dem Allgemeinmediziner Dr. Marc Kurepkat und dem Public Health Experten Dr. Frank Heinzen gegründet. In Berlin-Mitte entstand 2008 das erste MediPlaza Gesundheitszentrum. Mit Berlin- Weißensee, Koblenz und Bochum sind mittlerweile drei weitere Standorte hinzugekommen, weitere sind in Planung.
(Pressemitteilung MediPlaza)
Stefan Schulz, Mobidat (01.02.2010)
Mobidat in Neuss
„Dort, wo die Erft den Rhein begrüßt…“
Neuss ist eine der ältesten Städte Deutschlands, die ursprünglich römische Ansiedlung mit Namen “Novaesium“ wurde im Jahre 16 v. Chr. gegründet. Neuss ist heute eine moderne Großstadt mit 152.000 Einwohnern, florierender Wirtschaft und glänzender Zukunftsperspektive. In Neuss zu leben heißt zukünftig, die Vorteile der Barrierefreiheit zu genießen.
Neuss verbindet die Aktion „Berlin barrierefrei“ mit den Belangen der in Neuss lebenden Menschen und möchte voraussichtlich im Frühjahr 2010 das Signet „Neuss barrierefrei“ einführen. Zu diesem Anlass hat Albatros gGmbH / Projekt Mobidat im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales in Neuss die Verantwortlichen zur Durchführung der geplanten Aktion „Neuss barrierefrei“ geschult.
In einem dreitägigen Seminar vom 01.12.2009 bis 03.12. 2009 sensibilisierte Mobidat die Teilnehmer zum Thema Barrierefreiheit und erläuterte die erforderlichen Kriterien zur Vergabe des Signet „Neuss barrierefrei“. Neuss erhielt darüber hinaus einen Einblick in das Tätigkeitsfeld von Mobidat.
Die Dozenten Dipl.-Ing. Karlo Bozinovski und René Schulze wurden von der Stadtverwaltung und dem Behindertenbeauftragen der Stadt Neuss gastfreundlich empfangen und während des Seminars unterstützend begleitet.
Die Teilnehmer des Seminars folgten mit Interesse den Inhalten der Schulung und werden diese mit großem Engagement umsetzen; da sind wir uns sicher. Feststellend kann an dieser Stelle nur noch gesagt werden, dass in Neuss etwas Wunderbares passieren wird.
Mobidat bedankt sich für die Gastfreundlichkeit in Neuss und wünscht für die Aktion „Neuss barrierefrei“ einen guten Start.
Obere Reihe v.l.:
Frau Rosenbaum (Büro Amtsleitung Sozialamt der Stadt Neuss, Vertrauensperson für Schwerbehinderte),
Herr Jansen (Leiter Haus Lebensbrücke, Sozialamt der Stadt Neuss),
Herr Bozinovski (Sachverständiger barrierefreie Stadt- und Gebäudeplanung, Mobidat),
Herr Oebel (Amtsleiter, Sozialamt der Stadt Neuss),
Frau Schumacher (Sozialplanung, Sozialamt der Stadt Neuss).
Untere Reihe v.l.:
Herr Schulze (Leiter Erhebung Signet „Berlin barrierefrei“, Mobidat),
Herr Schlösser (stellv. Leiter Sozialamt der Stadt Neuss, Leiter Abteilung Besondere Hilfen).
Text: Karlo Bozinovski und René Schulze (11.12.2009)
Foto: Frau Schumacher, Sozialplanung, Stadt Neuss (03.12.2009)
Veranstaltung "Alle inklusive – überall dabei!" zum Tag der Menschen mit Behinderungen
Berlin, 03.12.09
Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hatte geladen, doch nicht alle sind gekommen.
Weder die behindertenpolitischen Sprecher der schwarz-gelben Koalition, noch die neue Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen und erst recht nicht die/der (noch immer nicht ernannte) Behindertenbeauftragte der Bundesregierung.
Eine solche Nicht-Präsenz von Regierungsvertretern ist nur als politische Ignoranz aufzufassen und wurde entsprechend negativ von den Anwesenden bewertet.
Dabei gäbe es genug zu tun, um die UN-Konvention endlich in die Tat umzusetzen. Anspruch und Wirklichkeit einer inklusiven Gesellschaft klaffen noch sehr weit auseinander. Dies wurde in den einzelnen Talk-Runden deutlich. Exemplarisch wären das Persönliche Budget, die Teilhabe an Arbeit und Bildung und eine bessere Anwendbarkeit des SGB IX (Sozialgesetzbuch zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen) zu nennen.
Dr. Sigrid Anande stellte nach der Mittagspause die Forderungen der Behindertenverbände zur Umsetzung der UN-Konvention vor (wir berichteten bereits über die Ergebnisse)
Die anschließende politische Runde mit den behindertenpolitischen Sprechern der Oppositionsparteien verlief sehr einvernehmlich. Wie bereits erwähnt, wurde die Abwesenheit der Regierungsvertreter einhellig kritisiert. Darüber hinaus bestand weitgehende Einigkeit für eine einkommensunabhängige Eingliederungshilfe und eine sozialverträgliche Reform der Kranken- und Pflegeversicherung.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Adolf Bauer, der Präsident des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zum Vorsitzenden im Sprecherrat des DBR ernannt.
Nach diesem verheerenden Regierungsstart darf man gespannt sein, wie die Bundesregierung sich zukünftig in der Behindertenpolitik positionieren wird und was der in Aussicht gestellte Aktionsplan beinhalten wird. Bis spätestens 2011 ist die Koalition verpflichtet gegenüber der UNO Farbe zu bekennen.
Link: www.deutscherbehindertenrat.de
Text: Mirko Hübner, Mobidat (04.11.2009)
Gesundbrunnen-Center bekommt vorzeitiges Weihnachtsgeschenk
Berlin, 03.12.2009
Am Donnerstag, 03.12.2009 - dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung - besuchten wir von Mobidat die Signet-Verleihung im Gesundbrunnen-Center. Nach einer kurzen Begrüßung und dankenden Worten der Bezirksbehindertenbeauftragten von Berlin-Mitte, Frau Hildrun Knuth, lobte der Bezirkbürgermeister von Berlin-Mitte, Dr. Christian Hanke, die Maßnahmen zur Umsetzung eines barrierefreien Shopping-Centers. Herr Kaiser vom Center-Management nahm das Signet "Berlin barrierefrei" mit großer Freude von Frau Knuth entgegen.
