Deutscher Hörfilmpreis 2010: Vorschläge für Nominierung gesucht
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) hat den Termin für die 8. Preisverleihung zum Deutschen Hörfilmpreis 2010 bekannt gegeben und dazu aufgerufen, Vorschläge für den Wettbewerb einzureichen.
Die Galaveranstaltung wird Dienstag, 23. März 2010 traditionell im historischen Atrium der Deutschen Bank AG in Berlin stattfinden.
Seit Dienstag, 22. September 2009 können Hörfilm-Produktionen sowie Initiativen und Projekte, die auf besondere Weise zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Hörfilms beigetragen haben, für die Auszeichnung mit dem Deutschen Hörfilmpreis beim DBSV vorgeschlagen werden. Die Einreichungsfrist endet am 20. November 2009.
Alle Einreichungskriterien sowie weitere Informationen unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de
Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen. In knappen Worten beschreibt die AD zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.
Generation 50+
Beweger gesucht! Engagement der Generation 50+
Gesucht werden Ideen, Projekte und Initiativen rund um das freiwillige Engagement der Generation 50+.
Bewerben Sie sich online noch bis zum 31. Oktober 2009. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Transatlantischen Ideenwettbewerbs USable unter Teilnahme. Das Projektteam steht auch gern für weitere Informationen zur Verfügung.
Internet: www.koerber-stiftung.de
Eröffnung des Länderschwerpunktes Tschechien im Kleisthaus
In Vertretung der Bundesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen eröffnete Dr. Eva Högl (MdB) den Abend. Daneben sprachen Dr. Rudolf Jindrak (Botschafter der Tschechischen Republik) und Martin Krafl (Direktor des Tschechischen Zentrums) einführende Worte.
Im Rahmen des Länderschwerpunktes soll in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Zentrum bis zum 21. Juni 2010 ein Einblick in die tschechische Kulturszene gewährt werden. Die Kooperationsprojekte reichen von Literatur und Film bis zu Musik und Kunst. Über die Programmhöhepunkte werden wir Sie auch in unseren Veranstaltungstipps informieren.
Im Anschluss an die Grußworte wurde die Kunstausstellung "Farbvisionen aus Prag" der Öffentlichkeit präsentiert, in der drei KünstlerInnen aus unserem Nachbarland ihre Werke vorstellten.
Dies waren im Einzelnen:
- Linda Klimentova mit dem Zyklus "Hasta la vista"
- Mirek Kaufman mit dem Zyklus "Bewegliche Sande"
- Jiri Votruba mit dem Zyklus "Global Portrait"
Die Ausstellung ist an allen Werktagen von 9:00 bis18:00 Uhr geöffnet und wird noch bis zum 27. November 2009 gezeigt.
Programm: www.czechcentres.cz
Internet: www.behindertenbeauftragte.de
Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter"
Die Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" der Bundesregierung zielt sowohl auf die Erhöhung der Lebensqualität älterer Menschen, als auch auf die Stärkung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Sie verbindet Senioren-, Wirtschafts- und Verbraucherpolitik miteinander. Die Initiative greift die Erfahrungen, Anliegen und Wünsche der über 50-Jährigen auf und macht gleichzeitig Unternehmen auf die ökonomischen Chancen der demografischen Entwicklung aufmerksam.
Das Portal bündelt Informationen und Links aus den Themen "Wohnen und Handwerk", "Gesundheit und Freizeit", "Mobilität und Technik" sowie "Dienstleistungen und Handel". Der "Qualitätslotse" soll Verbraucherinnen und Verbrauchern im Warendickicht Überblick verschaffen: Er enthält Checklisten, die bei der Auswahl von Produkten und Dienstleistungen praktische Hilfe geben.
Kleine und mittelständische Betriebe können sich auf der Webseite gezielt über die unterschiedlichen Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse der Generation 50plus informieren. Sie erhalten Daten und Fakten zum Konsumverhalten und passgenaue Brancheninfos aus den Bereichen Sanitär, Möbel und Einrichtung, Küchenbau, Elektro, Sicherheit. Als besonderer Service steht online eine Übersicht der DIN-Normen für barrierefreies Bauen zum Herunterladen und Ausdrucken bereit.
Die Initiative wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gestartet und wird durch andere Aktivitäten der Bundesregierung ergänzt.
Sie ist Teil der Dachinitiative "Alter schafft Neues" und wird durch sie gefördert.
Internet: www.wirtschaftsfaktor-alter.de, www.alter-schafft-neues.de, www.bmfsfj.de, www.bmwi.de
Quelle: www.deutsche-seniorenliga.de
Fit für den demographischen Wandel
Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn) ist ein Netzwerk von Unternehmen für Unternehmen, die sich zusammengetan haben, um sich gemeinsam den Herausforderungen des demographischen Wandels zu stellen. Gegründet wurde ddn im März 2006, auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).
Das Demographie Netzwerk soll zur bundesweit ersten Plattform für Unternehmen werden, die nicht nur über Demographie reden, sondern Demographie gestaltbar und messbar machen wollen.
Wie können Unternehmen sich optimal auf ältere Belegschaften einstellen und kreativ und wettbewerbsfähig bleiben? Wie machen andere das, und wo steht mein Unternehmen im Vergleich? Welche neuen Anforderungen stellt die kaufkräftige Zielgruppe der älteren Kunden an Produkte und Dienstleistungen? Diese und weitere Fragen müssen sich Unternehmen künftig nicht mehr alleine stellen.
Internet: www.demographie-netzwerk.de
Quelle: www.deutsche-seniorenliga.de
Patientenverfügung: Was ist neu seit 1. September?
Wie bestimme ich, was medizinisch unternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin? Dank einer Neuerung im Betreuungsrecht kann nun jeder vorab klare Verhältnisse schaffen - mit einer Patientenverfügung.
Mehr dazu hier: www.fuldainfo.de
Mehr BVG-Personal in Bussen, Bahnen und Bahnhöfen
Die BVG will Service und Sicherheit verbessern und künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Bahnhöfen mehr Präsenz zeigen. Darauf hat sich der Runde Tisch bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft zur Bekämpfung gewalttätiger Übergriffe gegen BVG-Mitarbeiter verständigt.
Unter anderem soll die Zahl der Fahrgastbegleiter , die im Auftrag des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) Auskünfte geben, aber auch Menschen mit Behinderung begleiten, von 140 auf 290 aufgestockt werden.
BVG-Personal-Vorstand Lothar Zweiniger kündigte außerdem an, die Zahl eigener Begleiter in Bussen und Bahnen deutlich zu erhöhen. dafür sollen etwa ehemalige Busfahrer wieder eingestellt werden, die aus Gesundheitsgründen nicht mehr ans Steuer dürfen.
Quelle: WELT KOMPAKT
Kieztheater
Ursprünglich sollte das Projekt im Oktober 2009 starten. Weil der Einbau eines Aufzuges im Nachbarschaftshaus Urbanstraße sich verzögert, geht nun das kieztheater erst im Januar 2010 unter dem Motto "Wir lassen uns nicht behindern!" wieder auf die Bühne. Teilnehmen können Menschen mit und ohne Behinderung, die Lust haben sich gemeinsam mit dem Zusammenleben und den Alltagsbedingungen der von Behinderung betroffenen Menschen im Kiez kritisch auseinanderzusetzen.
An zwei Wochenenden wird dieses Projekt durchgeführt.
