Mitteilungen / Öffentliches Interesse

Haiti: Programm für barrierefreien Wiederaufbau
10 Jahre Aktion Mensch
Kampf im Kopf
EU tritt erstmals UN-Menschenrechtsabkommen bei
Brisanz der Behindertenbewegung
19 Kandidaten für den Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita" nominiert
Positiv- und Negativliste für Hartz - IV- Zuschüsse
Bundesagentur für Arbeit erarbeitet Katalog
Hartz IV – "Gesetzlich verordnete Armut"
5. Blogkooperationen mit den Portalen "Auslandsstudium mit Behinderung" und "Young Germany"
BSK-Malwettbewerb: "Draußen in der Natur" startet
ALTENPFLEGE 2010 ist das Top-Event der Pflegebranche
Demenz: Bis zu 2,7 Millionen Kranke in Deutschland im Jahr 2050
Aspirin Sozialpreis - Jede Stimme zählt - Publikums-Voting bis zum 15. Januar 2010
Urteil: Kassen müssen auch für hochwertige Hilfsmittel zahlen
MitteilungenBerliner FamilienPass 2010
Einladung zum „Tag der offenen Tür“ des BundesVerbandes Arbeitsloser Menschen e.V. (BVAM)
Paralympics 2012 wieder mit geistig Behinderten
Europäisches Jahr 2010: Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen

 

Haiti: Programm für barrierefreien Wiederaufbau

Bild zeigt Wappen von Haiti, Quelle: Wikipedia

Port-au-Prince (epo.de). - Durch das verheerende Erdbeben in Haiti vor acht Wochen ist die Zahl der Menschen mit Behinderung von 800.000 auf rund eine Million angewachsen. Beim Wiederaufbau öffentlicher Gebäude sollen die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen von vornherein berücksichtigt werden. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) ist an der Ausarbeitung eines entsprechenden nationalen Programmes beteiligt.

"Durch die Katastrophe könnte die Zahl der Haitianer, die mit einer Behinderung leben müssen, von zuvor 800.000 inzwischen auf nahezu eine Million Menschen angewachsen sein", erklärte der Direktor der Christoffel-Blindenmission, Rainer Brockhaus. Ein zentrales Ziel der CBM beim Wiederaufbau sei es, darauf zu achten, dass öffentliche Gebäude für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind.

In der Praxis heißt dies, beispielsweise, dass unüberwindbare Treppen, fehlende Handläufe oder Orientierungssysteme Menschen mit Behinderung nicht daran hindern dürfen, ihre Bürgerrechte wahrzunehmen. Gemeinsam mit dem haitianischen Staatssekretär für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen, Michel Pean, und Handicap International entwickelt die CBM federführend in den nächsten Wochen das nationale Programm, in dem neben anderen Maßnahmen eine barrierefreie Bauweise vorgesehen ist.

Quelle und vollständige Pressemitteilung unter: www.epo.de

10 Jahre Aktion Mensch

Bild zeigt Logo Aktion Mensch

Gemeinsam von Anfang an

Vor zehn Jahren wurde aus der Aktion Sorgenkind die Aktion Mensch

Bonn, 1. März 2010

"Von der Aktion Sorgenkind zur Aktion Mensch, das war und ist viel mehr als nur die Änderung eines Namens. Mit diesem Schritt wollte die Aktion Mensch im Jahr 2000 eine neue Sichtweise über Menschen mit Behinderungen etablieren: weg von Sorgenkindern, um die man sich kümmert, hin zu gleichberechtigten Mitbürgern", erklärt Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch, zum Jubiläum der Namensänderung.