Die Datensätze zum Gesundbrunnen-Center und den dort befindlichen Ladengeschäften in unserer Datenbank sind noch vom Juli 2009 und werden demnächst aktualisiert.
Text: Thomas Williams, Mobidat (04.12.2009)
Foto: S. Zimmermann, Mobidat (04.12.2009)
Bonusprogrammheft für VBB-Abo 65plus-Ticket
Attraktive Rabatte für Senioren in Berlin und Brandenburg
Pressekonferenz der TMB und VBB vom 02.12.2009
Seit der Einführung im April 2009 sind bereits 57.000 Kunden mit dem neuen Ticket in ganz Berlin und Brandenburg unterwegs. Unschlagbar ist der monatliche Abo-Preis für alle, die 65 Jahre und älter sind. Mit dem Bonusprogrammheft wird das Abo 65plus jetzt noch attraktiver. Es winken Rabatte und Vergünstigungen bei Ausflügen, Aktivitäten und Übernachtungen in Berlin und Brandenburg.
Das Bonusprogrammheft enthält 42 interessante Ausflugziele und Übernachtungsangebote im gesamten Land Brandenburg und Berlin, die einen Rabatt oder einen zusätzlichen Bonus für die VBB-Abo 65plus-Kunden anbieten.
Das Bonusprogrammheft kann von den Inhabern des VBB-Abo 65plus an allen Verkaufstellen von BVG, S-Bahn und DB Regio kostenfrei abgeholt werden.
Ab dem 1. Januar 2010 wird das VBB-Abo 65plus um zwei Euro Teurer, von derzeit 45.- Euro auf 47.- Euro.
Senioren, die 65 Jahre oder älter sind und in das VBB-Abo einsteigen möchten, sollten deshalb ihren Abo-Antrag bis zum 10. Januar 2010 einreichen. Dann können sie es noch ein Jahr lang zum monatlichen Preis von 45 Euro oder 524 Euro bei Einmalzahlung nutzen.
Der sehr erfolgreiche VBB-Begleitservice für Mobilitätseingeschränkte gilt allerdings nur nach wie vor für den Raum Berlin. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden die Mitarbeiter des VBB-Begleitservice von zwei Begleitern auf einen Begleiter reduziert.
Die Mitnahme von Fahrrädern bleibt auch mit der Abo-Kundenkarte 65plus weiterhin kostenpflichtig. Die Abo Karte ist nicht übertragbar und es können auch keine weiteren Personen mitgenommen werden.
Hier die Abo 65plus Konditionen im Überblick:
- Die zentrale Botschaft ist der Preis
- Für 45 Euro im Monat (47 Euro ab Januar) können Senioren über 65 Jahren im gesamten Verbundgebiet ohne Einschränkungen fahren
- Keine Sperrzeiten
- Keine Übertragbarkeit und Mitnahmemöglichkeit
- Verbundweite Gültigkeit bei allen VBB-Verkehrsunternehmen in den Ländern Berlin und Brandenburg
Das Bonusprogrammheft:
- In Kooperation mit der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB) aufgelegt 42 Ausflugsziele und Übernachtungsangebote in allen Landkreisen im Land Brandenburg und Berlin
- Erhältlich in allen Verkaufsstellen der BVG, der S-Bahn und DB Regio sowie über die TMB, den VBB und die Anbieter
- Gültigkeit der 1. Auflage vom 01.12.2009 bis 30.04.2010
- 2. Auflage mit neuen Sommerangeboten ab 01.05.2010 geplant
Anwesend bei der Pressekonferenz waren:
- Frau Regina Dombrowski - BVG
- Marco Hubert - S-Bahn Berlin
- Elke Krokowski - Pressesprecherin VBB
- Hans-Werner Franz - Geschäftsführer VBB
- Ulrike Bergmann - Tourismus Marketing Brandenburg GmbH
- Antje Tenner - DB Regio
Text: Aus der Presseinformation des VBB und Stefan Schulz, mobidat.net (03.12.2009)
Links zu 65plus:
www.s-bahn-berlin.de
www.bahn.de
www.swp-potsdam.de
Pressevorführung von "Adam" in der ASTOR Film Lounge
Berlin, 06.11.2009
Adam (gepielt von Hugh Dancy) hat das Asperger-Syndrom (eine leichte Form von Autismus) und arbeitet als Elektronik-Entwickler. Kurz nach dem Tod seines Vaters mit dem er zusammen lebte, zieht Beth (Rose Byrne) in die Wohnung über ihm ein. Nach anfänglichen Problemen entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen beiden. Doch kann diese Bestand haben?
Einen Monat vor dem eigentlichen Filmstart von "Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere", hatten die Pressevertreter auch Gelegenheit, sich mit Menschen aus dem Autismus-Spektrum auszutauschen. Dazu hatte Aspies e.V. einen Infostand eingerichtet. Die Komödie Adam wurde von den Autisten insgesamt positiv aufgenommen.
Der offizielle Filmstart ist am Donnerstag, 10.12.2009.
Links:
Offizielle Homepage (englisch): www.foxsearchlight.com
Inhaltsangabe: www.cinestar.de
Kritiken: www.artechock.de www.cinefacts.de
Text: Mirko Hübner, Mobidat (09.11.2009)
18. Autisten-Fachkräfte-Treffen zum Thema "Autistische Erwachsene beim Hausarzt und Zahnarzt"
Berlin, 08.10.09
Die Veranstaltung hatte das Ziel, Probleme von Menschen im Autismus-Spektrum beim Arztbesuch herauszuarbeiten und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Als Einführung in das Thema stellte unser Kollege Volker Schwarz die Aufgaben und Aktivitäten der Arbeitskreises Barrierefreies Gesundheitswesen vor.