167.880 schwerbehinderte Arbeitslose im August 2009
Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit betrug die Zahl aller Arbeitslosen in Deutschland im August 2009 3.471.513. Darunter waren 167.880 schwerbehinderte Arbeitslose.
Quelle: Büro von Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der CDU-Bundestagsfraktion
Mehr: www.kobinet-nachrichten.org
Arbeiten mit Behinderung
"Du hast Zukunft", so lautet die Job-Initiative 2009 von welt der wunder und der Bundesagentur für Arbeit. Mit dem neuen interaktiven Web-Fomat JobXL werden Sie fitgemacht für die Zukunft. Seien Sie dabei: Jeden Dienstag live ab 19 Uhr im Internet auf:
Ein Label für Barrierefreiheit
Um die bisher erreichte Barrierefreiheit in Berlin öffentlich sichtbar zu machen, wurde auf Initiative des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung die Aktion Berlin barrierefrei initiiert.
Inzwischen wurden über 700 Gebäude und Einrichtungen mit dem Signet Berlin barrierefrei ausgezeichnet. Der AK "Barrierefreies Gesundheitswesen" hat für die Aktion Berlin barrierefrei Kriterien zur Signetvergabe an barrierefreie Arzt- und Therapiepraxen entwickelt.
Beratung von behinderten Migranten
Die Situation behinderter und chronisch kranker Migrantinnen und Migranten in der Bundesrepublik wurde bislang kaum untersucht. Durch das Projekt GIB - Ganzheitliche Integration behinderter und chronisch kranker Migrantinnen und Migranten – wurden die Bedürfnisse von Migranten mit chronischen Krankheiten oder einer Behinderung erstmals über einen längeren Zeitraum untersucht.
Das vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V. (kurz ZsL Mainz e.V.) im Rhein-Main-Gebiet durchgeführte Projekt dauerte vom 1.7.2007 bis 30.6.2009. In den zwei Jahren wurden mit 124 behinderten oder chronisch kranken Migrantinnen und Migranten und 191 Multiplikatoren über 1.000 Beratungen durchgeführt. Nachfragen bei den Klienten ergaben, dass es für sie wichtig war, von Menschen beraten zu werden, die selbst Migrationshintergrund oder Migrationserfahrung haben und zugleich behindert oder chronisch krank sind.
Darüber hinaus wurde es als sehr angenehm eingeschätzt, dass im Rahmen dieses Projektes sowohl in Deutsch, als auch in Türkisch, Arabisch, Spanisch, Französisch, Polnisch und Russisch beraten wurde. Es hat sich gezeigt, dass bei Migranten mit einem Umgangssprachniveau im Deutschen häufig der spezifische medizinische Wortschatz fehlt, mit dem sie im Gesundheitswesen und in der Rehabilitation konfrontiert werden.
Längere und intensivere Kontakte mit den Teilnehmern führten dazu, dass sie von sich aus Kontakt zu Selbsthilfegruppen suchten und diesen zum Teil beitraten oder einen solchen Schritt erwägen. Die Vielfalt der Anliegen, die dem Projekt zugetragen wurden, überstiegen dessen Rahmen, konnten aber zum Beispiel im Bereich Arbeit durch Weiterleitung an die Integrationsfachdienste doch bedient werden.
Für die einzelnen Beratungsthemen und deren didaktische Umsetzung in Gruppen hat das Projekt Arbeitsmappen erstellt, die von interessierten Selbsthilfegruppen bezogen werden können. Für den November ist ein Seminar zum Thema "Wie baue ich ein Beratungsangebot für behinderte und chronisch kranke Migrantinnen und Migranten auf?" geplant. Ein neues Projekt - Gesundheitliche Integration behinderter und chronisch kranker Migrantinnen und Migranten - begann am 1. Juli. Hier soll der Fokus noch stärker auf die Gesundheitsaspekte gelegt werden, es sollen neue Methoden der Gruppenbildung im Selbsthilfebereich erprobt und Schulungen für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Pflegepersonal in interkultureller Kompetenz durchgeführt werden.
Weitere Informationen zum Projekt "Gesundheitliche Integration behinderter und chronisch kranker Migrantinnen und Migranten" finden Sie auf der Internetseite des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Mainz.
Quelle: www.familienratgeber.de
Metropole Ruhr bis 2010 für alle Menschen barrierefrei
Europas Kulturhauptstadt 2010, an der 53 Städte und Gemeinden der Metropole Ruhr beteiligt sind, soll für alle Menschen offen und erreichbar sein. "Das Ruhrgebiet als die Kulturhauptstadt Europas 2010 soll im nächsten Jahr für alle Menschen zugänglich sein, auch für Menschen mit Behinderungen", sagte heute Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf.
Menschen mit Handikaps sollen die Möglichkeit haben, überall hinzukommen und die Veranstaltungen ohne Einschränkungen mitzuerleben.
Quelle: www.kobinet-nachrichten.org
Internet: www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de
Faszination IFA: Führungen für Seh- und Hörbehinderte 2009
Berlin, 31. August 2009 – Internationale Produktpremieren und Innovationen sind auf der IFA 2009 für jeden zugänglich. Mit Hilfe von Übersetzungen in die Gebärdensprache werden im Rahmen von Sonderführungen neueste Produkte und Technologien gehörlosen Besuchern aufgezeigt.
Sehbehinderte IFA-Gäste haben die Möglichkeit mit Kopfhörern, die Welt der IFA zu entdecken. In den circa 30-minütigen Führungen werden ausgewählte IFA-Produktinnovationen ausführlich erläutert.
Die Teilnahme ist für jeden IFA-Besucher mit gültiger IFA-Tageskarte möglich. Gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises können an den Tageskassen Karten zum ermäßigten Preis von 10 Euro statt 14 Euro erworben werden. Der Eintritt für eine Begleitperson ist frei, wenn das Merkzeichen 'B', 'Bl', 'H', 'Gl' oder 'aG' im Schwerbehindertenausweis aufgeführt ist.
In Gruppen mit zwölf Personen plus Begleitpersonen werden jeweils drei Aussteller besucht.
Vorregistrierungen werden bereits vorab vom ABSV und dem Gehörlosenverband Berlin entgegengenommen.
Für Blinde und Sehbehinderte:
www.absv.de oder
Telefon: 0 30 / 895 88 - 0
Für Gehörlose:
www.taubenus.de und
www.taubenschlag.de
Telefon: 0 30 / 4251 7410
Pressekontakt:
Messe Berlin GmbH
Michael T. HoferLeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeitder Unternehmensgruppe
Verbesserte Unterstützung für behinderte Akademiker
Besonders betroffene schwerbehinderte BewerberInnen mit akademischem Abschluss können sich zur Nutzung aller überregionalen Beschäftigungsmöglichkeiten an die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit unter folgender Telefonnummer wenden: 0 228 / 713 - 1375
Quelle: www.kobinet-nachrichten.de
Hauptstadt der Senioren
Wie der Berliner Tagesspiegel am 12.09.2009 berichtete, werden die Berliner immer älter – und immer mehr Alte leben in Berlin. Der Senat stellt seine Strategie vor, wie sich Berlin auf die Alterung seiner Bevölkerung vorbereiten will - zum Beispiel mit Wohnprojekten.
