Barrierefreie Arztsuche
15.05.2012
Das Portal "Der vdek-Arztlotse" erlaubt die bundesweite Suche nach barrierefreien Arztpraxen. Die Seite gibt Informationen beispielsweise zur Rollstuhltauglichkeit oder zu barrierefreien Toiletten der Räumlichkeiten.
» Mehr Informationen unter: http://www.familienratgeber.de/div/aktuell
Barrierefreien Wohnraum realisieren
Bonn, 15. Mai 2012
Der BDH Bundesverband Rehabilitation warnt in seiner Funktion als Repräsentant älterer und behinderter Menschen vor dem Scheitern der altersgerechten Wohnraumsanierung in Deutschland.
In Deutschland beträgt der Anteil altersgerechter Wohnungen gerade einmal etwa einen Prozent. Der Bedarf wird demografisch bedingt in wenigen Jahren auf über sechs Prozent, oder 2,5 Millionen Wohnungen, ansteigen. Dies ergab eine Studie des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesbauministeriums. Daraus erwachse ein Investitionsbedarf in Höhe von 39 Milliarden Euro, so die Experten. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Bundesvorsitzende des Sozialverbandes BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, bestehende Förderprogramme auszuweiten und neue Akzente in der Wohnungspolitik zu setzen.
Die dramatische Veränderung unserer Altersstruktur in Deutschland muss sich vor allem in einer begleitenden Wandlung des Wohnraumes zu einem barrierefreien Umfeld spiegeln. Neben der ökologischen Sanierung sollte die Politik dem demografischen Faktor einer alternden Gesellschaft Rechnung tragen und dabei berücksichtigen, dass die überwiegende Mehrheit der Betroffenen weder Wohnungseigentümer sind, noch über die finanziellen Mittel verfügen, Sanierung aus eigenen Mitteln zu stemmen.
Die eher konservativen Schätzungen der Politik hinsichtlich der Bedarfsentwicklung unterstreichen, dass Investitionsmittel, die im Bereich der energetischen Sanierung und der Förderung der Solarwirtschaft in den kommenden Jahren eingespart werden, in die altersgerechte Sanierung von Wohnungen gelenkt werden müssen. Andernfalls wird städtebauliche Sanierung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger scheitern. Der Erfolg bemisst sich am Wohlfühlfaktor. 93 Prozent der Menschen wünschen sich einen Lebensabend in den eigenen vier Wänden, auch mit Handicap. Es gilt, diesen Wunsch ohne wenn und aber zu berücksichtigen.
Internet: www.bdh-reha.de
Neuer Ausweis kommt
Das Bundeskabinett hat am 28. März 2012 eine Änderung der Schwerbehindertenausweis-Verordnung beschlossen. Die Verordnung bedarf noch der Zustimung des Bundesrates. Ab dem 1. Januar 2013 wird es möglich sein, den Schwerbehindertenausweis als Plastikkarte auszustellen.
Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.bmas.de
Seniorentag: Sozialverband fordert Maßnahmen gegen den Wertverfall bei der Rente
03.05.2012
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat eine Rückkehr zu lohnorientierten Rentenanpassungen gefordert. Der fortwährende Wertverfall bei den Renten durch Riester- und Nachholfaktor müsse ein Ende haben, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer beim 10. Deutschen Seniorentag in Hamburg. "Ohne diese beiden Kürzungsfaktoren wäre die Rentenanpassung mehr als doppelt so hoch ausgefallen und hätte fast fünf Prozent betragen", so Bauer. Zudem müsste der Nachhaltigkeitsfaktor abgeschafft werden. "Wegen der guten Konjunktur wirkt der Nachhaltigkeitsfaktor in diesem Jahr noch positiv.
In den nächsten Jahren wird er sich aber zunehmend negativ auf die Rentenerhöhungen auswirken und für weitere Kaufkraftverluste sorgen", warnte der SoVD-Präsident. Der Nachhaltigkeitsfaktor bewertet das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern. Der SoVD plädierte dafür, die Rentnerinnen und Rentner wieder angemessen an der Lohn- und Wohlstandsentwicklung zu beteiligen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) veranstaltet regelmäßig den Deutschen Seniorentag. Vom 3. bis 5. Mai 2012 findet der Seniorentag in Hamburg statt. Die Veranstaltung bietet Informationen zu allen Fragen eines gesunden, aktiven und engagierten Älterwerdens.
