Mitteilungen / Öffentliches Interesse

Kommunikation mit Behörden noch schwieriger als gedacht
Barrierefreie Uni - Lehramtsstudenten testen Uni Potsdam auf behindertengerechte Ausstattung
Fit und gesund bis ins hohe Alter: Gesundheitsprävention für ältere Migranten
Studieren mit Begleitung
Begleitservice in Bussen und Bahnen ist gerettet
10. Berliner Freiwilligentag lädt zum Engagement auf Probe ein!
Vergiss den Stress!
Burnout, Mobbing, Cyberbullying ...
Autismus in Bildern
Wissenschaftler entschlüsseln wichtigen Alzheimer-Mechanismus
Forscher heilen verletzte Nervenzellen
Erste Ausgabe der "Positionen" erschienen
"NoBody's Perfect"
Hausärzte-Protest geht in die nächste Runde
Neuss wird barrierefrei
Nein zu unsolidarischem Systemwechsel
"Politik der Nadelstiche" soll Rösler stoppen
Engagement von Susanne Krumpholz gewürdigt
Praktischer Infodienst für Menschen mit Behinderung

Weigeldt sagt Röslers Reform den Kampf an
Hubert Hüppe kritisiert BGH-Entscheidung zur Präimplantationsdiagnostik
BIENE-Testverfahren veröffentlicht
Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. seit Anfang Mai online
Sozialer Sprengsatz
Barrierefreiheit am Institut verbessert
AOK will Kliniken für Patienten gläsern machen
Zuschuss für altersgerechtes Wohnen
Krieg der Worte um Röslers Arzneimittel-Sparpaket
Die Zauberflöte für Blinde und Gehörlose im Land der Ideen
Urteil: Kassen müssen auch für hochwertige Hilfsmittel zahlen
Berliner FamilienPass 2010
Paralympics 2012 wieder mit geistig Behinderten
Europäisches Jahr 2010: Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen

 

Kommunikation mit Behörden noch schwieriger als gedacht

Logo Psychologie Aktuell

01.09.2010

Nun ist es wissenschaftlich belegt: Behördenformulare sind zu schwierig. Menschen aus sozial benachteiligten Milieus haben häufig große Probleme bei der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit Behörden.

Dies stellt eine wesentliche Barriere für gesellschaftliche Teilhabe dar. Das fanden Prof. Dr. Uta M. Quasthoff, Prof. Dr. Ludger Hoffmann, Prof. Dr. Michael Kastner und ihr interdisziplinäres Team an der TU Dortmund im Rahmen des Projektes Schreiben zwischen Sprachen und Kulturen / Literacy between Languages and Cultures (LiLaC) jetzt heraus.

Sie fordern daher, dass der Austausch mit Behörden erleichtert werden muss. Die Forschergruppe untersuchte außerdem, welche Faktoren für diese Schwierigkeiten nun genau verantwortlich sind und ob auch mangelnde Deutschkenntnisse dazu beitragen.

Quelle und zum vollständigen Artikel: www.psychologie-aktuell.com

 

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Barrierefreie Uni - Lehramtsstudenten testen Uni Potsdam auf behindertengerechte Ausstattung

Logo der Universität Potsdam

20.08.2010

Ist ein Studium für Menschen mit Behinderung an der Universität Potsdam möglich? Mit welchen Einschränkungen im öffentlichen Raum und in Gebäuden müssen Studierende rechnen? Diese Frage behandelten Lehramtsstudenten der Fachrichtung Arbeitslehre an der Universität Potsdam im Rahmen des Projekts "Barrierefreiheit". Unter der Leitung von Prof. Dr. habil. Dieter Mette und Frau Prof. Dr.-Ing. Irene Krebs untersuchten behinderte und nicht behinderte Kommilitonen die Standorte Golm und Neues Palais. Dabei wurden Vorlesungssäle, Seminarräume, Toiletten, die verbindenden Wege, Mensa und Cafeteria auf Zugänglichkeit und Benutzbarkeit getestet. Auf Grundlage der geltenden Gesetze, Bauvorschriften und DIN-Normen wurde ein Ampelsystem entwickelt, um die einzelnen Gebäude zu klassifizieren und zu kennzeichnen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 bemüht sich die Universität Potsdam, auch den besonderen Bedürfnissen von Studierenden und Mitarbeitern mit Behinderungen gerecht zu werden und ist in diesem Punkt heute vielen ähnlichen Einrichtungen weit voraus. Vor allem in den neuen Gebäuden in Golm, aber auch in den historischen Gemäuern am Neuen Palais wurde behindertengerecht gebaut und saniert. Allerdings gibt es auch noch genügend Gebäude und Wege, die nicht oder nur bedingt auf die Bedürfnisse behinderter Studenten und Mitarbeiter zugeschnitten sind. Weiterer Handlungsbedarf ist also gegeben, dachten sich Lehramtsstudenten der Universität Potsdam und präsentieren die Ergebnisse einer Untersuchung zur Barrierefreiheit an der größten Hochschule Brandenburgs der Behindertenbeauftragten Dr. Irma Bürger. Aufgaben für künftige Projekte könnten die Erfassung der baulichen Grundlagen für den Campus Griebnitzsee, die Ausarbeitung eines Leitsystems innerhalb der Universitätskomplexe oder die interaktive Nutzung von Lageplänen auf der Internetseite der Universität sein. So wären die erarbeiteten Haus- und Weganalysen für jedermann einsehbar.

