Stadtführungen für Gehbehinderte und RollstuhlfahrerInnen

Der Berliner Stadtführer Gerhard Vondruska bietet spezielle Stadtrundfahrten für Gehbehinderte und Rollifahrer mit BTW Bussen in Berlin und Potsdam an. Außerdem Kiezrundgänge und Führungen im Kostüm (in Deutsch und Englisch).

Spezialthemen: Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Berlin für Jugendliche, Potsdams alte Mitte, Der Garten am Schloss Babelsberg

Kontakt und Information: Gerhard Vondruska

Tel.: +49 (0)30 - 42 85 95 98

Fax: +49 (0)30 - 42 85 95 99

Mobil: +49 (0)173 - 18 58 168

E-Mail: g-von@web.de

Berlin mit dem Linienbus erleben - Buslinien 100 und 200

Die günstigste Möglichkeit eine Stadtbesichtigung zu unternehmen, bieten die populären Buslinien 100 und 200. Die Routen beider Linien führen entlang der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten, vom Bahnhof Zoo bis zum Alexanderplatz, so dass eine Fahrt bereits einer Stadtrundfahrt gleicht. Die Fahrtzeit mit dem Bus beträgt ca. 30 Minuten pro Richtung.

Kosten: BVG-Tarif AB: 2,60 € (gültig 2 Stunden in eine Richtung)

Die 100er Busse fahren (täglich etwa alle 5 bis 10 Minuten) vom Zoologischen Garten zum Alexanderplatz und umgekehrt (ab ca. 6:00 Uhr bis Mitternacht). Sie sehen unter anderem folgende Hauptstadt-Highlights: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Siegessäule und Schloss Bellevue im Tiergarten, Bundeskanzleramt, Reichstag, Brandenburger Tor, Unter den Linden, Staatsoper, Berliner Dom und den Fernsehturm.

Die Buslinie 200 führt auf einer etwas anderen Route vom Zoologischen Garten über Unter den Linden bis zum Volkspark Friedrichshain und ist ebenso sehens- und erlebenswert. Fahrzeiten: täglich im 10-Minuten-Takt (Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 22:30 Uhr; Samstag ab 9:00 und Sonntag ab 10:00 Uhr).

Auf beiden Linien werden - bis auf wenige Ausnahmen - Doppeldecker-Busse eingesetzt. Alle Busse sind barrierefrei zugänglich und ermöglichen u.a. Rollstuhlfahrern einen leichten Ein- und Ausstieg über eine absenkbare Rampe. Es stehen jeweils 1 bis 2 Rollstuhl- bzw. Kinderwagenplätze zur Verfügung. Mobilitätseingeschränkten Berlin-Besuchern und Eltern mit Kinderwagen empfehlen wir den Einstieg an den jeweiligen Starthaltestellen, denn die Fahrt mit dem 100er Bus ist besonders am Wochenende sehr beliebt.

Streckenpläne der Buslinien (auch als PDF - Download) können unter  www.bvg.de abgerufen werden:

Bus 200 S+U Zoologischer Garten <> Prenzlauer Berg, Michelangelostraße (über S+U Alexanderplatz)

Bus 100 S+U Zoologischer Garten <> S+U Alexanderplatz

Erholung zwischendurch

Berlin ist eine überraschend grüne Stadt. Die großen Freizeitparks, Gärten und Schlossparks sind ideale Orte für die Erholung zwischen Stadtbesichtigung, Museumsbesuchen und Shoppingtouren.

Auch für RollstuhlfahrerInnen und Besucher mit Sinnesbehinderungen sind die Parkanlagen ein lohnendes Ausflugsziel.  Botanischer und  Britzer Garten sowie die  „Gärten der Welt“ im Erholungspark Marzahn sind gut zugänglich. Bei Bedarf können Rollstühle kostenlos ausgeliehen werden. Im Botanischen Garten und in den „Gärten der Welt“ gibt es spezielle Angebote für blinde, seh- und hörbehinderte Besucher.

 Schloss Charlottenburg und die  Pfaueninsel mit Schlösschen werden von der  Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) verwaltet. Die Stiftung bietet u. a. Sonderführungen für Gäste mit Handicaps und speziell blinden und sehbehinderten Besuchern die Möglichkeit, die Kunst- und Bauwerke durch Ertasten von Modellen und Stoffen zu "begreifen". Die Welt des 18. und 19. Jahrhunderts wird so erlebbar.

Für RollstuhlfahrerInnen ist der Zugang zum Charlottenburger Schloss und zur Pfaueninsel teilweise bzw. nur mit Hilfestellung möglich. Der  Schlossgarten in Charlottenburg ist rollstuhlgeeignet.

Die Kulturstiftung  Schloss Britz stellt sehbehinderten und blinden Gästen Infomaterial auf Tonträgern und zum Ertasten zur Verfügung. Das Ensemble aus Schloss, Gutshof und Park ist barrierefrei zugänglich.

Beachten Sie aber bei all Ihren Planungen, dass sich Berlin schnell verändert. So kann es immer wieder sein, dass einzelne Sehenswürdigkeiten, Parks oder Plätze gerade renoviert werden oder von umliegenden Baustellen betroffen sind. Bei einer Besichtigung kann es daher teilweise zu Einschränkungen kommen. Im Bedarfsfall ist es ratsam, sich vorher über die Bedingungen in den jeweiligen Einrichtungen zu informieren. Das betrifft auch die barrierefreie Zugänglichkeit.