Wir berichteten bereits über die beiden Informationsveranstaltungen, die von besagtem Arbeitskreis organisiert wurden: Jour Fix zum Thema „Barrierefreies Gesundheitswesen“ in der Villa Donnersmarck und Fortbildungsveranstaltung "Arztbesuch ohne Barrieren" in der Ärztekammer Berlin. Die Diskussion startete mit der Frage, was ein barrierefreies Gesundheitswesen für Menschen im Autismus-Spektrum bedeuten würde. Folgende Punkte wurden angesprochen:
Probleme:
- Geringe Vorkenntnisse über Autismus bei Fachkräften
- Missverständnisse aufgrund des oft wörtlichen Verständnisses von Aussagen Schwierigkeiten mit der mündlichen Kommunikation
- Reizüberflutung durch den Aufenthalt in überfüllten Wartezimmern
- Unsensibler Umgang des Fachpersonals
- Unbekannte Situationen und Umgebung
- Spontane Berührungen
Mögliche Lösungen:
- Schriftliche Kommunikation
- Sehr frühe und späte Termine vorhalten oder per sms aufrufen, um Aufenthalt in einer reizarmen Umgebung zu ermöglichen
- Unterstützung über das persönliche Budget sichern
- Vor der eigentlichen Behandlung den Ablauf beschreiben und Berührungen ankündigen
Fachkräftetreffen finden in unregelmäßigen Abständen an der FU Berlin statt.
Links: www.autismus-forschungs-kooperation.de
http://www.nas.org.uk/nas/jsp/polopoly.jsp?d=128
Text: Mirko Hübner, Mobidat (09.10.2009)
Jour Fix zum Thema „Barrierefreies Gesundheitswesen“ in der Villa Donnersmarck
Berlin, 30.09.2009
Die Veranstaltung nahm das Thema der Podiumsdiskussion "Arztbesuch ohne Barrieren" in einer etwas veränderten Besetzung wieder auf. So unterschieden sich die Eingangsstatements der Diskutanten auch nur unwesentlich von denen besagter Fachveranstaltung.
Wir berichteten am 10.09.2009 darüber
Der folgende allgemeine Austausch verlief deutlich lebendiger als bei der Veranstaltung in der Ärztekammer. Von den Betroffenen wurde in der offensiv geführten Diskussion nachhaltig auf zeitnahe Lösungen gedrängt und sie forderten insbesondere Dr. Uwe Kraffel, Vertreter der Kassenärztliche Vereinigung, auf, im Hinblick auf mehr Barrierefreiheit aktiv zu werden.
Einige Forderungen waren:
- Die Budgetierung der Ärzte aufzuheben und den Mehrbedarf von Menschen mit Behinderungen besser zu vergüten
- Den barrierefreien Praxis-Umbau finanziell zu fördern
- Mindeststandards der Barrierefreiheit festzuschreiben und deren Einhaltung zu überprüfen
- Einbindung von Menschen mit Behinderungen in die Planungen als Experten in eigener Sache
- Die Vertretungen der Ärzte sollen konstruktiv mit der Politik zusammenarbeiten, um die Versorgungslage zu verbessern
- Ein integratives Versorgungskonzept mit Schwerpunktzentren
Fazit der Veranstaltung war, dass neben der Politik auch die Fachvertretungen der Ärzte in der Pflicht sind, mit konkreten Vorschlägen und in Zusammenarbeit mit der Politik zu einer Verbesserung der Versorgungslage beizutragen.
Podium:
Martin Marquard, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen in Berlin
Internet: www.berlin.de
Sybill Schulz, Geschäftsführung/Fachliche Leitung, Familienplanungszentrum Berlin – BALANCE
Internet: www.schwangerschaftsberatung-balance.de
Angelika Mindel-Hennies, Ärztekammer Berlin
Internet: www.aerztekammer-berlin.de
Dr. Uwe Kraffel, Kassenärztliche Vereinigung
Internet: www.kvberlin.de
Moderation:
Eileen Moritz, Fürst-Donnersmarck-Stiftung
Text: Mirko Hübner, Mobidat (01.10.2009)
Signet Verleihung im Kammergericht Berlin
Berlin 21.09.2009, 11.00 Uhr; Signet-Verleihung im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg
Das Kammergericht ist als Oberlandesgericht des Landes Berlin das höchste Berliner Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, die traditionellerweise die Zivil- und die Strafrechtspflege zusammenfasst.
Im vierstufigen Gerichtsaufbau Deutschlands steht das Kammergericht über den Amtsgerichten und dem Landgericht, aber unterhalb des Bundesgerichtshofs. Neben seinen Rechtsprechungsaufgaben hat es auch eine Vielzahl von Justizverwaltungsaufgaben zu erfüllen.
(Quelle: www.berlin.de)
Anwesend bei der Signetverleihung waren:
Bezirksstadträtin Frau Dr. Sybill Klotz, die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Frau Franziska Schneider.
Weitere Anwesende waren Herr Marquardt (ehemaliger Behindertenbeauftragter von Berlin), das Signet-Team Tempelhof-Schöneberg, der Mobidat-Bezirksleiter von Friedrichshain-Kreuzberg - AG-Signet, Herr Renè Schulze sowie Frau Birgit Rademacher von der Mobidat-Qualitäteskontrolle Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg.
Die Übergabe der Signet-Urkunde, überreicht durch die Bezirksstadträtin Frau Dr. Sybill Klotz und die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Frau Franziska Schneider.
Das Mobidat-Team gratuliert dem Kammergericht zur Verleihung des Signets "Berlin barrierefrei".
Das Berliner Kammergericht in der mobidat-Datenbank...
Text und Fotos: Birgit Rademacher, Mobidat (21.09.2009)
Stefan Schulz, Redaktion
Signetverleihungen im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg
Berlin, 14.09.2009: Signetverleihungen im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg folgenden Einrichtungen:
- Kaiser-Wilhelm-Apotheke
- Vitalia Reformhaus
- Cafè Bilderbuch
- Cafè Sur
durch die Bezirksstadträtin für Gesundheit und Soziales Frau Dr. Sybill Klotz und die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung Frau Franziska Schneider.
Weiter Anwesend waren Frau Iris Schall, mobidat-Bezirksleitung Tempelhof-Schöneberg, Signet-Team, mobidat-Aussendienstmitarbeiter Team Tempelhof-Schöneberg und Frau Birgit Rademacher, mobidat-Qualitätskontrolle, Datenbank Tempelhof-Schöneberg.
Frau Dr. Sybill Klotz bei der Signetübergabe in der Kaiser-Wilhelm-Apotheke mit dem Apotheker Herrn Konstantin Lamboy.
Das mobidat-Team gratuliert den Einrichtungen zur Verleihung des Signets Berlin barrierefrei.