Quelle: idw-online.de

 

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Fit und gesund bis ins hohe Alter: Gesundheitsprävention für ältere Migranten

Logo TU Dortmund

19.08.2010

Obwohl Bund und Länder viel Aufwand für Gesundheitsprävention im Alter betreiben, kommt gerade bei Migrantinnen und Migranten wenig davon an. In ihrer aktuellen Studie beschäftigen sich Prof. Gerhard Naegele und Dr. Elke Olbermann vom Institut für Gerontologie der Technischen Universität Dortmund daher mit der Frage, wie ältere Migranten so lange wie möglich fit und gesund bleiben können. Einige Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe von mundo, dem Wissenschaftsmagazin der TU Dortmund, vorgestellt.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung haben Naegele und Olbermann Vorschläge für Gesundheitsprävention entwickelt, die auch Migranten anspricht. Dabei gilt es in erster Linie, sprachliche, soziale und kulturelle Verständigungsprobleme aus dem Weg zu räumen. Viele Migranten sind in ländlichen Gegenden aufgewachsen und kennen von zu Hause keine Vorsorgeprogramme. Zudem wird Krankheit in anderen Ländern auch anders wahrgenommen. In der Türkei zum Beispiel gehört sie zum Alter dazu und wird einfach akzeptiert.

Schon seit 2008 befragen Naegele und Olbermann in Duisburg und Mönchengladbach ältere Einwanderer zu ihrem Gesundheitsverhalten und haben dabei festgestellt: Grundsätzliches Interesse an Gesundheitsthemen und Bewegungsangeboten ist auf alle Fälle vorhanden. Allerdings besuchen Migranten keine Kurse "wenn sie davon in der Zeitung lesen oder ein Flugblatt in die Hand gedrückt bekommen. Sie müssen persönlich, am besten über eine Gruppe, angesprochen werden", so Elke Olbermann.

Diese Art von Präventionsarbeit nennen Naegele und Olbermann "Setting-Ansatz": Die geeignete Gelegenheit, ältere Migranten zu erreichen, ist an einem vertrauten Ort, den sie regelmäßig besuchen. In Duisburg erwies sich für die Forscher ein türkischer Seniorentreff als ideal. Die Mitglieder der Gruppe treffen sich außerdem regelmäßig zum Yoga, einige singen im Chor oder machen einen Schwimmkurs. Die befragten Teilnehmer dieses Seniorentreffs stechen im Vergleich zu anderen Befragten besonders hervor, sagt Elke Olbermann. "Sie sind sehr offen, haben ein größeres Selbstbewusstsein, sind aktiv und eigeninitiativ." Solche Gruppen öffnen Gesundheitsangeboten Tür und Tor. Bei einem Gymnastikkurs für muslimische Frauen stellten Olbermann und Naegele fest: Frauen, die bisher keine Gruppe besuchen, sind häufig über ihre Töchter zu erreichen. Oft sind sie die treibende Kraft, die die Mütter dazu veranlasst, etwas für die Gesundheit zu tun. Eines haben Migranten und Einheimische im Übrigen gemeinsam: Frauen sind eher ansprechbar als Männer, wenn es um die Gesundheit geht. Das Forschungsprojekt von Naegele und Olbermann ist der erste Versuch, die Wirkung von Präventionsangeboten auf ältere Migranten zu erheben und daraus Empfehlungen abzuleiten.

Zum vollständigen Artikel und mehr zur Gesundheitsprävention für ältere Migranten und zu weiteren spannenden Themen...

Quelle: idw-online.de

 

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Studieren mit Begleitung

Bild zeigt Logo Familienratgeber

23.08.2010

Studentinnen mit Behinderung können sich ab Januar 2011 ein Jahr lang von einem Mentor begleiten lassen.

Der Hildegardis-Verein bietet das bundesweit erste Mentorenprogramm für Studentinnen mit Behinderung an. Die Mentoren stehen im Berufsleben und sind selbst Akademiker.

Sie bilden ein Tandem mit den Studentinnen und geben ihnen Tipps zum Studium und für den Berufseinstieg. Die Studentinnen begleiten ihre Mentoren über Praktika an deren Arbeitsplätze und bekommen so einen ersten Einblick in die Arbeitswelt.

Über gemeinsame Seminare aller Tandems können Netzwerke aufgebaut werden, die den späteren Berufseinstieg erleichtern.

Quelle und zum vollständigen Artikel...

 

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Begleitservice in Bussen und Bahnen ist gerettet

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg kann seinen Begleitservice weiter anbieten. In dieser Woche bewilligten die Jobcenter bereits 20 Stellen. Weitere 22 wurden in Aussicht gestellt.