V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs
Fahrgäste dürfen keine Bittsteller werden!
Presseinformation des Fahrgastforums des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) vom 20. April 2012
VBB-Fahrgastforum fordert sofortige Einstellung des BVG-Pilotprojektes zum Bedarfs-Kneeling bei Bussen
Das Fahrgastforum des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) lehnt die Pläne der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ab, das automatische Absenken der Busse an Haltestellen durch ein sogenanntes fahrgastbezogenes Bedarfs-Kneeling zu ersetzen. Das Fahrgastforum fordert die BVG auf, zu dem bisherigen - seit Jahren - bewährten System unverzüglich zurückzukehren und das bereits begonnene Pilotprojekt mit sofortiger Wirkung einzustellen. Damit alle Menschen in Berlin weiterhin ohne Einschränkungen mobil unterwegs sein können, fordert das Fahrgastforum außerdem den Senat von Berlin auf, eine derartige Regelung nicht zur Wirklichkeit werden zu lassen.
In seiner Sitzung im März 2012 hat das Fahrgastforum des VBB über Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen ausführlich diskutiert. Hintergrund sind die Pläne der BVG, das sogenannte Kneeling bei den Bussen wieder abzuschaffen. Beim Kneeling handelt es sich um das automatische Absenken von Bussen an Haltestellen, um die Einstiegshöhe auf ein Minimum zu reduzieren. Die BVG beabsichtigt das automatische Kneeling durch ein sogenanntes fahrgastbezogenes Bedarfs-Kneeling, das nur noch auf Anforderung eines Fahrgastes erfolgen soll, zu ersetzen.
Das Fahrgastforum des VBB verweist auf die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, zu deren Umsetzung sich auch der Senat von Berlin verpflichtet hat. Dazu gehört unter anderem, dass die Barrierefreiheit nicht die Ausnahme sondern der Normalfall ist. Barrierefreiheit bedeutet nicht nur die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen sondern auch für ältere Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind oder Personen mit Kleinkindern und Kinderwagen.
Bei dem Bedarfs-Kneeling wird die Mobilität vieler Menschen in Berlin in einem erheblichen Maße eingeschränkt. Auch sind viele Formen körperlicher Einschränkungen durch die Busfahrer in keiner Weise zu erkennen, zu bewerten und einzuschätzen. Fahrgäste werden so bei jedem Ein- und Ausstieg zu Bittstellern. Das ist unzumutbar und keineswegs hinnehmbar.
Das Fahrgastforum des VBB besteht aus 24 Mitgliedern. Davon sind 8 Mitglieder in Verkehrs- und Umweltverbänden organisiert. 16 Mitglieder sind Bürgerinnen und Bürger aus Berlin und Brandenburg. Das Fahrgastforum trifft sich vier Mal im Jahr. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Fahrgästen, den Verkehrs- und Umweltverbänden, den Verkehrsunternehmen und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zu führen. Das Fahrgastforum soll die Wünsche und Meinungen der Berliner und Brandenburger Bevölkerung an ein kundenorientiertes Nahverkehrssystem besser und direkter in die Arbeit des VBB einfließen lassen.
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
EIN EINZIGARTIGES ERLEBNIS NICHT NUR FÜR SEHGESCHÄDIGTE
18.04.2012
Erstmals in der Geschichte der Berliner Reedereien veranstaltet die Stern und Kreisschiffahrt in Zusammenarbeit mit dem NOCTI VAGUS Dunkelrestaurant eine Bootstour für Sehgeschädigte.
Erleben Sie Berlin bei einer etwa 4 stündigen Boots-Tour einmal mit Ihren anderen Sinnen. Ein Blindenguide erklärt anschaulich und live, was sich um Sie herum und unter Ihnen befindet: Die Spree als ehemalige Grenze, als Lebensader, als Transportweg oder als Badewanne.
Erfühlen Sie Berlins Architektur in Modell-Form, hören Sie typische Berlin-Geräusche, schmecken und riechen Sie Berlins pulsierende Momente auf den historischen Wasserstraßen. Eine Entdeckungsreise für die Sinne. Nicht nur für Sehbehinderte eine neue Berlin Erfahrung, es gibt auch die Möglichkeit während der Tour die Augen zu verbinden.