Kaiser-Wilhem-Apotheke in unserer mobidat-Datenbank
Vitalia Reformhaus in unserer mobidat-Datenbank
Cafè Sur in unserer mobidat-Datenbank
Cafè Bilderbuch in unserer mobidat-Datenbank
Fotos und Text: Birgit Rademacher, Mobidat (14.09.2009)
Fortbildungsveranstaltung "Arztbesuch ohne Barrieren" in der Ärztekammer Berlin
Ziel der Gemeinsamen Podiumsdiskussion des Arbeitskreises "Barrierefreies Gesundheitswesen" und der Ärztekammer war es, zusammen mit den anwesenden Fachkräften ein Bewusstsein für die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu schaffen und zum Abbau sowohl baulicher als auch kommunikativer Barrieren beizutragen.
In seinem Eingangsstatement hob Martin Marquart hervor, dass die momentan geforderte freie Arztwahl für Menschen mit Behinderungen trotz der in Kraft getretenen UN-Konvention nicht gewährleistet sei. Nur 10% der Arztpraxen wären barrierefrei zugänglich.
Außerdem wäre die Ausstattung der Räumlichkeiten einschließlich der Diagnosegeräte oft nicht behindertengerecht. Schließlich ging Martin Marquart noch auf das oft nicht vorhandene Einfühlungsvermögen und dem mangelnden Wissen um die spezifischen Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Auch an dem "Signet Barrierefreiheit" würden die Fachkräfte kaum Interesse zeigen.
Dr. Benjamin-Immanuel Hoff machte in erster Linie die mangelnde Bereitschaft oder Fähigkeit mancher Ärzte, sich auf die Belange von Menschen mit Behinderungen einzulassen ("Barrieren in den Köpfen"), als zentrales Problem aus. Das oft angeführte Kostenargument aufgrund des Mehrbedarfs barrierefreier Praxen hielt er für vorgeschoben. Andererseits bezeichnete Dr. Benjamin-Immanuel Hoff die gesetzlichen Grundlagen als ausreichend.
Dem gegenüber sah Dr. Elmar Wille insbesondere den Gesetzgeber in der Pflicht. Dies beträfe zum einen klare Vorgaben bezüglich einer verpflichtenden, barrierefreien Praxisgestaltung und entsprechender Übergangsfristen, zum anderen die Kostenübernahme der Mehrbedarfe einer behindertengerechten Praxis.
Abschließend stellte Sybill Schulz das Konzept des Familienplanungszentrum Balance vor, wo auch auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Behinderungen und Lernschwierigkeiten eingegangen wurde.
Podium:
- Martin Marquard, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen in Berlin
- Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz in Berlin
- Sybill Schulz, Geschäftsführung/Fachliche Leitung, Familienplanungszentrum Berlin – BALANCE
- Dr. Elmar Wille, Vizepräsident der Ärztekammer Berlin
Moderation:
Eileen Moritz, Fürst-Donnersmarck-Stiftung
Internet: www.aerztekammer-berlin.de
Text: Mirko Hübner, Mobidat (10.09.2009)
Buchvorstellung "7 Jahre Kunst im Kleisthaus"
Veranstaltung vom 07.09.2009
Das abwechslungsreiche Programm im Kleisthaus wurde moderiert von Dietrich Plückhahn. Über 100 Besucher konnten zusammen mit zahlreichen Mitwirkenden der vergangenen Jahre einen lebendigen Einblick in die Entstehung und Entwicklung des Kulturstandortes Kleisthaus gewinnen. Musikalisch wurde das Programm durch das Max Brod Trio und das Duo Plückhahn und Vogel begleitet.
Karl Hermann Haack (Behindertenbeauftragter bis 2005) und Karin Evers-Meyer (Behindertenbeauftragte seit 2005), hatten den Mut, abseits der ausgetretenen Pfade Politik für Menschen mit Behinderung erfahrbar zu machen. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm öffnen die Türen das Kleisthauses täglich für Menschen mit und ohne Behinderung die Türen. Zahlreiche Gäste konnten sich seit 2001 bei mehr als 30 Ausstellungen, 35 Konzerte, 45 Lesungen und über 350 Filmvorführungen davon überzeugen. Dies ist nun auch nachzulesen in dem Buch "7 Jahre Kunst im Kleisthaus".
Die Barrierefreiheit der Räumlichkeiten sowie der Veranstaltungen ermöglichten und werden auch in Zukunft allen Interessierten einen freien Zugang zur Kultur gewährleisten. Am Freitag dem 18.09.2009 wird offiziell der neue Länderschwerpunkt Tschechien eröffnet. Für ein Jahr bis zum Sommer 2010 werden Kunst und Kultur unseres Nachbarlandes im Blickpunkt des Interesses stehen. Das Programm wird in enger Kooperation mit dem tschechischen Zentrum gestaltet, wie immer unter dem Motto "Da kann ja jeder kommen" und bei freiem Eintritt.
Internet: www.behindertenbeauftragte.de
Text: Mirko Hübner, Mobidat (08.09.2009)
Signetvergabe Cafe Evelin

- Herr Goed, Inhaber des Cafès Evelin
Herr Goed, der Inhaber des Café's und Bezirksbeauftragter der DEHOGA für Köpenik im Bereich Gastronomie hat mit viel Aufwand und vor allen Dingen mit viel Geduld im Kampf gegen die Bürokratie die Barrierefreiheit hergestellt, die nun endlich mit dem Signet "Berlin barrierefrei" angemessen gewürdigt werden konnte.
Das gemütliche Ausflugslokal mit Biergarten und wunderschönem Blick auf die Spree trägt somit einen großen Beitrag in der Entwicklung Berlins zu einer barrierefreien Stadt.
Zur Verleihung waren die Bezirksbehindertenbeauftragte für Treptow-Köpenick Frau Rühling, der jetzt am 04.09.09 aus dem Amt scheidende Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Martin Marquard, der Behindertenbeirat des Bezirkes sowie weitere Gäste anwesend.
Foto und Text: Renè Schulze, Mobidat (03.09.2009)
"Krise als Chance?" – Podiumsdiskussion im Rahmen der Blauen Karawane
Berlin, den 13.07.09
Die Blaue Karawane ist ein Aktionsbündnis, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Vom 10. Juli bis zum 9. August 2009 zieht die blaue Karawane unter dem Motto "Zum Glück geht es anders" auf den Wasserstraßen von Berlin über Brandenburg und Wolfsburg nach Bremen. Anlass ist vor allem die momentane Weltwirtschaftskrise und der voranschreitende Sozialabbau, von denen Menschen mit Behinderungen überproportional betroffen sind. Es ist bereits die vierte blaue Karawane nach 1985, 1994 und 2000. Allerdings ist auch die Finanzierung dieses Projektes aufgrund der momentanen wirtschaftlichen Lage noch nicht gesichert.