Das Angebot nutzen Senioren, Geh- und Sehbehinderte und Fahrgäste mit schwerem Gepäck. Die Mitarbeiter des VBB holen sie an der Haustür ab und begleiten sie kostenlos zu ihrem Ziel. Die Nutzer des Begleitservice zahlen nur ihren eigenen Fahrschein.

Seit der Einführung haben die Begleiter mehr als 16 500 Touren absolviert. 60 Langzeitarbeitslose hatte der VBB eingestellt und geschult. Seit Anfang August drohte das Aus, weil die meisten Verträge nicht verlängert wurden. "Wir sind sehr froh, dass wir unseren Kunden diesen Service nun wieder anbieten können", sagt VBB-Chef Hans-Werner Franz.

Quelle: www.welt.de

Internetseite des VBB: www.vbbonline.de

 

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10. Berliner Freiwilligentag lädt zum Engagement auf Probe ein!

Bild zeigt Logo Sternenfischer

Am Samstag, den 18. September ist es wieder so weit: Der Berliner Freiwilligentag lädt alle Berlinerinnen und Berliner ein, für einen Tag Gutes zu tun.

In bunten Mitmachaktionen können sich alle Interessierten engagieren und dabei die Vielfalt freiwilligen / ehrenamtlichen Engagements erproben. Treptow-Köpenick ist wieder ganz vorne dabei. Zahlreiche lokale gemeinnützige Einrichtungen öffnen unter dem gemeinsamen Motto "Gemeinsam für Treptow-Köpenick, Zeit spenden, mitgestalten, Engel sein für einen Tag" ihre Türen für Interessierte.

Die Schirmherrschaft über die Aktionen im Bezirk hat Sozialstadträtin Ines Feierabend übernommen. Bei den in diesem Jahr angebotenen Mitmachaktionen dürfte für jeden Geschmack etwas Passendes dabei sein. In Treptow-Köpenick kann man zwischen zirka 30 Mitmachaktionen wählen.

Ob Blumenbinden auf dem Schlossplatz, das Gestalten eines Kiezgartens, Kartenspielen mit SeniorenInnen oder eine Aufräumaktion am Schmollerplatz - jede/r kann seine Fähigkeiten in konkreten Projekten einsetzen. Alle Mitmachaktionen im Bezirk sind zu finden auf:

Internet: www.sternenfischer.org

Weitere Informationen erhalten Sie bei den STERNENFISCHERN, Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick
Telefon 030-23 36 29 98 oder direkt bei den Einrichtungen, die die jeweilige Mitmachaktion anbieten.

Mobidat, 18.08.2010

 

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Vergiss den Stress!

17.08.2010

Dauerhafte Hochspannung in der Lebensmitte erhöht das Demenzrisiko drastisch

Frauen mittleren Alters, die wiederholt Phasen anhaltenden Stresses durchmachen, sind im Alter deutlich anfälliger für Demenzerkrankungen.

Zu diesem Ergebnis sind schwedische Wissenschaftler nach der Auswertung einer Langzeitstudie mit schwedischen Frauen gekommen.

Die Forscher hatten insgesamt 1.462 Freiwillige mittleren Alters 35 Jahre lang begleitet und sie in diesem Zeitraum wiederholt Befragungen sowie medizinischen Standardtests zur Demenzdiagnose unterzogen.

Von den 161 Teilnehmerinnen, die tatsächlich eine Demenzerkrankung entwickelten, hatten überdurchschnittlich viele über anhaltenden oder wiederkehrenden Stress geklagt.

Ständige Anspannung in den mittleren Lebensjahren erhöhte demnach das Risiko um 65 Prozent gegenüber überwiegend entspannten Frauen.

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Burnout Mobbing Cyberbullying ...

Logo Pabst Science Publishers, Psychologie aktuell

Neue Infowebsite zu psychosozialen Belastungen

Vom Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte bis zum Cyberbullying, dem Angriff via Internet oder Handy: psychosoziale Belastungen haben längst die unterschiedlichsten Lebensbereiche durchdrungen.

Im Rahmen eines Wahlpflichtkurses konnten sich Studierende aus dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt (h_da) mit den verschiedenen Formen psychosozialer Belastungen auseinandersetzen.

Entstanden ist daraus „Stoppt die Mobber“, eine wissenschaftlich fundierte Informationswebsite für Betroffene und in die Thematik Involvierte.

Quelle und zum vollständigen Artikel: www.psychologie-aktuell.com

 

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Autismus in Bildern

Bild zeigt Logo von Bild der Wissenschaft

13.08.2010

Hirnscan erleichtert Diagnose der Entwicklungsstörung

Gerade einmal 15 Minuten könnte es künftig dauern, Autismus sicher und unkompliziert zu diagnostizieren. Englischen Wissenschaftlern ist dies gelungen, indem sie die Hirnstruktur von Freiwilligen mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen und einer speziellen Analyse-Software genau unter die Lupe nahmen.