Im Jahr 2030 wird jeder vierte Berliner älter als 65 Jahre sein – sechs Prozentpunkte mehr als heute. Noch drastischer steigt die Zahl der über 80-Jährigen: Fast doppelt so viele wie heute werden in etwa 20 Jahren in der Stadt leben – nahezu 260 000 Menschen. Das sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Dienstag und stellte Strategien vor, wie sich Berlin auf die Alterung seiner Bevölkerung einstellen will.
Diese sind auch dringend nötig, weil der Bedarf an Pflege, altersgerechten Wohnungen und städtischen Räumen ohne "Stolperfallen" mit der Alterung rasant wächst, während aber zugleich das Geld im Land und in privaten Haushalten knapp ist. Und schon heute ist klar: Die Altersarmut wird in der Stadt dramatisch steigen – wegen der zunehmenden Zahl von Billiglöhnern und von Berlinern, die auf staatliche Hilfen angewiesen sind.
... Der Senat sehe seine Aufgabe unter anderem darin, gemeinschaftliche Wohnformen für Alt und Jung zu unterstützen, Barrieren abzubauen, die Ältere oder Behinderte ausgrenzen, und sich dafür einzusetzen, dass das Angebot an Wohnraum den sich ändernden Bedürfnissen entspricht.
Die vom Senat geförderte Beratungsstelle für generationenübergreifendes Wohnen: www.stattbau.de
Mehr dazu auf www.tagesspiegel.de...
Landtagswahl 2009: Keine Barrieren für Menschen mit geistiger Behinderung
Wahlratgeber in leichter Sprache vorgestellt
Menschen mit geistiger Behinderung besitzen in aller Regel das volle Wahlrecht. Solange kein Betreuer für alle Angelegenheiten bestellt wurde, vertreten die Wahlberechtigten ihre Interessen auch an der Wahlurne selbst. Gleichwohl nehmen viele Menschen mit geistiger Behinderung ihr Wahlrecht aus Sorge vor einer zu komplizierten Stimmabgabe und in Unkenntnis der angebotenen Hilfestellungen nicht wahr.
Ein gemeinsam mit der Lebenshilfe Brandenburg und ihrem Betreuungsverein sowie die Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen erstmals erstellter Wahlratgeber des Landtages will nun Ängste abbauen. Auf nur rund 20 Seiten erläutert der Leitfaden in einfacher Sprache wichtige Begriffe des Wahlrechts von A wie Abgeordneter bis Z wie Zweitstimme.
Schritt für Schritt begleitet die Broschüre ihre Leser durch die einzelnen Etappen der eigenen Wahlentscheidung. Von der Information über die Ziele der Kandidaten und Parteien bis zur Beantragung und Durchführung der Briefwahl werden alle wichtigen Stationen der Stimmabgabe chronologisch in aussagekräftigen Fotoaufnahmen dargestellt.
"Unsere Demokratie lebt davon, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihre Interessen gleichberechtigt in unsere Gesellschaft einbringen können. Deshalb ist die möglichst barrierefreie Teilhabe behinderter Menschen am demokratischen Prozess nicht nur ein wichtiger Auftrag für uns alle, sondern zugleich ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft", so Landtagspräsident Gunter Fritsch anlässlich der Präsentation der Wahlhilfe am Mittwoch.
Der Wahlratgeber ist ab sofort beim Landtag Brandenburg unter der Telefonnummer 0331 966-1288 sowie im Internet unter www.landtag.brandenburg.de im Bereich Infothek/Publikationen erhältlich. Dort steht auch eine elektronische Version der Broschüre zum Abruf bereit. Viele Einrichtungen und Initiativen für Menschen mit kognitiver Behinderung erhalten den Ratgeber bereits in den kommenden Tagen zugesandt.
(Pressemitteilung Landtag Brandenburg)
Quelle und Download des Wahlratgebers:
Internet: www.landtag.brandenburg.de
Bezahltes Praktikum für Menschen mit Behinderungen
Das Europäische Parlament bietet Menschen mit Behinderungen bezahlte Praktika als eine positive Maßnahme an, mit der das Ziel verfolgt wird, die Eingliederung behinderter Menschen in die Arbeitswelt zu erleichtern.
Diese Praktika stehen sowohl Absolventen von Hochschulen oder gleichwertigen Einrichtungen als auch Menschen offen, deren Qualifikationen unterhalb des Hochschulniveaus liegen. (Artikel 18 der Internen Regelung über Praktika und Studienaufenthalte im Generalsekretariat des Europäischen Parlaments, der die akademischen Qualifikationen betrifft, die für die Zulassung zu einem bezahlten Praktikum erforderlich sind, gilt somit für dieses Programm nicht.)
Das Hauptziel des Programms ist es, Menschen mit Behinderungen eine sinnvolle und wertvolle Arbeitserfahrung anzubieten, durch die ihnen Gelegenheit geboten wird, sich mit den Tätigkeiten des Europäischen Parlaments vertraut zu machen.
Bezahlte Praktika erstrecken sich über einen Zeitraum von fünf Monaten und können nicht verlängert werden. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an einem Praktikum nicht zur weiteren Beschäftigung beim Europäischen Parlament berechtigt. Beamte werden auf der Grundlage von Auswahlverfahren eingestellt, die vom Europäischen Amt für Personalauswahl (EPSO) durchgeführt werden, und Vertragsbedienstete auf der Grundlage von Aufforderungen zur Interessenbekundung, die vom EPSO veröffentlicht werden.
Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: www.europarl.europa.eu
Tag der Menschenrechte
Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der UN verabschiedet worden ist.
Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen verteilt alljährlich den Menschenrechtspreis an diesem Tag.
Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag jährlich den Sacharow-Preis.
In Deutschland ist, wie durch Umfragen bekannt wurde, den wenigsten Bürgern der Tag der Menschenrechte ein Begriff. Sowohl in Österreich als auch der Schweiz finden am Menschenrechtstag jedes Jahr zahlreiche Aktionen statt.
Wiki: de.wikipedia.org
Deutsche Übersetzung der Erklärung: www.unhchr.ch
Positionspapier der DGPPN zur Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung
Welcher Patient braucht was, wann und wie in der Lebensspanne?
In Deutschland leben derzeit etwa 500.000 Menschen mit geistiger Behinderung. Die Mehrzahl ist leicht bis mäßig geistig behindert, die Minderheit schwer oder schwerstbehindert. Menschen mit geistiger Behinderung haben überdurchschnittlich häufig chronische Erkrankungen und zusätzliche Behinderungen sowie Risiken für akute Krankheiten.
Dazu gehört die überdurchschnittliche Belastung mit psychischen Störungen. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) arbeitet seit vielen Jahren dafür, dass der wissenschaftliche und medizinische Fortschritt auch diesen Menschen uneingeschränkt zu Gute kommt und hat nunmehr im Dialog mit anderen Fachgesellschaften, Fachverbänden und Berufsverbänden ein aktuelles Positionspapier „Zielgruppenspezifische psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung und zusätzlichen psychischen Störungen“ veröffentlicht.
Vollständige Pressemeldung (PDF)
Download des Positionspapiers (PDF)
Förderkreis Ostkurve unterstützt Sehbären
Berlin - Bisher konnten die Sehbären ihre Hertha nur im Olympiastadion verfolgen, da dort die Technik vorhanden ist. Auswärts oder sogar im Amateurstadion war dies bisher nicht möglich.