Die Veranstaltung wurde eröffnet mit einer Aufführung der Theatergruppe "Pinel RG 28" zum Thema: "Wo geht´s hier zum Glück?". In der anschließenden Podiumsdiskussion "Krise als Chance?" wurde die Frage nach dem Glück wieder aufgenommen und unter anderem in Zusammenhang mit der momentanen wirtschaftlichen Lage gesetzt.
Walter Momper sieht Berlin im bundesweiten Vergleich als eine sehr tolerante Stadt. Dennoch sieht er keine positiven Aspekte der Finanzmarktkrise, die vor allem ein Verschulden der Wirtschaftbosse sei. Darüber hinaus forderte er dazu auf, für Verbesserungen zu kämpfen, da nur so Veränderungen möglich sind.
Ule Mägdefrau sieht sich selbst als Optimist, dennoch bewertet er die momentane Situation als zwiespältig, einerseits als Chance für positive Veränderungen, andererseits mit Besorgnis aufgrund der dramatischen Veränderungen. Er sprach sich zur Gewährleistung der Teilhabe an der Gesellschaft für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens aus.
Gerhard Baader sieht die Veränderung der momentanen Herrschaftsmechanismen als Schlüssel zur Bewältigung der Krise. Außerdem hob er die Zentrale Rolle der universellen Teilhabe an der Gesellschaft als Weg zum (persönlichen) Glück hervor.
Teilnehmer:
- Walter Momper (Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin)
- Hans Narva ( Musiker von "Herbst in Peking")
- Prof. Dr. phil. Gerhard Baader (Institut für Geschichte der Medizin, Charité)
- Reinhard Wojke (BOP&P)
- Ruth Luschnat (Frauenforum)
- Ule Mägdefrau (Pinel gGmbH)
- Gabi Gerwins ( Rat der Behinderten von der Lebenshilfe)
Moderation: Gundel Hessemer
Der Abend wurde mit einem Konzert der Gruppe "Hands up - Excitenent" beschlossen.
Programm: Blaue Karawane in Berlin (PDF, 23Kb)
Internet: www.blaue-karawane-berlin.de
Text und Bild: Mirko Hübner (14.07.2009, Mobidat)
Paralympic Day 2009 in Berlin
Samstag, 11. Juli 2009
Unter der Schirmherrschaft vom Bundespräsidenten Horst Köhler fand der Paralympic Day 2009 auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor statt. Anwesend waren Besucher, Gäste und Sportler aus der ganzen Welt. Viele Sportarten wurden vorgestellt. Unter anderem Rollstuhl-Basketball, Blindenfußball und Tischtennis. Im Weitsprung-Wettbewerb, bei dem es gleichzeitig um die Internationale Deutsche Meisterschaft ging, ersprang der Berliner "Mathias Schröder" mit 7,47m den inoffiziellen Weltrekord bei den Sehbehinderten.
Außerdem konnte man sich im Blindenschießsport erproben. Dabei wird mit Hilfe eines akustischen Signals gezielt. Je näher man in Richtung des Schwarzen der Scheibe zielt, desto höher und schneller wird der zu hörende Ton. Desweiteren konnten sich die Besucher auf einem Rolli-Hindernis-Parcours versuchen oder im Rolli-Basketball, sowie im Blindenfußball. Auch ein Blindentunnel war aufgebaut, durch den man sich mit aufgesetzter, abdunkelnder Brille und mit Hilfe eines Stockes den Weg hindurch suchen musste. Anschließend sollte versucht werden, alle Hindernisse zu benennen.
Jedem kann nur empfohlen werden, sich eine solche Veranstaltung anzuschauen. Man ist doch sehr erstaunt, mit welcher Geschwindigkeit und Wendigkeit die Sportler sich in Ihrem Rollstuhl fortbewegen oder wie die Blinden sich auf dem Spielfeld zurechtfinden. Hat man dann auf dem Rolli-Parcours oder im Blindentunnel selbst die Erfahrung gemacht, wie schwierig diese so gehandicapt zu bewältigen sind, beginnt man solche Probleme viel besser zu verstehen.
Text und Foto: Thomas Williams (Mobidat, 12.07.2009)
Le Corbusier – Kunst und Architektur
Pressekonferenz vom 07.09.2009
Der Martin-Gropius-Bau präsentiert in Berlin die erste umfassende Ausstellung seit langer Zeit über das vielfältige Werk des Schweizer Architekten Le Corbusier (1887- 1965). Gezeigt wird auch der Deutschland- und Berlin-Bezug des Architekten. Insgesamt sind ca. 380 Exponate im Martin-Gropius-Bau zu sehen.
Unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse und kritischer Ansätze, zeigt die Ausstellung einen ausdrücklich zeitgenössischen Blick auf Le Corbusier. Gleichzeitig dient sie aber auch der Einführung in das Werk des Architekten.
Herr Gereon Sievernich, Direktor des Martin-Gropius-Bau, begrüßte die Journalisten und eröffnete die Pressekonferenz.
Auf dem Podium saßen des weiteren: Herr Mateo Kries, Kurator des Vitra Design Museum, Herr Stanislaus von Moos, Kurator und Professor für Kunst- und Architekturgeschichte, Herr Winrich Hopp, Künstlerischer Leiter vom "musikfest berlin" und Herr Daniel Zulauf, Leiter der Wirtschaftsabteilung in der Schweizerischen Botschaft. Sie erläuterten den Werdegang und das architektonische Schaffen Le Corbusiers und seinen Einfluss auf die Stadt Berlin. Herr Hopp machte zudem auch auf das bevorstehende "musikfest berlin" aufmerksam, das vom Donnerstag, 03. bis Montag, 21. September 2009 im Rahmen der Berliner Festspiele stattfindet.
Die Ausstellung findet vom Donnerstag, 09. Juli bis Montag, 05. Oktober 2009 in den Räumlichkeiten des Martin-Gropius-Baus statt, wo Le Corbusier selbst das ein und andere mal wandelte.
Le Corbusier - Kunst und Architektur in unseren Veranstaltungstipps...