Unter den Probanden befanden sich neben gesunden Menschen auch Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung und solche, bei denen zuvor bereits durch herkömmliche aufwendige Untersuchungsmethoden Autismus diagnostiziert worden war.

Die Trefferquote der Hirnscans lag bei über 90 Prozent. Die Studie befasste sich zunächst nur mit Erwachsenen, soll nun aber auf Kinder ausgedehnt werden.

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Wissenschaftler entschlüsseln wichtigen Alzheimer-Mechanismus

Bild zeigt Logo von Spiegel online

10.08.2010

Im Gehirn von Alzheimer-Kranken bilden sich gefährliche Proteinklumpen, die Nervenzellen in den Tod treiben. Jahrelang haben Forscher nach dem fehlenden Glied in der Kette gesucht, die zur Entstehung der Klumpen führt. Jetzt sind sie endlich fündig geworden.

Sie sterben erst nach und nach, schließlich in großen Mengen - und mit ihnen die Erinnerungen. Alzheimer, das Massensterben von Nervenzellen, ist eine langsame Krankheit.

Unbemerkt schleicht sie sich an. Wer von ihr heimgesucht wird, merkt es zunächst nicht. Hier einen Termin vergessen, dort den Schlüssel verlegt. Das Problem haben nicht nur Alzheimer-Patienten; Vergesslichkeit kann auch eine ganz normale Alterserscheinung sein.

"Mild Cognitive Impairment" (MCI) - leichte kognitive Beeinträchtigung - ist eines der Schlagwörter der Alzheimer-Forschung.

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Forscher heilen verletzte Nervenzellen

Bild zeigt das Logo von Spiegel online

10.08.2010

Schon eine kleine Wunde im Rückenmark genügt, um große Teile des Körpers zu lähmen. Nun ist es Forschern bei Mäusen gelungen, verletzte Zellen im Rückenmark im großen Maßstab und nachhaltig zum Wachsen zu bringen - durch die Unterdrückung von nur einem Enzym.

Das Rückenmark verbindet Denken und körperliches Handeln: Nervenstränge aus dem Hirn münden in das Bündel inmitten unserer Wirbelsäule, treten portionsweise wieder aus und erobern den Körper.

Sie strecken sich in die Fußspitzen und in die Fingerkuppen, verästeln sich in jede lebende Ecke. An ihnen entlang funken elektronische Impulse durch den Körper und steuern die Bewegungen.

Ob wir einen juckenden Mückenstich spüren und uns anschließend an der Stelle kratzen oder nur ungeduldig mit unserem Bein auf und ab wippen -für alles sind Impulse zuständig, die aus dem Nervengeäst im Körper über das Rückenmark in unseren Kopf sausen, im Gehirn verarbeitet werden und als Befehle für eine Reaktion wieder zurück in unseren Körper wandern.

Ist eine Stelle auf diesem Kommunikationsweg durchtrennt, hat das verheerende Folgen. Schon eine kleine Wunde im Rückenmark, gerade einmal von der Größe einer Weintraube, genügt, um den Körper unterhalb der Verletzung zu lähmen.

Während durchtrennte Nervenzellen in einer Fingerkuppe langsam nachwachsen, fehlt den Neuronen im Zentralen Nervensystem die Fähigkeit zur Regeneration; elektrische Impulse aus dem Gehirn verlaufen an den verletzten Stellen nur noch in die Leere.

Seit langem versuchen Wissenschaftler herauszufinden, wie sie den verletzten Zellen zur Heilung verhelfen können.

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Erste Ausgabe der "Positionen" erschienen

Bild zeigt Logo der Ausgabe Positionen, deutsches Institut für Menschenrechte

06-08-2010

Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention startet neue Publikations-Reihe

Berlin (ots) - Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention hat die erste Ausgabe ihrer neuen Publikations-Reihe "Positionen" veröffentlicht. Die Publikation erläutert, was die UN-Behindertenrechtskonvention unter Monitoring versteht und welche Rollen die Konvention der Monitoring-Stelle und den zivilgesellschaftlichen Akteuren bei der Beobachtung und Kontrolle staatlichen Handelns zuweist. Zudem wird die Funktions- und Arbeitsweise der Monitoring-Stelle beschrieben.

Mit dieser neuen Publikations-Reihe möchte die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention Themen der Konvention aufgreifen und zu aktuellen Fragen und Diskussionen Stellung beziehen. Neben dem Text in "schwerer" Sprache enthalten die "Positionen" eine Zusammenfassung in Leichter Sprache.

Die Monitoring-Stelle für Deutschland wurde 2009 - nach einem Beschluss des Bundeskabinetts - im Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einzusetzen und zur Einhaltung und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - entsprechend Artikel 33, Absatz 2 der Konvention - beizutragen.

Weitere Informationen unter:
Internet: www.presseportal.de/

 

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"NoBody's Perfect"

Bild zeigt ARD Logo

"NoBody's Perfect" dokumentiert Niko von Glasows Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich für einen Bildband fotografieren zu lassen.