Auf den Tag genau vor zehn Jahren gab sich die Aktion Mensch den neuen Namen. Ziel war und ist, die Stellung von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu verändern: weg von Ausgrenzung – hin zur Einbeziehung aller, weg von Mitleid – hin zu Teilhabe und Anerkennung. Dazu Georgi weiter: „Gemeinsam von Anfang an, das ist unsere Vision, die schon vor zehn Jahren so gültig war wie heute. Die Aktion Mensch streitet für das uneingeschränkte Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen. Deshalb unterstützen wir Projekte die zeigen, dass und wie Inklusion gelingt.“

Kritik an dem Begriff "Sorgenkind" war bereits in den 1980er Jahren laut geworden. Insbesondere Menschen mit Behinderungen und ihre Selbsthilfeorganisationen wiesen energisch auf ein grundlegendes Problem hin: Sie wollten keine Fürsorge, sondern ein gleichberechtigtes Miteinander. Diese Forderung griff die Aktion Mensch mit ihrer Kampagne "Ich will kein Mitleid, ich will Respekt" in den 90er Jahren auf.

Im Jahr 2000 gab sich die Sozialorganisation nicht nur einen neuen Namen, sondern veränderte auch ihre Förderpolitik. Seitdem fördert die Aktion Mensch auch Projekte, die Menschen mit Behinderungen den Eintritt in den so genannten ersten Arbeitsmarkt ermöglicht oder die gemeindenahes Wohnen für Menschen mit Behinderung realisieren.

Internet: www.aktion-mensch.de

 

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Kampf im Kopf

Logo Bild der Wissenschaft

Alzheimerplaques sind möglicherweise Bestandteile der Immunabwehr

Viele Alzheimersymptome gehen möglicherweise auf eine starke Immunreaktion innerhalb des Gehirns zurück. Zu diesem Schluss sind US-Forscher gekommen, nachdem sie bei den für die Krankheit charakteristischen Eiweißablagerungen eine antimikrobielle Wirkung festgestellt hatten.

Die auch als Plaques bezeichneten Ablagerungen bilden sich in der grauen Hirnsubstanz und gelten als Früherkennungszeichen für Alzheimer. Die Hauptbestandteile dieser Plaques, die sogenannten beta-Amyloid-Proteine, wirkten in Laborversuchen als effektive Barriere gegen diverse Krankheitserreger, berichten Rudolph Tanzi von der Harvard Medical School in Boston und seine Kollegen.

Zum vollständigen Artikel: www.wissenschaft.de

 

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EU tritt erstmals UN-Menschenrechtsabkommen bei

Bild zeigt Logo Europa

Am 26. November vergangenen Jahres hat der Rat entschieden – die EU wird erstmals Vertragspartei eines UN-Menschenrechtsabkommens. Doch bevor die EU als ganzes rechtskräftig Vertragspartei des „Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" wird, sollen nach dem Willen des Rates erst einmal alle EU-Staaten das Abkommen ratifizieren. Millionen von Behinderten warteten auf die Ratifizierung, unterstrichen am Montag Abgeordnete und Betroffene bei einer Anhörung im Europaparlament.

Die Bedeutung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen besteht aus Sicht von Behindertenverbänden vor allem darin, dass die Rechte von Behinderten unter Berücksichtigung aller Lebensbereiche analysiert und detailliert beschrieben werden.

Barrierefreiheit als Recht

Menschen mit Behinderung werden in dem Übereinkommen nicht als Objekt sozialpolitischer Maßnahmen oder als Empfänger staatlicher Hilfe gesehen, sondern als Inhaber von unveräußerlichen Menschenrechten.

Zur vollständigen Mitteilung des Europaparlamentes...

 

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Brisanz der Behindertenbewegung

Logo Familienratgeber

Die erste "Krüppelzeitung" erschien vor 30 Jahren. Von 1979 bis 1985 wurden genau 14 Nummern veröffentlicht. Die Ausgaben der "Krüppelzeitung" bilden eine einzigartige Quelle und eine vielfältige Fundgrube. Sie dokumentieren die Brisanz der Behindertenbewegung.

Sie kennzeichnen deren Geschichte genauso wie die Bedeutsamkeit für die Gegenwart. Die erste Krüppelgruppe hat sich 1977 in Bremen gegründet, die in Hamburg ein Jahr später. Die "Krüppelzeitung" wurde ihr Diskussionsforum.