Weitere interessante Links zu Le Corbusier:
www.dhm.de, www.van-valanger.com, www.architekturblog.wordpress.com, www.wikipedia.org, www.firstclassdesign.com
Text: Auszug aus der Pressemitteilung Martin-Gropius-Bau, Stefan Schulz (Mobidat, 08.07.2009)
Bild: Stefan Schulz, Mobidat
Ergebnispräsentation der Kampagne "alle inklusive! - Die neue UN-Konvention" im Kleisthaus

- Foto (von links nach rechts): Frau Ute Erdsiek-Rave, Herr Olaf Scholz und Karin Evers-Meyer
Berlin, Veranstaltung vom 01.07.2009
Im Rahmen dieser Kampagne hatten 22 Verbände mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen acht Fachkonferenzen zu acht Themenfeldern zwischen Ende Januar und Ende März 2009 organisiert. Ziel war es, den legislativen und sonstigen Handlungsbedarf von betroffenen und nicht betroffenen Expertinnen und Experten zu ermitteln, der im Lichte der Behindertenrechtskonvention für die Bundesrepublik Deutschland auf allen staatlichen Ebenen besteht.
Die Ergebnisse wurden während einer öffentlichen Veranstaltung im Kleisthaus an den Bundesminister für Arbeit und soziales Olaf Scholz und die Bildungsministerin des Landes Schleswig-Holsteins Ute Erdsiek-Rave in Anwesenheit von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Karin Evers-Meyer übergeben.
Zum Download der Broschüre: www.alle-inklusive.behindertenbeauftragte.de
Frau Erdsiek-Rave sagte dazu: "Wir haben in Deutschland noch eine Menge zu lernen über den Umgang mit Unterschieden. Schulen sollen den Kindern nahe bringen, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und niemand ausgegrenzt werden darf, nur weil er anders ist, anders aussieht oder sich anders verhält als die anderen. Das muss nicht nur in der Theorie vermittelt werden, sondern das muss gelebt werden im Schulalltag."
Nach der Vorstellung der wichtigsten Handlungsaufträge war noch Gelegenheit diese im persönlichen Gespräch zu vertiefen.
Links zum Thema:
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen...
Interview mit Frau Evers-Meyer zur Kampagne "alle inklusive!"...
Bild und Text: Mirko Hübner und Anne Schröder (02.07.2009), Mobidat
Tag für Menschen mit und ohne Behinderung

- Eröffnungsrede vom 19. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung im Märkischen Zentrum
Berlin, Veranstaltung vom Samstag, 27.06.2009
Unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura fand im Märkischen Viertel im Berliner Bezirk Reinickendorf zum 19. Mal der Tag für Menschen mit und ohne Behinderung statt.
Über 40 Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen hatten sich an diesem Tag zusammengefunden und sich in der Brunnenpassage und am Panaromaplatz vorgestellt. Auch Mobidat war mit einem Stand vor Ort.
Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Stellvertretenden Bezirksbürgermeister Peter Senftleben. Auch Claudia Meier, Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Bezirksamts Reinickendorf und Herr Andreas Höhne, Gesundheitsstadtrat von Berlin-Reinickendorf, waren vor Ort.
Mehr als 200 Künstler traten in einem Programm mit über 40 verschiedenen Themen auf, unter anderem das hiesige Polizeiorchester, die Gruppe Wheels in Motion, die Majoretten des TSV Wittenau und viele mehr.
Die Mitarbeiter von Mobidat verteilten die neue Broschüre "Unser Märkisches Viertel barrierefrei erleben", die in Zusammenarbeit mit dem Bürgeramt entstand. In dieser Broschüre geht es um Behindertenfreundliche Zugänge zu Arztpraxen, Einzelhandelsgeschäften, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangeboten und vieles mehr rund um das Märkische Viertel.
Die Beschreibungen der Unternehmungen sind auf den jeweiligen Seiten des Heftes mit Piktogrammen versehen, aus denen man ersehen kann, in wie weit die Zugänglichkeit gewährleistet ist, so wie man sie auch von der Mobidat Datenbank her kennt. Die Broschüre ist im Märkischen Zentrum erhältlich, unter anderem auch im Bürgeramt im Märkischem Viertel.
Mobidat verteilte am diesem Tag über 4000 Exemplare, die von den Besuchern mit großem Interesse aufgenommen wurden.
Wir betrachten die Veranstaltung als vollen Erfolg und als richtungweisenden Schritt in eine barrierefreie Zukunft für Berlin.
Text: Anne Schröder, Stefan Schulz (01.07.2009)
Friedrichshainer Kolloquium zum Thema: Disability forschen und studieren?
Berlin, Veranstaltung vom 23.06.2009
Das "Friedrichshainer Kolloquium" ist ein Forum für den interdisziplinären, wissenschaftlichen Austausch über Kontext und Folgen der biomedizinischen Forschung und Praxis. Es richtet sich in erster Linie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sowie an Menschen, die beruflich mit Fragen der biomedizinischen Ethik zu tun haben.
Im Rahmen der Veranstaltung referierte zunächst Frau Dr. Petra Fuchs zu dem Thema "Behinderung ist ohne Nichtbehinderung nicht denkbar – Überlegungen zu einer komplexen Forschungsperspektive." Im Anschluss stellten Lars Bruhn und Jürgen Hohmann ihr Konzept zum "Aufbau eines Studiengangs Disability Studies in Hamburg" vor.
Dr. Petra Fuchs begann ihre Ausführungen mit der Bemerkung, dass seit den 80ger Jahren dem Begriff "Behinderte" "NB's" als neues Kurzwort für "Nichtbehinderte" gegenüber gestellt wurde. Kritisch bewertete sie, dass dabei Nichtbehinderung als Synonym für Normalität, Gesundheit, Vollwertigkeit und Ästhetik bewertet wird. Dagegen sind Behinderung negativ besetzte Bedeutungen zugeordnet wie "Mangel oder" nicht vollwertig sein". Da zwischen beiden Begriffen ein dialektisches Abhängigkeitsverhältnis besteht, ist eine losgelöste Betrachtung als Einzelphänomene nach Meinung der Vortragenden nicht möglich.
Im weiteren Verlauf des Vortrags beleuchtete die Referentin die Entwicklung synonymer Begriffspaare im historischen Zusammenhang. Dabei ging sie insbesondere auf die Umbewertungen aufgrund sozialer und kultureller Umbrüche während der Weimarer Republik und der Zeit des Nazionalsozialismus ein.