Und das nackt - damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die "Contis" oder andere Körperbehinderte werfen, mal 'ganz in Ruhe hinschauen' können. Dabei entdeckt er faszinierende Persönlichkeiten, die in so anspruchsvollen Berufsfeldern wie Politik, Medien, Sport, Astrophysik oder Schauspiel arbeiten und gelernt haben, mit ihrer Behinderung eine beeindruckende "Normalität" zu leben.

TV Ausstrahlung: Dienstag, 10.08.10, 22:45 - 00:10 (85 Min.)

Parallel zur Ausstrahlung lädt Bianca Vogel zum Solidaritätsfest im Sinziger Schloss ein.

Die Paralympics-Siegerin und Weltmeisterin möchte bei diesem Fest die Öffentlichkeit über die tatsächliche Situation der Conterganopfer in Deutschland informieren.

Quellen:
Internet: programm.ard.de
Internet: www.kobinet-nachrichten.org

 

Mobidat, 03.08.2010

 

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Hausärzte-Protest geht in die nächste Runde

Bild zeigt Logo der Aerztezeitung

03.08.2010

BERLIN (sun). Der Hausärzteverband hat weitere Protestaktionen gegen die Sparpläne der schwarz-gelben Koalition vorbereitet. Patienten sollen sich mit Protestbriefen an ihre Bundestagsabgeordneten wenden. Der Hausärzteverband hat dazu bereits Musterbriefe erstellt.

Die Abgeordneten werden darin aufgefordert, das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Philipp Röslers zu stoppen, den Hausärzten - die sich in Hausarztverträge eingeschrieben haben - das über die Verträge ausgehandelte Honorarplus nicht mehr zuzugestehen. Nach den Plänen der Regierung soll bei den künftigen Hausarztverträgen die Vergütung auf das im KV-System übliche Niveau gesenkt werden.

Diese Briefe dienten den Patienten lediglich als mögliche Vorlage, hieß es seitens des Deutschen Hausärzteverbandes. Man wolle Patienten, die sich bereits jetzt Sorgen um die hausärztliche Versorgung machen, "aufmuntern", sich auch an ihre Bundestagsabgeordneten zu wenden.

Zum vollständigem Artikel...

 

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Neuss wird barrierefrei

Bild zeigt das Logo "Neuss Barrierefrei"

Als erste Stadt in NRW übernimmt Neuss die Aktion "Berlin barrierefrei".

Alle Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sollen bald ohne Hürden einkaufen gehen oder ein Restaurant besuchen können. Läden und Einrichtungen, die für alle Menschen ohne Einschränkungen nutzbar sind, sollen so für alle Bürger deutlich gekennzeichnet werden.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie unter: www.ngz-online.de oder unter www.wz-newsline.de

 

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Nein zu unsolidarischem Systemwechsel

Die von Bundesgesundheitsminister Philip Rösler am 6. Juli vorgestellten Eckpunkte für eine Gesundheitsreform leiten nach Ansicht der Volkssolidarität einen Systemwechsel von der bisher weitgehend solidarischen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hin zu einem zunehmend allein durch die Patienten und Versicherten getragenen Krankenversicherungsschutz ein. Bundesgeschäftsführer Dr. Bernd Niederland stellte heute in Berlin ein vom Verband auf seiner Webseite veröffentlichtes Material (PDF, 61 Kb) vor, das die Eckpunkte der Bundesregierung analysiert.

In dem veröffentlichten Material heißt es: "Insbesondere durch die Festschreibung des Arbeitgeberbeitrags bei 7,3 Prozent und durch den Ausbau der bereits eingeführten Zusatzbeiträge zu einer 'Zusatzprämie' wird der Grundsatz der paritätischen Finanzierung aufgegeben." Die Volkssolidarität lehne diesen Schritt entschieden ab, betonte der Bundesgeschäftsführer, weil damit die Grundlage dafür gelegt werde, dass allein die Versicherten künftig über wachsende Zusatzbeiträge die Kostensteigerungen im GKV-Bereich bezahlen müssten.

Quelle (kobinet) und vollständiger Artikel...

 

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"Politik der Nadelstiche" soll Rösler stoppen

Logo Aerztezeitung

Weil die Regierung ihnen das Honorar kappen will, schäumen Deutschlands Hausärzte vor Wut. Um die Pläne zu kippen, setzt der Deutsche Hausärzteverband auf eine Doppelstrategie: Er will kämpfen und verhandeln.

BERLIN. Hausärzte sind sauer. Auslöser des kollektiven Unmuts: die geplante Gesundheitsreform, vor allem aber der Plan der Bundesregierung und ihres Gesundheitsministers Philipp Rösler, die Vergütung bei neuen Hausarztverträgen auf das im KV-System übliche Niveau zu senken. So sollen allein im nächsten Jahr 500 Millionen Euro eingespart werden.

Um den Rösler-Plan zu Fall zu bringen, setzt der Deutsche Hausärzteverband auf eine Doppelstrategie: Einerseits will er über ein "eskalierendes Programm von Maßnahmen", das am Mittwoch nach einer - so berichten Teilnehmer - sehr emotional geführten Sitzung der Landesverbände in Köln beschlossen wurde, Druck auf die Koalition ausüben. Diese "Politik der Nadelstiche" sieht Praxisschließungen und Großveranstaltungen in mehreren Städten vor.