Mit Normalität und Bevormundung sollte gründlich gebrochen werden. "Krüppel" wurde als Begriff provokativ der abschätzigen Alltagssprache entwendet. "Krüppel" stand für eine autonome Position der Behindertenbewegung.

Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier: www.familienratgeber.de

 

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19 Kandidaten für den Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita" nominiert

(Berlin/Köln) 19 Medienpakete, Computerprogramme, Lernsysteme, Online-Angebote und digitale Werkzeuge für das Lernen in Schule, Aus- und Weiterbildung und im privaten Bereich sind für den Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita 2010" nominiert worden.

Nach Ansicht der Jury zeichnen sich die Nominierten durch überzeugende didaktische Konzepte und innovative Gestaltung aus. 87 Produkte wurden von Medienhäusern, Verlagen und Softwareentwicklern für den Wettbewerb um den Deutschen Bildungsmedien-Preis "digita 2010" angemeldet. Das teilte das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin heute mit.

Aus den nominierten Produkten wählen die Juroren unmittelbar vor der Preisverleihung am 17. März die Preisträger des "digita 2010". Die Auszeichnungen werden überreicht auf der "didacta - die Bildungsmesse" in Köln durch die diesjährige Schirmherrin, die Nordrhein-Westfälische Ministerin für Schule und Weiterbildung Barbara Sommer. Der "digita" wird seit 1995 jährlich von der Stiftung Lesen, der Zeitschrift "bild der wissenschaft" und dem IBI verliehen. Er zählt zu den renommiertesten Preisen in der Bildungswirtschaft im deutschsprachigen Raum.

Unter den 19 Ausgewählten von 87 Einreichungen ist auch der HÖRPOL - Erinnerungen für die Zukunft.

Pressemeldung "digita" vom 18.02.2010

 

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Positiv- und Negativliste für Hartz - IV- Zuschüsse

Härtefall-Katalog begünstigt nur wenige

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Sätzen hat sich das Bundesarbeitsministerium mit der Bundesagentur für Arbeit auf einen Katalog verständigt, in dem eine Reihe von Aufwendungen als außergewöhnliche Belastungen anerkannt werden.

Die Positiv- und Negativliste setze in einem ersten Schritt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts um, erklärte das Ministerium. Die nun auf den Weg gebrachte Geschäftsanweisung stelle Klarheit für die Mitarbeiter der Arbeitsagentur und die Leistungsbezieher her. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts war die Zahl der Anträge stark angestiegen - die meisten haben nach Auffassung der Bundesagentur keine Aussicht auf Erfolg.

Profitieren sollen von der Härtefallklausel Rollstuhlfahrer, chronisch Kranke und geschiedene Paare mit Kindern. Rollstuhlfahrer, die den Haushalt nicht ohne fremde Hilfe führen können, sollen mit dem Hartz-IV-Extra eine Putz- oder Haushaltshilfe bezahlen können. Für chronisch Kranke sollen auch nicht verschreibungspflichtige, aber notwendige Arzneien absetzbar werden. Dazu zählen zum Beispiel Hautpflegeprodukte bei Neurodermitis oder Hygieneartikel bei ausgebrochener HIV-Infektion.

Fahrtkosten für Kinder von geschiedenen Ehepartnern

Auch die Kosten für Besuchsfahrten eines in Haft sitzenden Ehepartners rechtfertigten ein Antrag auf Zusatzleistung. Ebenso sollen in den Katalog der Hartz-IV-Zusatzleistungen Fahrt- und Übernachtungskosten aufgenommen werden, die anfallen, wenn geschiedene Ehepartner die von ihnen getrennt lebenden Kinder besuchen.

In Einzelfällen können auch Kinder mit Schulproblemen mit Zusatzleistungen rechnen, die über den Hartz-IV-Regelsatz hinausgehen: Mit dem Geld sollen Nachhilfestunden finanziert werden können. Dies gilt aber nur, wenn es einen dringenden Anlass gibt, etwa eine langfristige Erkrankung oder einen Todesfall in der Familie. Dies gilt nur, wenn es eine Aussicht gibt, dass die Nachhilfe spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr benötigt wird.