Daher haben die Sehbären ein Projekt gestartet und sammeln Spenden, um eine solche Anlage zu finanzieren. Axel Meyer und Susanne Klausing sind selbst Mitglieder des FKO, wodurch es den Mitgliedern ganz besonders am Herzen liegt, dass dieses Projekt ein Erfolg wird. Daher hat der Vorstand beschlossen, aus dem Erlös des Kinoabends 200 Euro für das Projekt zu spenden.
Jede Art der Unterstützung, ob finanzielle Zuwendung, Fürsprache, Bewertung des Projektes oder Weitersagen ist willkommen (www.sehbaeren.betterplace.org)
Internet: www.herthabsc.de
(Quelle: www.herthabsc.de)
Experte beklagt Missstände bei der Therapie von Menschen mit Behinderungen in Krankenhäusern
In den aktuellen Debatten um die Finanzierung des Gesundheitswesens spielen sie nur eine Nebenrolle: Menschen mit Behinderungen. Wenn sie krank werden, benötigen sie aber häufig eine besonders intensive Betreuung und Versorgung.
Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) beklagt Michael Seidel, Leitender Arzt und Geschäftsführer im Bereich Behindertenhilfe der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Missstände bei der Therapie von Menschen mit Behinderungen in Krankenhäusern.
Mehr dazu hier...
Miserable Integration: Immer mehr Behinderte auf Hartz IV
Die Behindertenbeauftragte sieht ein "Alarmzeichen" durch die hohe Arbeitslosigkeit. Arbeitsminister Scholz freut sich dagegen über Verbesserungen.
Internet: www.taz.de
Bericht der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen
Der Bericht zeigt auf, dass die Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Menschen in den letzten Jahren insgesamt gesunken ist. Sie hat von 2005 bis 2008 um über 14 % deutlich abgenommen, wenn auch nicht in dem Maße wie die allgemeine Arbeitslosigkeit. Der 2007 von den Koalitionsfraktionen geschaffene Beschäftigungszuschuss verhilft langzeitarbeitslosen Menschen mit Behinderungen zu einer beruflichen Perspektive. Der erhöhte Ausbildungsbonus für Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen und die Berufseinstiegsbegleitung gibt Schulabgängern mit Behinderungen mehr Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Seit diesem Jahr haben die Integrationsämter mehr Mittel zur Verfügung, um Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderungen zu erhalten. Die neue Maßnahme "Unterstützte Beschäftigung" und die gesetzliche Klarstellung zu ausgelagerten Plätzen von Werkstätten für behinderte Menschen stärken ein gemeinsames Arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderungen.
Bundesrat stimmt Gesetz zum Assistenzpflegebedarf zu
Am Freitag, 17. Juli 2009 wurde dem Gesetz zur Regelung des Assistentenpflegebedarfs vom Bundesrat zugestimmt. Damit dürfen Behinderte nun ihre Pflegekräfte mit in die Klinik nehmen. Außerdem sieht der Gesetzesbeschluss vor, dass das Pflegegeld nun auch für die gesamte Dauer des Klinik- oder Rehaaufenthaltes weiter ausbezahlt wird.
Internet: www.1000fragen.de
BVG: Umbau aller Stationen auf der Linie 5
Die Berliner Verkehrsbetriebe planen den Umbau aller Stationen auf der Linie 5 zwischen Alexanderplatz und Tierpark. Dort sollen nach den Informationen des Friedrichshainer Wochenblattes alle Bahnhöfe mit Aufzügen versehen werden.
Bisher gibt es nur auf den Stationen Frankfurter Allee und Frankfurter Tor Fahrstühle. Die Baumaßnahmen sollen laut Auskunft bis Ende 2010 abgeschlossen sein. Des Weiteren wird gleich nach der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im August mit den Sanierungsarbeiten an der Deckenkonstruktion auf dem U-Bhf. Weberwiese begonnen. Es wird dort zu Beeinträchtigungen auf der Fahrbahn und dem Gehweg kommen.
Insgesamt entsteht ein Kostenberg von 10 Mio. Euro für die Verkehrsbetriebe. Mit der kontinuierlichen Vorgehensweise beweist die BVG sich als ein guter und zuverlässiger Partner in Sachen Berlin barrierefrei.
Text: Rene Schulze, Mobidat
Film von Schülern über Barrieren ihrer Umgebung
Die Schüler der Zehlendorfer Biesalski-Schule - einer Schule für körperbehinderte Kinder und Jugendliche - drehten einen Film über die mangelnde Barrierefreiheit ihrer Umgebung.
Der Film wurde im Rahmen des Projektes "Kiez-TV" in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf gedreht (www.kijub-berlin.de). Er wurde bereits im November 2008 auf dem Jugendforum im Rathaus Zehlendorf vorgeführt.
Im Film zeigen die Schüler anhand des Wegs von der Schule zum U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim, auf welche Barrieren sie stoßen. Zu hohe Bordsteinkanten, ein U-Bahnhof ohne Fahrstuhl, die Probleme, die beim Fahren mit dem Bus auftreten, werden geschildert. Am Ende fordern die Kinder abgesetzte Bürgersteige, dass die Busse behindertengerechter werden und am U-Bahnhof ein Fahrstuhl eingebaut wird.
Der Film liegt auf der Homepage der Biesalski-Schule im MP4-Format vor und kann mit installiertem Quicktime Browser-Plugin angesehen werden.
Internet: www.biesalski-schule.cidsnet.de
Otto Bock Science Center
Am Dienstag, 16.06.2009, wurde das Otto Bock Science Center von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit eröffnet. Das Center liefert in 140 Länder Produkte für Menschen mit Behinderungen und bringt der breiteren Bevölkerung das Thema Behinderung näher.
Zur Internetseite des Otto Bock Science Center
Silja Korn, blind durchs Leben
Silja Korn hat seit ihrer Geburt einen Sehfehler. Mit 12 Jahren wurde sie von einem Auto angefahren. Dabei entstand eine Verletzung im Augenhintergrund, die von den Ärzten nicht bemerkt wurde. Im Alter von 17 Jahren wurde sie entgültig Blind.
Ihre Homepage "Silja Korn, blind durchs Leben" möchte anderen Menschen Mut machen, ob stark sehbehindert oder nicht.
Internet: www.siljakorn.de
Ärztekammer Berlin: Bessere medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung dringend notwendig
Die Ärztekammer Berlin hat beim Deutschen Ärztetag den Gesetzgeber aufgefordert, die finanziellen und bürokratischen Rahmenbedingungen für die Begleitung eines persönlichen Assistenten bei einem Krankenhausaufenthalt sicherzustellen, da die Möglichkeiten, mit dem vorhandenen Personal in den Krankenhäusern auf die spezifischen Bedürfnisse behinderter Menschen angemessen einzugehen, eingeschränkt sind. Die vertrauten Assistenten können aber durchaus eine weitestgehende Selbstbestimmung der Patienten sicherstellen.
Die Pressemitteilung der Ärztekammer Berlin finden Sie hier.
Barrierefreies Einkaufen am Alexanderplatz
Pressemeldung von: Pressebüro ALEXA
Berlin, 04. Juni 2009
Anlässlich des bundesweiten Tages der Sehbehinderten am 6. Juni stellt das ALEXA als erstes Berliner Shoppingcenter ein Leitsystem für blinde und sehbehinderte Mitbürger zur Verfügung. Um das System so komfortabel wie möglich zu gestalten, hat sich das ALEXA mit FÖRDERBAND e.V - Kulturinitiative Berlin zusammengetan, die das System entwickelt hat. Ab sofort bekommen ALEXA-Besucher, die sich nicht allein auf ihre visuelle Wahrnehmung verlassen können, einen taktilen Plan an die Hand.