Schließlich kam Frau Dr. Petra Fuchs aufgrund ihrer Darlegung der Begriffs- und Bedeutungsgeschichte zu dem Schluss, dass es sich bei "Behinderung" um ein soziales Konstrukt handelt, welches wie andere kulturelle Phänomene wandelbar ist. Daher sprach sie sich dafür aus, das asymmetrische und einseitig wertende Gegensatzpaar "Behinderung" vs. "Nichtbehinderung" aufzuheben, um neue Perspektiven zu eröffnen.
Anschließend legten Lars Bruhn und Jürgen Hohmann in ihrem Vortrag die Notwendigkeit der Etablierung eines eigenen Studienganges Disability Studies in Hamburg dar. Dieser wissenschaftliche Ansatz hat seine Wurzeln in den Bürgerrechtsbewegungen der 60ger Jahre im anglo-amerikanischen Raum. Menschen mit Behinderung wollten demnach nicht mehr nur "Objekt" wissenschaftlicher Forschung sein, sondern die Entwicklung als "handelnde Subjekte" mitgestalten. Dort sind Disability Studies schon seit langem als eigener Forschungsansatz etabliert.
Die Notwendigkeit eines eigenen Studienganges begründeten die Referenten vor allem mit der ausgeprägten sozialen und gesellschaftlichen Benachteiligung von Menschen mit Behinderung bezüglich der Teilhabe an Bildung, Beruf und öffentlicher Zugänglichkeit. Darüber hinaus wäre auch die wirtschaftliche Bedeutung des "Design For All" vor dem Hintergrund des demographischen Wandels hierzulande noch nicht erkannt.
Der Disability Studies ist als inklusiver Studiengang geplant, der idealerweise auch reha-rechtlich anerkannt werden sollte.
In der Diskussion vertraten die Vortragenden zur Verwendung des Begriffs "Menschen mit Behinderungen" unterschiedliche Positionen. Während Dr. Petra Fuchs von der Verwendung des Begriffs Abstand nahm, sprachen sich Lars Bruhn und Jürgen Hohmann dafür aus, "um Sichtbarkeit herzustellen" und damit eigene Anliegen deutlich zu machen.
Text: Mirko Hübner (24.06.2009), Mobidat
Mobidat bei "Aktionstag für Lebensqualität 50 Plus"

- Mitarbeiter am Mobidat-Stand
Wie wir in den Veranstaltungstipps schon erwähnt haben, veranstaltet der Deutsche Service-Ring e.V. und der Kneipp-Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., in verschiedenen Berliner Einkaufszentren die Aktionstage für Lebensqualität 50 Plus. Am 12. Juni fand dieser im Märkischen Zentrum statt. Unsere Mitarbeiter von Mobidat waren mit einem Stand vor Ort.
Es wurden viele Gespräche mit Menschen aller Altersklassen mit und ohne Behinderung geführt. Ziel war es auf unser Projekt aufmerksam zu machen und weitere Ideen für einen barrierefreien Ausbau Berlins zu finden. Außerdem konnten neue Kontakte zu sozialen Organisationen, Verbänden und Vereinen geknüpft und ausgebaut werden.
Wir danken allen Besuchern und teilnehmenden Ausstellern für ihr Interesse und den regen Gedankenaustausch.
Bild und Text: Thomas Williams (12.06.2009), Mobidat
17. Autisten-Fachkräfte-Treffen
Veranstaltung vom 11.06.2009 in der Freien Universität zu Berlin
Das Thema der Veranstaltung war die sensorische Wahrnehmung autistischer Menschen. Zu dem Thema wurden zwei Vorträge gehalten. Zunächst berichtete die pensionierte Kinderärztin Anita Zacharias über ihre langjährige Praxiserfahrung mit autistischen Kindern. Anschließend ging Teresa Tavassoli auf den aktuellen Forschungsstand und ihre eigenen Studien zu besagter Thematik ein. Zum Abschluss wurde intensiv über die Vorträge und mögliche neue wissenschaftliche Ansätze diskutiert.
Anita Zacharias hob in ihrem Erfahrungsbericht die spezifische sensorische Wahrnehmung autistischer Kinder hervor. Einzelne Sinne werden von ihnen individuell bevorzugt. Anders als bei nicht-autistischen Kindern liegt bei ihnen ein vermutlich angeborenes Ordnungssystem für Sinneserfahrungen und damit die Grundlage für eine Verknüpfung der einzelnen Sinne offenbar nicht vor. Die Umwelt muss also bewusst durch eigenes und individuelles Verstehen und Erleben erkundet werden. Eigene Ordnungskategorien und Verknüpfungen für die sensorische Wahrnehmung müssen von autistischen Kindern erst entwickelt werden.
Darüber sind auch Intensität und Präferenzen der sensorischen Wahrnehmung sehr individuell und unterscheiden sich deutlich von nicht-autistischen Kindern. Die Schlüsselfragen in diesem Zusammenhang lauten:
- Welche Intensität und Art des Reizes empfindet das Kind als angenehm?
- Wann ist es überfordert?
- Welche unterstützenden Maßnahmen erweisen sich auf dieser Grundlage als hilfreich?
Entgegen gängiger pädagogischer Praxis sprach sich die Referentin ausdrücklich für einen sehr individuellen Ansatz mit damit verbunden spezifischen Privilegien für autistische Kinder aus.
Teresa Tavassoli ging in ihren Vortrag vor allem auf den momentanen Forschungsstand zur sensorischen Wahrnehmung autistischer Menschen ein. Sie hob insbesondere die große Bedeutung der spezifischen Wahrnehmung von Autisten für ihr gesamtes Leben hervor:
- Einfache optische Reize werden oft schneller erkannt als bei Nicht-Autisten.
- Mimik und Gesichter können oft nur bedingt erfasst werden
- Niedrigere taktile Wahrnehmungsschwelle und hohe Schmerzunempfindlichkeit
- Hohe Empfindlichkeit gegen auditive Störquellen
- Der Geruchs- und Geschmackssinn ist bisher kaum untersucht
Nach Meinung der Referentin sollten in Zukunft die Diagnosekriterien für Autismus um die spezifische sensorische Wahrnehmung und motorischen Besonderheiten ergänzt werden.