Keine Hilfe bei Praxisgebühr und Zahnersatz

Das Ministerium schließt in seiner Positiv- und Negativliste eindeutig auch Leistungen aus. So müssen der veröffentlichten Liste zufolge die Praxisgebühr beim Arzt, Brillen, Bekleidung für Übergrößen, Zahnersatz, eine Waschmaschine oder orthopädische Schuhe aus der Hartz-IV-Regelleistung bezahlt werden. Das Arbeitsministerium teilte zudem mit, dass die nun veröffentlichten Details der Liste nicht abschließend seien. Als Regel gelte, dass Zusatzleistungen nur gewährt würden, wenn eine erhebliche Unterversorgung drohe.

Antragsflut nach Urteil

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hatten sich offenbar immer mehr Langzeitarbeitslose Hoffnungen gemacht, durch Härtefallregelungen bedacht zu werden. Seit dem Urteil werden die Jobcenter nach BA-Angaben von Anträgen auf besondere Leistungen überhäuft. Die "Bild"-Zeitung zitierte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt mit den Worten, seiner Einschätzung nach würden die Hartz-IV-Empfänger mit ihren Anträgen in der Regel keinen Erfolg haben. "Viele davon werden wir ablehnen müssen, da es zum Großteil keine besonderen Härtefälle sind", sagte Alt.

Recherche: Thomas Geyersbach, Mobidat

Stand: 16.02.2010 18:57 Uhr

Quelle: www.tagesschau.de

 

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Bundesagentur für Arbeit erarbeitet Katalog

Bald Zuschüsse für Härtefälle?

Chronisch Kranke, Rollstuhlfahrer und geschiedene Paare mit Kindern können möglicherweise von Härtefall-Zusatzleistungen im Rahmen von Hartz IV profitieren. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat einen Katalog von Härtefällen gemäß dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts erarbeitet.

Das bestätigte eine Behördensprecherin gegenüber tagesschau.de. Es seien entsprechende Vorschläge gemacht werden, die nun dem Bundesarbeitsministerium vorlägen und von diesem noch genehmigt werden müssten, sagte sie weiter.

Die Vorschläge beziehen sich auf eng begrenzte Fälle. Demnach würden für chronisch Kranke auch nicht verschreibungsfähige Arzneimittel bezahlt. Rollstuhlfahrer könnten Kosten für Haushaltshilfen geltend machen. Übernommen würden auch Fahrtkosten bei getrennt lebenden Paaren, damit Eltern ihre Kinder sehen.

Quelle: tagesschau.de vom 16.02.2010

 

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Hartz IV – "Gesetzlich verordnete Armut"

Logo dieGesellschafter

Die neuen Zahlen über den Hartz-IV-Missbrauch in 2009 liegen vor, »konsequent« und mit »abschreckender Wirkung« will der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit nun den Missbrauch bekämpfen. Eine »Politik der notwendigen Härte« im Umgang mit vermeintlich faulen Arbeitslosen propagiert derzeit auch Hessens Ministerpräsident Roland Koch.

Zur vollständigen Nachricht...

 

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5. Blogkooperationen mit den Portalen "Auslandsstudium mit Behinderung" und "Young Germany"

Das Netzwerk rund um den bildungsserverBLOG konnte um zwei weitere Kooperationen bereichert werden.

Das Portal "Auslandsstudium mit Behinderung" ist ab jetzt neu in der Blogroll des bildungsserverBLOGS zu finden. Außerdem wurde das Feed das Portals "Young Germany" eingebunden, wodurch alle aktuellen Nachrichten aus diesem Portal nun auch über den bildungssverBLOG verfolgt werden können.

http://blog.bildungsserver.de/

http://www.auslandsstudium-mit-behinderung.de/

http://www.young-germany.de

 

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BSK-Malwettbewerb: "Draußen in der Natur" startet

Gleich zu Beginn des neuen Jahres startet auch wieder das große Malprojekt für Kinder mit Körperbehinderung. "Draußen in der Natur" lautet diesmal das Thema des Wettbewerbs, an dem sich wieder Kinder mit einer Körperbehinderung  im Alter von 6 bis 13 Jahren beteiligen können.