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Engagement von Susanne Krumpholz gewürdigt

Das Bild Zeigt ein Foto von Susanne Krumpholz
© LIANE e.V.

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist am 8. Juli Susanne Krumpholz im Alter von 51 in Berlin gestorben.

Das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. hat deshalb gestern den leidenschaftlichen Tatendrang von Susanne Krumpholz gewürdigt.

„Susanne gehörte seit Jahren zu den Aktivistinnen der Frauen mit Behinderung. Seit September 2009 war sie im Vorstand des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V., zuletzt als Vorsitzende im LIANE e.V. Baden-Württemberg.

„Ihr großes Interesse galt den Themen Gesundheit und Frauen in der UN-Behindertenrechtskonvention. Hier, aber auch in vielen anderen Bereichen wurde ihr leidenschaftlicher Tatendrang immer wieder spürbar. Im 'Netzwerk Frauengesundheit Berlin' und dem 'Arbeitskreis Barrierefreies Gesundheitswesen' setzte sie sich aktiv für die Belange behinderter Frauen ein.“, so Vorstand und Mitarbeiterinnen des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V.

Mit ihrem Engagement und Enthusiasmus hat sie die Netzwerkfrauen beeindruckt. „Ihre Herzlichkeit wird uns fehlen, in unseren Gedanken wird sie gegenwärtig bleiben. Susanne, wir werden dich vermissen“, heißt es weiter. „Unsere Anteilnahme gilt ihrer Familie und ihrem Lebensgefährten.


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Praktischer Infodienst für Menschen mit Behinderung

Bild zeigt Logo des Familienratgebers

Über politische Themen Bescheid wissen, aktuelles aus der Rechtsprechung erfahren oder wichtige Terminankündigungen im Blick halten – der neue Infodienst des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung macht es möglich.

Hubert Hüppe, seit 2010 in der Funktion, hat den Service nach einer längeren Pause wieder aufgenommen. Interessierte können den Infodienst unter der Mailadresse anfordern.

Internet: www.familienratgeber.de

Adresse: buero@behindertenbeauftragter.de

 

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Weigeldt sagt Röslers Reform den Kampf an

Bild zeigt Logo der Aerztezeitung

Die Koalition lobt ihre Eckpunkte zur Gesundheitsreform. Der Deutsche Hausärzteverband dagegen fürchtet den Todesstoß für künftige Hausarztverträge, sollte die Vergütung auf Regelleistungsniveau begrenzt werden.

BERLIN. Eigentlich hatte das Jahr für den Hausärzteverband gut angefangen. Noch in den ersten Monaten Regierungszeit der schwarz-gelben Koalition befanden sich die Hausarztverträge unter Bestandsschutz Zudem schien die Front der Ersatzkassen gegen die Hausarztverträge zu bröckeln.

Mit der Techniker Krankenkasse hat sich die erste große Ersatzkasse freiwillig für einen Hausarztvertrag entschieden. Doch jetzt droht ein herber Rückschlag: Das Vergütungsniveau in der hausarztzentrierten Versorgung soll begrenzt werden - und zwar auf Regelleistungsniveau. Das sehen zumindest die Eckpunkte zur Gesundheitsreform vor, die Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler am Dienstag in Berlin vorgelegt hat.

Quelle und zum vollständigen Artikel...

 

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Hubert Hüppe kritisiert BGH-Entscheidung zur Präimplantationsdiagnostik

Logo: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

„Mit dieser Entscheidung ist die Tür zu 'Designerkindern' und damit zum Aussortieren menschlichen Lebens weit geöffnet. Das bedeutet letztendlich, dass Menschen mit Behinderungen schon vor ihrer Geburt aussortiert werden“, erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe anlässlich der heutigen Entscheidung des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofs zur Strafbarkeit der Präimplantationsdiagnostik.

Die Entscheidung stelle einen Dammbruch dar, der schnellstens aufgehalten werden müsse, so Hubert Hüppe. Jetzt müsse auf politischer Ebene umgehend mit einer Gesetzesänderung reagiert werden.

„Dieser Gesetzesänderung räume ich gute Chancen ein, da es eindeutige Beschlüsse zur Thematik gibt“,verweist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen unter anderem auf Beschlüsse von CDU-Bundesparteitagen. „Präimplantationsdiagnostik bedeutet letztlich immer ein Urteil darüber, ob ein Leben lebenswert oder lebensunwert ist“, stellt Hubert Hüppe fest.

Aus der Pressemitteilung von dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Weitere Pressemitteilung:
Erfordernisse und Nöte behinderter Menschen werden im G-BA besonders berücksichtigt

 

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BIENE-Testverfahren veröffentlicht

Bild zeigt Logo Biene Award

Teilnahme bis 15. Juli möglich

Mit dem BIENE-Wettbewerb 2010 suchen die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen bereits zum siebten Mal die Vorreiter bei der barrierefreien Gestaltung von Internet-Angeboten.