Die DIN-A3-großen Karten weisen Grundrisse der Ladenflächen, Ein- und Ausgänge sowie Rolltreppen aus. Eine Orientierung ist so trotz Behinderung möglich. Ergänzt wird der Plan durch Audio-Files, die über einen MP3-Player wahrgenommen werden können. Beide Hilfsmittel sind ab sofort an der Kundeninformation im Erdgeschoss des ALEXA auszuleihen.
"Es freut uns sehr, dass wir beim ALEXA-Marketing mit unserem Vorschlag ein Blindenleitsystem zu integrieren auf so offene Ohren gestoßen sind. Das zeigt ganz deutlich, dass Menschen mit Behinderung auch in der Berliner Wirtschaft ernst genommen werden", so Imke Baumann von FÖRDERBAND e.V. - Kulturinitiative Berlin "Zudem ist das Leitsystem mit relativ wenig Aufwand integriert - der Nutzen für unsere sehbehinderten Mitbürger aber ist enorm." Das bestätigt auch Oliver Hanna, Center Manager des ALEXA: "Wir waren überrascht, wie überschaubar der Aufwand für das Blindenleitsystem ist. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, hier mit FÖRDERBAND e.V zusammen zu arbeiten, denn uns ist es wichtig, dass sich die rund 9.000 Berliner und Brandenburger sowie die zahlreichen Besucher der Stadt mit eingeschränkter Sehkraft im ALEXA gut orientieren können und sich bei uns trotz ihres Handicaps rundum sicher fühlen können."
Das Blinden-Leitsystem im ALEXA ist ein Pilotprojekt des internationalen Experten für Shoppingcenter Sonae Sierra. Die Integration in die weltweit vertretenen Einkaufscenter des Unternehmens wird derzeit geprüft.
Behinderung - Alle Leistungen und Rechte, die Ihnen zustehen
Behinderte und ihre Angehörigen beklagen oft den hohen Aufwand, an aktuelle und vor allem gebündelte Informationen zu kommen. Denn kaum einer weiß, welche Stelle wofür zuständig ist oder wem welche Leistungen überhaupt zustehen.
Der Ratgeber bündelt alle wichtigen Informationen, sowohl für körperlich als auch geistig Behinderte, für Menschen, die von Geburt an gehandicapt sind, und solche, die beispielsweise einen Herzinfarkt erlitten haben.
(Bild und Text: www.ratgeber-verbraucherzentrale.de)
- Der Weg zum Schwerbehindertenausweis
- Leistungen zur Rehabilitation
- Teilhabe am Arbeitsleben
- Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
- Erleichterungen im Personenverkehr
- Angebote für behinderte Jugendliche
Hier können Sie das Heft erwerben
1. Auflage 2009
160 Seiten
9,90 Euro
500 Euro für das beste Leserfoto
Die neue Runde des Leserfotowettbewerbs von MENSCHEN. das magazin hat begonnen. Noch bis zum 19. August können Sie bis zu drei Fotos auf der Internetseite http://www.menschen-das-magazin.de hochladen und zur Wahl als "Foto des Quartals" stellen.
Gesucht werden Motive mit Bezug zu einer der drei Heft-Rubriken von MENSCHEN. das magazin (Gesellschaft, Wissen und Menschen). Alle Besucher der Fotogalerie können online die Bilder bewerten. Die Entscheidung über das Siegerfoto fällt eine unabhängige Jury bestehend aus der Redaktion von MENSCHEN. das magazin und einem externen Fotografieexperten. Kommentiert erscheint die Aufnahme dann Ende September in der Ausgabe 4/2009 des Magazins.
Für die Veröffentlichung erhält die Fotografin oder der Fotograf des Siegerfotos ein Abdruckhonorar von 500 Euro.
Wahlen zum Europäischen Parlament am 7. Juni 2009
Blinde und sehbehinderte Menschen können bei den Wahlen zum Europäischen Parlament am 7. Juni 2009 ohne fremde Hilfe wählen. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat dafür bundesweit die Produktion und Verteilung von Wahlschablonen organisiert.
Recht
Hochgradig Schwerhörige: Gesetzliche Krankenversicherung muss Kosten einer Lichtsignalanlage übernehmen.
Auf folgender Website finden Sie einen interessanten Artikel über einen neuen Beschluss für Schwerhörige.
Bericht über die Lage behinderter Menschen
Mündliche Frage von Dr. Ilja Seifert (DIE LINKE) vom 06.05.2009:
Wann wird die Bundesregierung ihren Bericht über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe für die 16. Wahlperiode, welcher im März 2009 vorgelegt werden sollte (...), dem Deutschen Bundestag übergeben?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Franz Thönnes:
Der Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe für diese Legislaturperiode liegt im Entwurf vor. Er muss zunächst jedoch noch innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden. Die Ressortabstimmung wird in Kürze eingeleitet, sodass der Bericht voraussichtlich im Juni 2009 vom Kabinett beschlossen werden kann und anschließend dem Bundestag vorgelegt wird.
Internet: www.iljaseifert.de
Biene - Award
Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen suchen zum sechsten Mal die besten barrierefreien Webseiten / Einreichungen bis zum 15. Juli möglich.
Das Internet durchdringt fast alle Lebensbereiche. Laut Onliner Atlas, Deutschlands größter Studie zur Internet-Nutzung, sind zwei Drittel der Deutschen regelmäßig online. Diese Zahlen klingen gut, sagt Iris Cornelssen, Leiterin Internet-Projekte bei der Aktion Mensch. Allerdings schließen die meisten Webseiten Menschen mit Behinderung aus, denn sie sind nicht barrierefrei gestaltet.
Um das zu ändern, starten die Stiftung Digitale Chancen und die Aktion Mensch am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderung, bereits zum sechsten Mal gemeinsam den BIENE-Wettbewerb. Ziel des Wettbewerbs ist es, die besten barrierefreien deutschsprachigen Webseiten zu finden und als Vorbild bekannt zu machen.
Details zum BIENE - Award Wettbewerb
Konferenz "Vereint für gemeinsame Bildung"
Im gemeinsamen Leben und Lernen können behinderte und nicht-behinderte Kinder und Jugendliche ihre individuellen Fähigkeiten ausloten, Talente entwickeln, Lebenserfahrungen austauschen und den selbstverständlichen Umgang miteinander lernen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veranstaltete am 6. und 7. Mai 2009 im Berliner Congress Center die nationale Konferenz "Vereint für gemeinsame Bildung" in Berlin. Mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Praxis wurden Konsequenzen und Perspektiven zur Umsetzung des Artikel 24 des VN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen analysiert und diskutiert.
Hier gehts zur Eröffnungsrede von Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales zur Konferenz "Vereint für gemeinsame Bildung".
Anlässlich dieser Konferenz zur Umsetzung der Vorgaben des VN-Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderung speziell im Bereich integrative Bildung erklärte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einer Pressemitteilung vom 6. Mai.
Die Konferenz war Auftakt für Aktivitäten, die im Rahmen der Umsetzung des VN-Übereinkommens vom BMAS veranstaltet werden.
Barrierefrei unterwegs
Mobil zu sein gehört zur persönlichen Freiheit einfach dazu. Menschen mit Handicap stehen aber oftmals vor Barrieren.
Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Berlin, Martin Marquard und Torsten Stellmacher, Projektleiter der Datenbank Mobidat, berichten über ihre tägliche Arbeit.
UN-Konvention zügig umsetzen
Anlässlich des am 5. Mai stattfindenden Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen unter dem Motto Teilhabe jetzt! Eine Gesellschaft für alle! erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Seit dem letzten Europäischen Protesttag ist die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen vorangetrieben worden. Mit der nationalen Ratifikation der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen wird viel Bewegung in die Politik der Menschen mit Behinderung gebracht. Jetzt ist klar: Teilhabe ist keine Gnade, sondern ein Menschenrecht. Wer Teilhabe verweigert verstößt somit gegen Menschenrechte.
Der konkrete Umsetzungsprozess muss angestoßen werden, damit dieses Übereinkommen tatsächlich im Alltag die Rechte der Menschen mit Behinderungen verbessert. Dabei ist Beteiligung der Menschen mit Behinderungen für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unerlässlich.
Umsetzungs- und Handlungsbedarf gibt es in sehr vielen Bereichen, angefangen bei der Bildungspolitik über Arbeitsmarktpolitik, Gesundheits- und Sozialpolitik bis hin zur Verkehrs- und Kulturpolitik. Im Vordergrund steht dabei die Gestaltung einer Gesellschaft mit vielen gemeinsamen Lebensräumen von Menschen mit und ohne Behinderungen.
Angefangen bei dem Besuch von gemeinsamen Kindertagesstätten und Schulen über gemeinsame Ausbildung und Arbeit bis hin zu Wohnen und Leben im Alter. Auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf müssen mehr Möglichkeiten geboten werden, außerhalb von stationären Einrichtungen zu leben und in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes tätig zu sein.
Barrierefreiheit muss in allen Bereichen wie beispielsweise Verkehrsmitteln, Kommunikations- und Informationstechnik und Bau hergestellt werden. Länder und Kommunen sollten die Gelder aus dem Konjunkturprogramm nachhaltig einsetzen, indem sie Um- und Neubauten barrierefrei errichten und gestalten.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt, dass es auch in diesem Jahr am Europäischen Protesttag wieder zahlreiche Aktionen in ganz Deutschland geben wird, die auf gesellschaftliche und politische Herausforderungen für mehr Teilhabe der Menschen mit Behinderungen hinweisen.
Inken Benthien
Büro Hubert Hüppe
MdB Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Autisten-Alternativ-Verein wehrt sich gegen die Festhaltetherapie
In vielen Ländern, darunter auch den USA und Deutschland, ist die so genannte Festhaltetherapie nach Prekop eine umstrittene Therapieform, die vor allem bei Kindern mit Autismus angewandt wird.
Zum Welt-Autimus-Tag (02.04.2009) rief Bianka Thiele, Mitgründerin des Autisten-Alternativ-Verein und Mutter eines Sohnes im Autismus-Spektrum, alle selbst Betroffenen, deren Familien, Therapeuten und Therapeutinnen, alle Fachleute, Vereine und andere an Menschen mit Autismus Interessierten dazu auf, sich sich mit Briefen an das WHO-Regionalbüro Europa gegen diese Therapieform auszusprechen und für ein Verbot der Festhaltetherapie einzusetzen.
Mehr dazu: www.kobinet-nachrichten.de
Kritik an der Festhaltetherapie aus wissenschaftlicher Sicht: bidok.uibk.ac.at
Initiative gegen die Festhaltetherapie: autistenalternativverein.npage.de
Nachfolger von Martin Marquard gesucht
In Berlin ist die Stelle des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung zu besetzen. Martin Marquard (Jahrgang 1944) könnte der erste und letzte Landesbeauftragte sein, der aus der Behindertenszene hervorgegangen ist.
Zum vollständigen Artikel und seinen Leserbriefen auf www.kobinet-nachrichten.de...
Gemeinsam mit Grenzen leben
Die Woche für das Leben ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Jahresmotto für 2009 lautet: „Gemeinsam mit Grenzen leben“ und findet vom 25. April bis 02. Mai statt. Am 25. April wird sie in Lüneburg bundesweit eröffnet.
Die vollständigen Informationen finden sie unter:
Internet: www.woche-fuer-das-leben.de/2009
Materialien zum herunterladen finden Sie hier:
Internet: www.woche-fuer-das-leben.de
Telefone für Handicap-Zielgruppe
Für Senioren, Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit oder Problemen mit der Motorik nimmt IVS das Phone Easy 331ph mit bebilderten Tasten von Doro in sein Vertriebsprogramm auf.
Doro befasst sich seit mehr als 30 Jahren mit der Herausforderung, für Menschen mit Behinderung maßgeschneiderte Telekommunikationslösungen zu entwickeln. Das Phone Easy 331ph im Vertrieb von IVS ist solch eine Lösung.
Dank der extrem groß dimensionierten Tasten gelingt das Wählen auch dann fehlerfrei, wenn die Motorik keine genauen Bewegungen erlaubt.
Mehr erfahren Sie auf folgener Internetseite: www.funkschau.de
02. April Welt-Autismus-Tag
Im November 2007 erklärte die UN den 2. April zum Tag an dem "die Mitgliedsstaaten jährlich dazu ermutigt werden sollen, in ihren Ländern das Bewusstsein für autistische Kinder zu schärfen".
Eine Ermutigung, die im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in Deutschland ungehört verhallt. Eine Google-Suche nach "Autismus-Tag 2009" ergibt sechs Wochen vor diesem Termin nicht einen einzigen Treffer. Dies wird sich in den nächsten Tagen zumindest ein bisschen ändern.
In Bonn setzen betroffene Eltern am 02. April diese Bitte der UN konkret um.
Quelle: Kobinet
Veranstaltungshinweis: www.fruehkindlicherautismus.de
Ausschreibung Fortbildung Budgetassistenz
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert im Rahmen des Programms zur Struktur-Verstärkung und Verbreitung von Persönlichen Budgets Projekte, die auf die weitere Bekanntmachung der neuen Leistungsform des trägerübergreifenden Persönlichen Budgets gerichtet sind, so auch die Fortbildung zum Budgetassistenten beziehungsweise zur Budgetassistentin des Trägers asl.
Inhalte der Fortbildung
Die Organisation der benötigten Assistenzleistungen unter Zuhilfenahme eines trägerübergreifenden Persönlichen Budgets bedeutet für den behinderten Menschen ein Höchstmaß an Selbstbestimmung. Gleichzeitig erfordert diese Form der Organisation auch den Erwerb umfassender Kompetenzen. Im dritten und vierten Block der Fortbildung werden sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit den erforderlichen Kompetenzen beschäftigen. Darüber hinaus sollen sie befähigt werden, ihr Wissen in angemessener Form zu vermitteln.
Teilnahmebedingungen
Die Fortbildung richtet sich an behinderte Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich in der Beratung von Menschen mit Behinderung tätig sind und Kenntnisse erwerben möchten, die in Hinblick auf die Beantragung und Umsetzung eines trägerübergreifenden persönlichen Budgets notwendig sind. Die Seminare finden in Berlin in barrierefreien Räumen statt.
Die Termine zu den Seminaren und weitere Informationen inklusive Anmeldung erfahren Sie auf folgener Homepage: www.asl-berlin.de
Die Anmeldefrist ist bis zum 15.04.2009
Die Teilnahme an der Fortbildung ist kostenlos.