Die verbleibende Zeit wurde zu einen intensivem Austausch genutzt. Das Auditorium sprach sich dabei insbesondere dafür aus, neben Studien zu möglichen Schwellenwerten der Wahrnehmung autistischer Menschen auch auf die Untersuchung der Reizintensität den Fokus zu richten. Langzeitstudien zur sensorischen Wahrnehmung wären ebenso von großem Interesse.
Autisten-Fachkräfte-Treffen finden etwa alle zwei Monate zu verschieden Themen mit Autismusbezug statt.
Text: Mirko Hübner (12.06.2009)
Was bleibt... Menschen mit Demenz
Veranstaltung vom 08.06.2009
In der Kontakt- und Beratungsstelle Albatros e.V. in Berlin - Tegel findet von Dienstag, 09.06.2009 bis Freitag, 03.07.09 eine Fotoaustellung der Berliner Künstler Petra und Michael Uhlmann mit dem Thema "Was bleibt... Menschen mit Demenz, Portraits und Geschichten von Betroffenen" statt.
Am 08.06.2009 war die Eröffnung der Austellung mit den Künstlern selbst.
Die Eröffnungsrede hielt Herr Andreas Höhne, Gesundheitsstadtrat von Berlin - Reinickendorf, der auch vom Titel des Projektes "Was bleibt..." sehr angetan war. Frau Reiberg von der Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Albatros e.V. Reinickendorf und Frau Brandtner von der Kontakt und Beratungsstelle Berlin Tegel, Albatros e.V., übernahmen anschließend.
Dann folgten die Künstler selbst, die erklärten, wie die Fotografien zustande kamen und welche Geschichten und Schicksale hinter den einzelnen abgelichteten Personen stecken.
Die Bilder zeigen eindrucksvoll, dass die menschliche Würde, egal von welcher Krankheit man auch befallen ist, unantastbar ist. Viele Fotos sind in Schwarz-Weiß gehalten, was den Eindruck noch zusätzlich verstärkt.
Zeiten und Termine zu dieser Fotoausstellung erfahren Sie hier
(Klick vergrößert die Bilder)
Eröffnungsrede von Herrn Andreas Höhne (stehend, links), Gesundheitsstadtrat Berlin - Reinickendorf und Frau Brandtner, Albatros e.V.
Frau Brandtner von Albatros e.V. mit den Künstlern Frau Petra Uhlmann (stehend Mitte) und Michael Uhlmann (stehend rechts)
Zur Homepage der Künstler: www.uhlensee.de
Bilder und Text: Stefan Schulz (09.06.2009), Mobidat
Lesen so wie ich es mag
Gemeinschaftsveranstaltung vom Samstag, 06.06.2009
Anlässlich des bundesweiten Sehbehindertentages am 06.06.2009 zeigten der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin, der Blindenhilfswerk Berlin e.V. und der Arbeitskreis vergrößernde Sehhilfen in der Thalia Filiale im Alexa, wie man trotz Sehbehinderung oder nachlassenden Sehvermögens sein Lieblingsbuch, den BVG-Fahrplan oder den Beipackzettel seines Medikamentes lesen kann.
Thalia, der Marktführer im deutschsprachigem Sortimentsbuchhandel, beteiligte sich mit über 60 Filialen an der diesjährigen bundesweiten Aktion.
(Text: Pressemitteilung des ABSV)
Eröffnungsrede vom Sehbehindertenbeauftragten des ABSV Herrn Franz Rebele (links), Herr Jörn Hagemann von der Augenoptik Hagemann (Mitte) und Herr Thomas Schmidt vom Blindenhilfswerk Berlin e.V. (rechts vom Bild).
Es wurden neben einer Auswahl von Großdruck- und Hörbüchern (unter anderem im Sonderformat DAISY) auch das neue E-Book mit Lupenfunktion verschiedenste Lesegeräte, Lupen, Lampen und ein Lesepult vorgestellt. Mit Hilfe von Simultationsbrillen hatten die sehenden Besucher die Möglichkeit selbst zu erleben, wie mühsam das Lesen mit einer Sehbehinderung ist.
(Klick vergrößert die Bilder)
Abspielgerät DAISY (Digital Accessible Information System) zum Abspielen von speziellen Hörbüchern. Das Format wurde in den 90er Jahren von den Blindenbibliotheken entwickelt. Das Booklet liegt nicht in Textform bei. Preis eines DAISY Hörbuchs der jeweiligen Ausgabe im Audioformat ab 12,95 Euro.
Internet-Links: ABSV, DAISY, smile Vision, Sony E-Book, Augenoptik Hagemann
Bilder und Text: Birgit Rademacher, Stefan Schulz (08.06.2009), Mobidat
Menschenkette "Europa barrierefrei!" vor dem Haus der Europäischen Kommission
Demonstration am Montag, 27.April 2009 in Berlin (Mitte)
Bei strahlendem Sonnenschein demonstrierten weit mehr als die erwarteten 200 Personen (darunter auch zahlreiche Mitarbeiter von Mobidat) in der Zeit zwischen 11 und 12 Uhr Unter den Linden / Ecke Wilhelmstraße (nahe dem Brandenburger Tor) für ein barrierefreies Europa. Aufgerufen hatten der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland "Für Selbstbestimmung und Würde" e.V. (ABiD) und der Berliner Behindertenverband e.V. (BBV).
Auf der Mittelinsel vor dem "Europäischen Haus" begrüßten die Vertreter internationaler Verbände aus dem Bereich Behindertenarbeit – darunter auch Gäste aus Tschechien und Weißrussland, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg - die Anwesenden. Sie stellten ihre Projekte vor und berichteten von ihren Erfolgen und noch bestehenden Problemen.
Menschen mit und ohne Behinderung händigten dem stellvertretenden Leiter der Berliner Außenstelle der Europäischen Kommission, Dr. Detlev Clemens über eine Menschenkette quer über die Kreuzung einen symbolischen Euroschlüssel zusammen mit ihren Forderungen nach "der Vermeidung und Beseitigung baulicher und kommunikativer Barrieren, der Nutzung von Konjunkturpaketen zur Beseitigung von Barrieren und dem Ermöglichen selbstbestimmter Teilhabe für alle aus.
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Text: Kurt Lettmaier (28.04.2009)
Fotos: Ute Schäfer, Angela Schnell
Mobidat








































