Weil die bisherigen Wettbewerbe gezeigt haben, dass einfache Webseiten relativ leicht barrierefrei zu gestalten sind, haben die Veranstalter die Mindestanforderungen für die Teilnahme erhöht. Das überarbeitete Testverfahren ist seit einigen Tagen veröffentlicht:

Internet: www.biene-award.de

 

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Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. seit Anfang Mai online

Bild zeigt Logo des Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V.

Das BKB Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e.V. ist ein privater Zweckverband von derzeit 15 bundesweit tätigen Sozial- und Behindertenverbänden. Sein Ziel ist die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG), insbesondere die Herstellung von Barrierefreiheit.

Anfang Mai 2010 ist die offizielle Internetseite in den Livebetrieb gegangen. Mit diesem letzten Schritt ist der Umzug des BKB - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit
e. V. in die eigenen Geschäftsräume abgeschlossen.

Zur Internetseite: www.barrierefreiheit.de

Postanschrift:
BKB Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e.V.
Marienstraße 30
10117 Berlin

 

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Sozialer Sprengsatz

Als sozialen Sprengsatz hat der Paritätische Wohlfahrtsverband das heute verabschiedete sogenannte Konsolidierungsprogramm der Bundesregierung bezeichnet. Das Sparpaket sei absolut inakzeptabel. Der Verband fordert die Rücknahme der arbeitsmarktpolitischen Kürzungen und warnt vor dem Auseinanderbrechen der Gesellschaft. Zur Konsolidierung des Haushalts fordert er vor allem die Beseitigung von Steuerprivilegien wie etwa für Erben und Vermögende.

"Das Sparpaket offenbart, welch Geistes Kind diese Koalition ist. Statt von den Starken zu nehmen um den Schwachen zu helfen, wird skrupellos ausgerechnet bei den Ärmsten gespart", so Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. Spitzenverdiener und Vermögende blieben von den Sparmaßnahmen so gut wie ausgenommen, während insbesondere bei Arbeitslosen und ihren Familien auf unverantwortliche Weise gekürzt werde.

Quelle (kobinet) und vollständiger Artikel...

Zum Artikel "Sozialstaat wird gestutzt - Sparpaket trägt Merkels Handschrift"...

 

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Barrierefreiheit am Institut verbessert

Bild zeigt Logo Deutsches Institut für Menschenrechte

Neuer Parkplatz, blindengerechter Arbeitsplatz, rollstuhlgerechter Zugang

Das Deutsche Institut für Menschenrechte bietet Besucherinnen und Besuchern mit Behinderungen seit Mai 2010 einen Parkplatz vor dem Gebäude. Darüber hinaus hat das Institut einen durchfahrbaren Fahrstuhl, Zugänge ohne Schwellen und eine rollstuhlgerechte Toilette.

Die Institutstür im 7. Stock öffnet sich automatisch nach außen. Bereits seit März dieses Jahres verfügt die Bibliothek des Instituts über einen PC-Arbeitsplatz für blinde und sehbehinderte Menschen.

Er ist ausgestattet mit einem Monitor mit Schwenk-Arm, Braillezeile, Screenreader, Kopfhörer, Scanner und Kamera-System, Zoomtext und einer Großschrift-Tastatur. Der Arbeitsplatz hat Zugang zum Internet und zu allen elektronischen Angeboten der Bibliothek. Der Tisch ist höhenverstellbar.

Um noch besser zugänglich für Menschen mit Behinderungen zu werden, plant das Institut derzeit ein Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen.

Weitere Informationen unter:
Internet: www.institut-fuer-menschenrechte.de

 

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AOK will Kliniken für Patienten gläsern machen

Bild zeigt Logo der Allgemeinen Orts-Krankenkasse

Krankenhausnavigator richtet sich auch an Einweiser

BERLIN (hom).
Deutschlands größter Krankenkassenverbund, die AOK, will Patienten und einweisenden Ärzten künftig die Suche nach einer geeigneten Klinik erleichtern. Am Donnerstag schaltete die Kasse zu diesem Zweck den "AOK-Krankenhausnavigator" im Internet frei.

Quelle und zum vollständigen Artikel auf: www.aerztezeitung.de

 

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Zuschuss für altersgerechtes Wohnen

Der Bund fördert von Mai an den Umbau von Wohnungen für alte Menschen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt den Bonus zum Beispiel für den Einbau von Aufzügen, die Verbreiterung von Türen und die Anpassung von Bädern.

Durch solche Wohnungsanpassungen soll es alten Menschen möglich gemacht werden, ein unabhängiges Leben in den eigenen vier Wänden zu führen.

Ab einer Investitionssumme von 6.000 Euro ist ein Zuschuss von fünf Prozent der Investitionskosten möglich. Maximal gibt es 2.500 Euro. Beantragen können das Geld Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern,

von Eigentumswohnungen, aber auch Mieter.