Zur vollständigen Mitteilung: www.bsk-ev.org

 

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ALTENPFLEGE 2010 ist das Top-Event der Pflegebranche

Bild zeigt Plakat der Leitmesse ALTENPFLEGE vom 23. bis 25. März 2010

Hannover - Die niedersächsische Landeshauptstadt ist vom 23. bis 25. März das Zentrum der internationalen Pflegewirtschaft. Auf dem Messegelände in Hannover treffen sich Experten, Entscheider und Fachkräfte zur ALTENPFLEGE 2010, die auch im 21. Jahr ihres Bestehens wieder die Zukunft der Branche in all ihren Facetten abbildet – und somit ihre Position als Branchenleitmesse weiter ausbaut.

Mehr denn je ist der Pflegemarkt ein Wachstumsmarkt, der sich in rasantem Tempo dynamisch weiterentwickelt. Aktuelle Prognosen gehen von über einer Million Menschen aus, die bis zum Jahr 2020 auf stationäre Pflege angewiesen sind. Bereits heute sind es über 700.000. Der Anstieg des Marktvolumens wird bis 2020 voraussichtlich von derzeit 27 Milliarden auf 45 Milliarden steigen. Und auch die Zahl der stationären Pflegeeinrichtungen klettert aller Wahrscheinlichkeit nach von derzeit knapp 11.000 auf über 13.000.

„Diesem wachsenden Markt wollen und werden wir uns gemeinsam mit den Ausstellern auf der ALTENPFLEGE 2010 stellen“, so Henning Kniep, Projektleiter bei der Fachausstellungen Heckmann GmbH, die mit der Durchführung der Leitmesse ALTENPFLEGE 2010 betraut wurde.

Durch die Entwicklung auf dem Pflegemarkt entstehen beinahe täglich neue Anforderungen sowohl für die Politik als auch für Betreiber und Manager von Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten. Aber auch das Personal muss sich immer neuen Aufgaben stellen, neue Herausforderungen meistern.

Alle Berufsgruppen, ob Entscheider oder Fachkräfte, ob aus den Bereichen Pflege, Küche oder Hauswirtschaft, werden auf der ALTENPFLEGE 2010 angesprochen. Je nach Bereich können sich die Besucher in auf sie zugeschnittenen Fachforen über Neuheiten, Trends und Entwicklungen informieren und austauschen.

Darüber hinaus zeigt der 2009 neu konzipierte Management-Kongress, wie sich Entscheider auf die Veränderungen in der Branche einstellen. Das entsprechende Wissen wird von hochrangigen und bekannten Branchenkennern vermittelt.

Insgesamt zeigen auf der ALTENPFLEGE 2010 über 700 Aussteller innovative Produkteund Hilfsmittel in vier Hallen auf 55.000 qm, dazu kommen außergewöhnliche Sonderschauen wie z. B. „Lebensräume“.
Zum nunmehr 7. Mal präsentiert die Schau Einsichten und Aussichten zur Entwicklungambulanter und stationärer Versorgungsstrukturen.

Nach dem großen Erfolg in 2009 können sich Träger und Betreiber von Pflegeeinrichtungen auch im Jahr 2010 auf der Jobbörse präsentieren und aktuelle Stellen anbieten. Die Arbeitgeber treffen hier auf eine Vielzahl interessierter Arbeitskräfte aus der Pflege, die Ausschau nach neuen Herausforderungen halten.

Die ALTENPFLEGE 2010 wird so – auch Dank der Jobbörse – zum herausragenden Treffpunkt von Entscheidern, Unternehmensleitungen, Personalchefs  und Angestellten der Pflegebranche.