ASL - Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben
schwerstbehinderter Menschen e.V.
Oranienstraße 189
10999 Berlin
Telefon: 0 30 / 61 40 14 00
Fax: 0 30 / 61 65 89 51
E-Mail: asl-berlin@t-online.de
Service - 115 wird zur Behörden-Hotline
Ab Dienstag, 24.03.2009, können die Berliner Bürger die Behörden unter der einheitlichen Telefonnummer 115 erreichen. Die Hauptstadt gehört zu den fünf Ländern, in denen die Kurzrufnummer 115 in dieser Funktion getestet wird. Ab 11:00 Uhr sollen die Leitungen freigegeben werden.
Von Montags bis Freitags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr können die Berliner dann wegen eines neuen Personalausweises, der Steuererklärung oder der Straßenfest-Organisation die 115 für nähere Informationen wählen.
Am anderen Ende der Leitung soll dann ein Mitarbeiter möglichst alle Fragen beantworten und weiterhelfen. Für Telekom-Kunden kostet der Anruf sieben Cent pro Minute, andere Anbieter verlangen zwischen 12 und 39 Cent.
Quelle: www.rbb-online.de
Erleichterungen für behinderte Menschen im Straßenverkehr
Menschen mit einer Conterganschädigung können künftig ohne Weiteres auf Behindertenparkplätzen parken. Und mehr Behinderte können demnächst auch im eingeschränkten Halteverbot, in Ladezonen oder in Fußgängerzonen das Auto abstellen.
Der Bundesrat hat am 6. März 2009 Änderungen der straßenverkehrsrechtlichen Regelungen mit Blick auf Menschen mit Behinderung zugestimmt.
Lesen Sie hierzu den vollständigen Bericht auf:
Internet: www.bmas.de
Teilhabe jetzt - Der 5. Mai 2009
Auch im Jahr 2009 rufen die Aktion Mensch und die Verbände der Behindertenhilfe zu den Aktionen rund um den 5. Mai auf, den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.
Unter dem Motto "Teilhabe jetzt-Eine Gesellschaft für alle" fordern sie die Umsetzung der UN-Konvention zum Schutz und zur Förderung von Menschen mit Behinderung.
Mehr zu der Aktion lesen Sie auf der Website:
Internet: www.diegesellschafter.de
Kostenlose Hörtests für Frühgeborene
Viele Kinder kommen schon mit einer Hörstörung auf die Welt, die so schwer ist, dass sie ohne Behandlung ihre Muttersprache kaum erlernen können. Erkennt man das Problem sehr früh, kann man eine Menge dagegen unternehmen, denn je früher ein Kind erste Höreindrücke sammelt, desto schneller lernt es sprechen. Deswegen werden seit Januar alle Neugeborenen in ihren ersten Tagen einem Hörtest der von der Krankenkasse bezahlt wird unterzogen.
Jahrelang wurde vom Berliner Arbeitskreis für Hörscreening bei Neugeborenen (Bahn-Website) für die frühen Tests geworben und Sponsoren haben die Kliniken mit den nötigen Geräten ausgestattet. Dadurch besteht nun erstmalig die Möglichkeit Hörstörungen flächendeckend sehr früh zu erkennen.
Da sich Flüssigkeiten im Ohr des Neugeborenen befinden könnten ist das Ergebnis kein Grund zur Sorge. Dann sollte der Hörtest in ein paar Monaten wiederholt werden.
In den Beratungsstellen arbeiten auch speziell ausgebildete Pädagogen für Hörbehinderte. Wenn das Kind von einer Hörschädigung betroffen ist werden dort die Eltern auch über Behandlungsmöglichkeiten informiert. Diese sollen den Eltern dann helfen möglichst "normal" mit ihren möglicherweise hörbehinderten Kindern umzugehen um die Beziehung zwischen Eltern und Kind nicht durch ein Testergebnis zu erschweren.
Den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen
Quelle: Tagesspiegel vom 16.03.2009
"Welt MS Tag"- Premiere am 27. Mai 2009
Die in der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) organisierten MS-Gesellschaften haben auf ihrer Jahrestagung 2008 in Montreal beschlossen, einen weltweiten "MS Tag" ins Leben zu rufen. Zukünftig soll alljährlich jeweils am letzten Mittwoch im Mai dieser "World MS Day" stattfinden. Premiere ist der 27. Mai 2009.
Das öffentliche Bewusstsein für diese chronische Erkrankung zu schärfen, Menschen über Multiple Sklerose und ihre Auswirkungen auf das tägliche Leben aufzuklären und zu informieren, Verständnis zu wecken für die Belange MS-Erkrankter sind die Ziele. Auch in Deutschland wird dieser Tag ganz im Zeichen der Multiplen Sklerose stehen. Mit Veranstaltungen unterschiedlichster Art soll die Aufmerksamkeit der Menschen auf dieses Thema gelenkt werden.
Insbesondere die über 900 Kontaktgruppen innerhalb der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft sind aufgerufen, sich mit vielfältigen Aktionen am "Welt MS Tag" zu beteiligen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Vorträge zum Krankheitsbild, zur Behandlung, zum Leben mit MS, Infostände, Straßenfeste, Dinnerpartys - laden Sie die Menschen in Ihrer Stadt ein, um sie ins Bild zu setzen und ihnen zu erklären, was es bedeutet, an MS erkrankt zu sein.
mehr auf: www.dmsg.de
Berliner Bezirke - Treptow / Köpenick
Aktuelle Mitteilungen der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung.
Gesundheits-Kurse - Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit körperlichen Handicaps an der Volkshochschule Treptow-Köpenick.
Die Volkshochschule Treptow-Köpenick entwickelt in Kooperation mit der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderungen des Stadtbezirkes, Gabriele Rühling, ein anspruchsvolles und vielfältiges Programm zur gesundheitlichen Prävention für Rollstuhlfahrer und Menschen mit körperlichen Handicaps.
Ab Februar 2009 finden Sie in dem Programm die ersten beiden Angebote. Im Herbst wird das Programm um verschiedene Gymnastik- und Massagekurse erweitert.
Schreibwettbewerb für Menschen mit Behinderung
Unter dem Motto "Frauen sind anders. Männer auch!" haben Aktion Mensch und der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (BVKM) einen Schreibwettbewerb für Menschen mit Behinderung ausgeschrieben. Eine Themenvorgabe gibt es nicht. Gesucht werden "Geschichten, die das Leben schreibt", so die Aktion Mensch. Zeichnungen und Fotos sind beim Wettbewerb ebenfalls zugelassen.
Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 31. Mai 2009.
Mehr zu diesem Wettbewerb erfahren Sie auf:
Internet: www.kobinet-nachrichten.org
In ungeahnten Sphären - eine besondere Entdeckung
In einem sehr interessanten Bericht schildert Jutta Bossecker ihre Erlebnisse, wenn sie mit dem blinden Journalisten Keyvan Dahesch als Begleitperson unterwegs ist. Jutta Bossecker ist auch Tandem-Pilotin des integrativen Vereins "Weiße Speiche" in Frankfurt am Main. Keyvan Dahesch, der seit vielen Jahren unter anderem für die Deutsche Presseagentur, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Rundschau schreibt, berichtet auch immer wieder über das behindertenpolitische Geschehen für die kobinet-nachrichten.
Den vollständigen Bericht können Sie hier lesen.
Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit in Berlin gegründet
14 Sozial- und Behindertenverbände gründeten im Dezember das "Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit - Der Verein der Behindertenverbände zur Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes".
Zu den Gründern des Zentrums zählen neben dem Sozialverband VdK Deutschland und dem SoVD unter anderem auch die BAG Selbsthilfe, die Bundesvereinigung Lebenshilfe, der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte und die Deutsche Rheuma-Liga.
Lesen Sie hierzu den vollständigen Bericht auf:
Internet: www.vdk.de
Aktion "Berlin Barrierefrei"
Die Aktion "Berlin Barrierefrei" bemüht sich seit mehreren Jahren in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Handel und Tourismus behinderten Menschen den Alltag zu erleichtern. Bereits 500 Unternehmen wurden nun schon mit dem Signet "barrierefrei" ausgezeichnet. Passend zum internationalen Tag der Behinderten wurde jetzt auch die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz als "barrierefrei" eingestuft.
Den vollständigen Videobeitrag können Sie sich hier ansehen:
Internet: www.tvbvideo.de
Ja zur UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen
Ja zur UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen. Sachverständige sehen aber noch Handlungsbedarf in Deutschland.
Die Vereinten Nationen haben die Rechte von Menschen mit Behinderungen festgeschrieben.
© dpa - Report
Weitgehend begrüßt haben Sachverständige den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Hier können Sie den Gesetzentwurf als PDF-Datei runterladen.
In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montag, dem 24. November 2008, hieß es, in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen würden behindertenpolitische Empfehlungen mit dem Ziel gegeben, dass Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft voll teilhaben können.
Internet: www.bundestag.de
Von Barrierefreiheit zum Design für Alle
Unter dem Titel "Von Barrierefreiheit zum Design für Alle - Erfahrungen aus Forschung und Praxis" ist Ende 2007 Band 38 der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie erschienen, der gemeinsam mit dem Europäischen Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) entstanden ist. Auf rund 190 Seiten gibt dieser Band die Erfahrungen aus Forschung und Praxis hinsichtlich der Weiterentwicklung des Konzepts der Barrierefreiheit zu einem Design für Alle seit dem Jahr 2003 wider.
Die Publikation kann zum Preis von 15.- Euro (plus Umsatzsteuer und Versand) bei der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie der Uni Münster über das Kontaktformular auf nullbarriere.de bestellt werden.
Internet: nullbarriere.de
Weitere interessante Schriften und Broschüren im Adobe PDF-Format aber auch das Thema betreffende Veranstaltungshinweise finden Sie auf der Webseite des EDAD: www.design-fuer-alle.de
Siehe auch "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung / Bedingungen": www.barrierefreies-webdesign.de
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?
Unter dieser aktuellen Frage steht das bisher größte Aufklärungsprojekt, das die Aktion Mensch gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern in Berlin startete.
Auch im Jahr 2008 werden die Menschen in Deutschland eingeladen, gemeinsam an der Zukunft der Gesellschaft zu arbeiten.
Dies geschieht im Internet, aber auch in der Nachbarschaft, wenn sich über die Freiwilligen-Datenbank Projekte und ehrenamtliche Mitarbeiter suchen und finden. Im Rahmen eines eigenen Gesellschafter-Förderprogramms wurden bislang 2.500 Projekte unterstützt, die sich vor Ort für gesellschaftliche Teilhabe stark machen.
Die TeilnehmerInnen wählen, ob sie ihre Antworten als allgemeine Wünsche, Vorstellungen oder Utopien formulieren wollen, oder sich an Diskussionen um konkrete politische Themen und Konzepte beteiligen möchten. Alle Antworten und Diskussionsbeiträge können von anderen Besuchern kommentiert werden.
Internet: dieGesellschafter.de
Weltdiabetestag - World Diabetes
Der Weltdiabetestag wurde als Reaktion auf die weltweit steigende Zahl von Menschen mit Diabetes erstmals 1991 von der Internationalen Diabetes-Föderation (International Diabetes Federation, IDF) und der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) ausgerufen. Seit 2007 ist der World Diabetes Day auch ein Tag der Vereinten Nationen, die am 20. Dezember 2006 die Resolution 61/225 verabschiedet haben. Mit dieser UN-Resolution wird zum ersten Mal eine nichtinfektiöse Krankheit als ebenso große Gefahr für die Gesundheit der Weltbevölkerung eingestuft wie etwa die ansteckenden Krankheiten Malaria, Tuberkulose und HIV/AIDS.
Der Weltdiabetestag ist immer am 14. November. Das Datum erinnert an den Geburtstag von Frederick G. Banting, der gemeinsam mit Charles Herbert Best 1921 das lebenswichtige Hormon Insulin entdeckte.
Antworten auf Fragen zum Weltdiabetestag finden Sie auf dieser Seite
Homepage: www.diabsite.de
Petition "Öffentliches Luftrecht- Barrierefreiheit im Flugverkehr"
Fliegen ist mittlerweile so normal wie Auto- und Bahnfahren - für fast alle Menschen in Europa. Nicht aber für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
So hat diese Personengruppe auch nach Inkrafttreten der EU Flugverordnung vom Juli 2008 keine Chance, auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eine Toilette aufzusuchen.
Europäische Fluggesellschaften - darunter auch die Deutsche Lufthansa - verweigern Ihren mobilitätseingeschränkten Passagieren bis heute den Zugang zu einer Toilette. Zwei bis drei Stunden, manchmal sogar länger, wird ihnen
zugemutet keine Toilette aufzusuchen. Wer die Frage des Stewards "Müssen Sie in dieser Zeit eine Toilette aufsuchen?" mit "Ja" beantwortet, kann gleich wieder vom Flieger gehen. Er wird schlichtweg nicht befördert.
Auch bei Vorabanmeldung weigern sich Fluggesellschaften einen sogenannten Bordrollstuhl an Bord mitzuführen. Dieser würde den Transfer vom Sitzplatz zur Toilette ermöglichen. So antwortet zum Beispiel die Deutsche Lufthansa
in einer E-Mail vom 9.1.2008 lakonisch: "In der Tat ist es bedauerlicherweise auch auf Voranmeldung hin nicht möglich, auf
Kurzstreckenflügen einen Bordrollstuhl zur Verfügung zu stellen" und versichern zynisch weiter "dass wir alles dafür tun, damit Ihre Reisen reibungslos verlaufen." Bis heute verweigert die Deutsche Lufthansa eine eindeutige Zusage, dass sie bei Bedarf einen Bordrollstuhl zur Verfügung stellt (Quelle: www.rechtaufklo.de).
Ein Flug, auf dem mehrere Stunden lang keine Toilette benutzt werden kann, kann nicht "reibungslos" verlaufen und verfehlt zentrale Bedürfnisse von Passagieren. Man stelle sich vor, drei Stunden in einem Fahrstuhl fest zu sitzen - das ist in etwa die Zeit, die die deutschen und europäischen Fluggesellschaften ihren mobilitätseingeschränkten Passagieren
zumuten, keine Toilette zu benutzen.
Vor diesem Hintergrund habe ich beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, die nun veröffentlicht wurde und eine insgesamt sechswöchige Mitzeichnungsfrist (bis zum 19.12.2008) hat.
Hier die Petition mitzeichnen!
weitere Hintergrundinfos unter www.rechtaufklo.de










