Quelle: www.mdr.de/nachrichten

 

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Krieg der Worte um Röslers Arzneimittel-Sparpaket

Bild zeigt Log Aerzte Zeitung

Kostendämpfung, deren Ziel verdeckte Rationierung ist - harsch geht die Chefin des Verbandes forschender Pharma-Unternehmen (VFA) Cornelia Yzer im Interview mit "Spiegel online" mit Minister Rösler ins Gericht. Konter des Union-Politikers Spahn: "Wir lassen uns nicht erpressen."

Als "Willkür" wertet Yzer die Erhöhung des gesetzlichen Rabatts auf die Herstellerabgabepreise für patentgeschützte Arzneimittel. Schwarz-Gelb wolle irgendwie bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2013 kommen. Gesundheitsminister Rösler werde damit genauso scheitern wie seine Vorgänger.

Zum vollständigen Artikel...

 

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Die Zauberflöte für Blinde und Gehörlose im Land der Ideen

Bild zeigt Logo Deutschland, Land der Ideen

Die Erfolgsproduktion des Heidelberger Theaters DIE ZAUBERFLÖTE ist am 17.4.2010 als barrierefreie Opernvorstellung für blinde und gehörlose Menschen im schon seit Wochen ausverkauften Opernzelt bei begeistertem Applaus über die Bühne gegangen.

Zusätzlich zu dem großen Publikumserfolg wurde diese integrative Veranstaltung im bundesweit ausgetragenen Wettbewerb 365 ORTE IM LAND DER IDEEN als einer der Preisträger mit einem Pokal als einer der ausgezeichneten Orte im LAND DER IDEEN gekrönt.

Uwe Hollmichel von der Deutschen Bank in Heidelberg ehrte das Theater & Orchester Heidelberg mit einer Laudatio als AUSGEWÄHLTER ORT 2010. Damit ist DIE ZAUBERFLÖTE für blinde und gehörlose Meschen Teil der größten Veranstaltungsreihe Deutschlands, die bereits im fünften Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative DEUTSCHLAND - LAND DER IDEEN unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt wird.

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Urteil: Kassen müssen auch für hochwertige Hilfsmittel zahlen

Bild zeigt Statue der Justitia

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen schwer hörbehinderten Menschen die Kosten für hochwertige digitale Hörgeräte erstatten und dürfen sich nicht auf die Auszahlung unzureichender Festbeträge beschränken. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem Grundsatzurteil entschieden.

Den Kassen könnten nun Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe drohen: Das Gericht stellte die Festbeträge, also die Höchstzuschüsse, die die Krankenkassen ihren Versicherten für bestimmte Hilfsmittel zahlen, als solche zwar nicht in Frage. Der Dritte Senat stellte aber fest, dass diese Zuschüsse nicht die Leistungspflicht der Kassen begrenzen dürften.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: www.tagesschau.de

 

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Berliner FamilienPass 2010

Bild zeigt Titelbild des Familienpasses 2010

Der Berliner FamilienPass 2010 enthält viele Freizeit-Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in und um Berlin. Mit dem FamilienPass erhalten Berliner Familien ein ganzes Jahr lang ermäßigten Eintritt bei Schwimmbädern, Eisbahnen oder Schiffstouren, bei Konzerten, in Kinos, Theatern, Museen, im Zoo, Tierpark oder Legoland sowie bei vielen weiteren Einrichtungen in Berlin und Umgebung.

Näheres unter:
Internet: www.jugendkulturservice.de

 

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Paralympics 2012 wieder mit geistig Behinderten

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Bei den Paralympics 2012 in London werden wieder Wettkämpfe für geistig behinderte Athleten ausgetragen. Auf der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur beschlossen die Mitglieder am Samstag, Athleten mit geistiger Behinderung wieder in alle vom IPC sanktionierte Veranstaltungen zu integrieren.

Die vollständige Mitteilung finden Sie auf: www.freiepresse.de

 

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Europäisches Jahr 2010: Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen

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Ziel des Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung (EJ 2010) ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung zu stärken und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen zu schärfen. Das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung bietet die Gelegenheit, gute Ansätze sozialer Integration bekannt zu machen sowie für weiteren Handlungsbedarf zu sensibilisieren. Darüber hinaus soll die gemeinsame Verantwortung für die soziale Eingliederung unterstrichen werden, indem eine breitere Öffentlichkeit in die bestehenden Strategien einbezogen und die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts hervorgehoben wird.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ruft  dazuauf, Vorschläge für Projekte, Aktionen, Veranstaltungen, Wettbewerbe und so weiter, entsprechend der Nationalen Strategie einzureichen. Aus Mitteln des Bundes und der EU-Kommission stehen zur Förderung von Projekten rund 1,25 Millionen Euro zur Verfügung.

Auf der Webseite des BMAS erfahren Sie mehr zum Antrag. Auch weitere, darüber hinaus gehende Informationen können den dort bereit gestellten Dokumenten entnommen werden.

Internet: www.bmas.de



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Hier finden Sie immer interessante Hinweise auf Berichte des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Behindertenbericht
2009