 

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Demenz: Bis zu 2,7 Millionen Kranke in Deutschland im Jahr 2050

Das Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels in Rostock prognostiziert eine Zunahme der Demenzerkrankungen in Deutschland von derzeit ca. 1 Million auf 2,2 bis zu 2,7 Millionen im Jahr 2050. Um diesen Trend abzubremsen, müssten breite Bevölkerungsteile ihren Lebensstil umstellen, da Faktoren wie Bewegungsarmut, ungesunde Ernährung, Übergewicht oder Diabetes Demenzen begünstigen.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
Internet: www.psychologie-aktuell.com

 

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Aspirin Sozialpreis - Jede Stimme zählt - Publikums-Voting bis zum 15. Januar 2010

Logo Aspirin Sozialpreis

Der Aspirin Sozialpreis honoriert gemeinnützige soziale Arbeit im Gesundheitswesen. Neben neun weiteren Kandidaten zieht das Projekt mit den meisten Publikumsstimmen in die Finalistenrunde ein.

Interessenten können ihren persönlichen Favoriten ihre Stimme geben - und damit dazu beitragen, dass Mobidat vielleicht in die Finalistenrunde einzieht.

Die Finalisten werden ihre Arbeit vor dem unabhängigen Stiftungsrat präsentieren. Danach trifft dieser seine Entscheidung über die drei Preisträger. Ein unabhängiger Stiftungsrat entscheidet darüber, welche Projekte mit einem der drei ausgelobten Förderbeträge des Aspirin Sozialpreises unterstützt werden.

Die Auswahl erfolgt nach einer persönlichen Präsentation durch die anhand eines Kriterienkatalogs identifizierten Finalisten. Unterstützen sie Mobidat für ein barrierefreies Berlin!

Hier können Sie für uns abstimmen: www.aspirin-sozialpreis.de

 

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Urteil: Kassen müssen auch für hochwertige Hilfsmittel zahlen

Bild zeigt Statue der Justitia

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen schwer hörbehinderten Menschen die Kosten für hochwertige digitale Hörgeräte erstatten und dürfen sich nicht auf die Auszahlung unzureichender Festbeträge beschränken. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem Grundsatzurteil entschieden.

Den Kassen könnten nun Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe drohen: Das Gericht stellte die Festbeträge, also die Höchstzuschüsse, die die Krankenkassen ihren Versicherten für bestimmte Hilfsmittel zahlen, als solche zwar nicht in Frage. Der Dritte Senat stellte aber fest, dass diese Zuschüsse nicht die Leistungspflicht der Kassen begrenzen dürften.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: www.tagesschau.de

 

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Berliner FamilienPass 2010

Bild zeigt Titelbild des Familienpasses 2010

Der Berliner FamilienPass 2010 enthält viele Freizeit-Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in und um Berlin. Mit dem FamilienPass erhalten Berliner Familien ein ganzes Jahr lang ermäßigten Eintritt bei Schwimmbädern, Eisbahnen oder Schiffstouren, bei Konzerten, in Kinos, Theatern, Museen, im Zoo, Tierpark oder Legoland sowie bei vielen weiteren Einrichtungen in Berlin und Umgebung.

Näheres unter:
Internet: www.jugendkulturservice.de

 

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Einladung zum „Tag der offenen Tür“ des BundesVerbandes Arbeitsloser Menschen e.V. (BVAM)

Bild zeigt Logo des  BundesVerbandes Arbeitsloser Menschen e.V.

1000 neue Arbeitsplätze für Berlin bis Ende 2011 durch Vereinsaktivität

Nach dem erfolgreichen Start seines neuen Projektes im Rheinland stellt der Bundesverband Arbeitsloser Menschen (BVAM) nun auch in Berlin sein neues Projekt vor: unter dem Motto „1000 neue Arbeitsplätze für Berlin“ findet am 3. Dezember in den Räumlichkeiten des Vereins Alt Moabit 92-93 ; 10559 Berlin ein Tag der offenen Tür statt.

Bereits in anderen Städten hat sich gezeigt, dass die lokale Politik große Hoffnungen in dieses Projekt setzt und sich davon eine Stärkung der lokalen Wirtschaft sowie eine Entlastung der öffentlichen Haushalte erhofft.

