Die Familienfarm Lübars
Ein Osterspaziergang auf dem Land - mitten in Berlin
Wenn Berlins "Ströme" und Bäche vom Eise befreit sind (frei nach Goethe), in den Häuserschluchten die ersten Frühlingsboten zu entdecken sind und die Sonne nichts "Weißes" mehr über dem ersten zarten Berliner Grün duldet, dann sind die Osterfeiertage nicht mehr weit.
Uns Berlinern wird dann ganz blümerant ums Herz. Dann heißt es, raus in Mutter Natur, mit Kind und Kegel. Am besten aufs Land. Frische Luft schnappen und sich den ersten lauen Frühlingswind um die Nase pusten lassen, lautet dann die Devise.
Doch gibt es so was wie Landluft in Berlin? Ich meine, richtige Landluft, mit einem Hauch von Kuh- und Pferdemist, mit blökenden Schafen, Karnickeln und Hühnergegacker.
Der eingefleischte Berliner braucht nicht lange zu überlegen, "Na klar, jibt et'sowat", wird er sagen, "Musst nur raus nach Lübars fahren und dann haste allet. Blökende Schafe, wiehernde Gäule, und die ollen Kühe ooch."
Er hat recht.
Hinter den "Märkischen Viertel", keine 5 Minuten Fußweg von der Endhaltestelle der Bus-Linie X21, befindet sich die "Familienfarm Lübars". Ein richtiger Bauernhof mit allem Drum und Dran. Ein kleines Paradies für große und kleine Großstadtkinder. Hier gibt es Ferkel, Esel, Schafe und wahrscheinlich auch die ersten Osterlämmer zu sehen.Die freundlichen Mitarbeiter hegen und pflegen mit viel Liebe nicht nur die Tiere, sondern haben auf dem Gelände der Familienfarm auch einen kleinen Kräuter- und Bauerngarten angelegt. Entsprechend der jeweiligen Jahreszeit kann man hier bekannte und weniger bekannte Kräuter, Blumen und sonstige für einen Bauerngarten typischen Gewächse sehen.
Das Leben auf dem Hof wird jedoch durch die Tiere bestimmt.
Text: Sven Przibilla
Den vollständigen Artikel finden Sie im PDF-Format hier: 2009_04.pdf