Mit Hilfe aller gesetzlichen Hilfen wird der BVAM auch in Berlin arbeitslosen Menschen Wege aufzeigen, die aus der Arbeitslosigkeit in die geförderte Selbstständigkeit und damit in eine gesicherte, unabhängige wirtschaftliche Zukunft führen. Dabei ist die Hilfestellung der erfahrenen Berater des BVAM stets sehr praxisorientiert. Gerade bei den Startschwierigkeiten und allen Formalitäten wird so die notwendige Unterstützung geboten, um einen schnellen Erfolg überhaupt erst möglich zu machen.

Auf dem Tag der offenen Tür präsentiert der BVAM erfolgreiche Projekte aus anderen Städten, gibt wichtige Hinweise, wie ein Geschäftsplan ausgearbeitet werden muss, um die Basis für einen Erfolg in der Selbstständigkeit zu bilden, und gewährt einen Überblick über staatliche Fördermaßnahmen und Schulungspläne, die dem Existenzgründer zur Verfügung stehen.

Auf Grund ihrer jahrelangen Erfahrung und ihrer Praxisnähe konnten die Berater des BVAM in der Vergangenheit 8 von 10 Existenzgründern zum Erfolg führen. Mehrere hundert Existenzgründer haben von den Schulungen des BVAM profitiert und sind heute für die praktischen und unbürokratischen Hilfen dankbar.

In den kommenden zwei Jahren, so der 1. Vorsitzende des BVAM, Thorsten Overlöper, sollen in Berlin und Umgebung 1000 arbeitslose Menschen aus dem wirtschaftlichen Abseits in eine erfolgreiche Selbstständigkeit geführt werden.

Zusätzlich soll auf dem Tag der offenen Tür neben Diskussionen über die aktuelle Entwicklung sowie über neue Wege der Förderung arbeitsloser Menschen geführt werden.

Herr Overlöper wird dazu ein vollkommen neues Konzept vorstellen und zur Diskussion stellen.

Ansprechpartner für die Redaktion:
Herr Thorsten Overlöper
Erster Vorsitzender
E-Mail: Thorsten.overloeper@bvam.de

Telefon: 0 30 / 364 281 61

Mobil: 0 177 / 3188 291

Internet: www.bvam.de

 

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Paralympics 2012 wieder mit geistig Behinderten

Logo Paralympics

Bei den Paralympics 2012 in London werden wieder Wettkämpfe für geistig behinderte Athleten ausgetragen. Auf der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur beschlossen die Mitglieder am Samstag, Athleten mit geistiger Behinderung wieder in alle vom IPC sanktionierte Veranstaltungen zu integrieren.

Die vollständige Mitteilung finden Sie auf: www.freiepresse.de

 

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Europäisches Jahr 2010: Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen

Logo BMAS
Logo EJ 2010

Ziel des Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung (EJ 2010) ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung zu stärken und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen zu schärfen. Das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung bietet die Gelegenheit, gute Ansätze sozialer Integration bekannt zu machen sowie für weiteren Handlungsbedarf zu sensibilisieren. Darüber hinaus soll die gemeinsame Verantwortung für die soziale Eingliederung unterstrichen werden, indem eine breitere Öffentlichkeit in die bestehenden Strategien einbezogen und die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts hervorgehoben wird.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ruft  dazuauf, Vorschläge für Projekte, Aktionen, Veranstaltungen, Wettbewerbe etc. entsprechend der Nationalen Strategie einzureichen. Aus Mitteln des Bundes und der EU-Kommission stehen zur Förderung von Projekten rund 1,25 Millionen Euro zur Verfügung.

Auf der Webseite des BMAS erfahren Sie mehr zum Antrag. Auch weitere, darüber hinaus gehende Informationen können den dort bereit gestellten Dokumenten entnommen werden.

Internet: www.bmas.de



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Hier finden Sie immer interessante Hinweise auf Berichte des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Behindertenbericht
2009