Sonntag, 24.06. und 02.09.2012
11.00 bis 14.40 Uhr, ab/an ab: HAFEN TREPTOW
NOCTI VAGUS
Dunkelrestaurant & Dunkelbühne
Saarbrücker Str. 36 - 38
10405 Berlin
Regelungen für taubblinde Menschen
23.03.2012
Aus: www.hwelt.de
"Nach Schätzungen des Gemeinsamen Fachausschusses "Hörsehbehindert/Taubblind" (GFTB) im Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband gibt es bundesweit 2.500 bis 6.000 taubblinde Menschen, die nicht angemessen mit Hilfsmitteln und Assistenzleistungen versorgt sind.
Im Jahr 2007 hat der GFTB deshalb erstmals gefordert, dass die Betroffenen einen speziellen Eintrag "Tbl" im Schwerbehindertenausweis erhalten".
Altersarmut-Bekämpfung der Bundesregierung bleibt Lippenbekenntnis
23.03.2012
Von der Bundesregierung vorgelegten Paket gegen Altersarmut erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:
"Die von der Bundesregierung vorgelegten Maßnahmen gegen die Armut im Alter grenzen an Spiegelfechterei. Das zu Beginn des Rentendialogs erklärte Ziel, die Altersarmut wirksam zu bekämpfen, wird mit diesem Vorschlag glatt verfehlt. Vielmehr steigt die Gefahr der Frühverrentung. Zudem wird das Gros der von Altersarmut bedrohten Menschen bei der geplanten Zuschussrente außen vor bleiben".
"Um die Altersarmut präventiv einzudämmen, sind insbesondere ein gesetzlicher Mindestlohn, verbunden mit höheren Rentenbeiträgen bei Arbeitslosigkeit, und ein besserer Schutz im Fall von Erwerbsminderung geboten. Zudem muss den Rentnerinnen und Rentnern geholfen werden, die bereits jetzt armutsgefährdet sind. Deshalb fordert der SoVD die Rückkehr zu lohnorientierten Rentenanpassungen, die Abschaffung der Abschläge bei Erwerbsminderung und einen Rentenfreibetrag in der Grundsicherung".
V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs
Niedriglohn-Debatte: Sozialverband ruft zu Protesten auf
14.03.2012
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert umgehende Maßnahmen gegen die unkontrollierte Ausbreitung des Niedriglohnsektors in Deutschland. "Millionen Menschen arbeiten, ohne von ihrem Lohn leben zu können. Es ist jetzt ein entschlossenes Durchgreifen der Bundesregierung erforderlich, um diese Gefahr zu bannen", erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der heute veröffentlichten Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.
Bauer wies auf die jahrelangen Warnungen des Sozialverbandes vor der ausufernden Niedriglohn-Problematik hin. "Jetzt belegen die Duisburger Forscher Schwarz-auf-Weiß, wie notwendig ein für alle Beschäftigten geltender Mindestlohn ist", unterstrich der Sozialverbandspräsident und rief zu Protesten für den Fall auf, dass die Politik in dieser zentralen sozialen Frage weiterhin auf der Stelle tritt.
Familienpflegezeitgesetz wird zum zahnlosen Tiger
Bonn, 12. März 2012
Die deutsche Gesellschaft befindet sich in einem dramatischen Alterungsprozess. Aus der Sicht BDH Bundesverband Rehabilitation ist insbesondere die Wirtschaft gefordert, einen größeren Beitrag zur Bewältigung des wachsenden Pflegebedarfs zu leisten. Die Bundesvorsitzende des Sozialverbandes, Ilse Müller, wies in diesem Zusammenhang auf die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hin:
Die Unternehmen haben in den zurückliegenden beiden Jahren ausgezeichnete Geschäfte gemacht und gute gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen vorgefunden. Es ist an der Zeit, der gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und mitarbeiterfreundliche Maßnahmen zur Pflegezeit in den Unternehmen umzusetzen. Den Worten der Wirtschaft müssen endlich Taten folgen. CSR-Maßnahmen und flexible Arbeitszeitmodelle bieten sich als Management-Optionen an und können dazu beitragen, das Image eines Unternehmens zu verbessern.
Das Familienpflegegesetz bietet nach Ansicht der Verbandsvorsitzenden eine gute Gelegenheit, sozial verantwortlich zu handeln und das Thema "Corporate Social Responsibility" (CSR) in den Fokus zu nehmen. Bereits heute werden etwa 1,1 Millionen Menschen von Angehörigen daheim gepflegt. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich bis zum Jahre 2020 auf etwa fünf Millionen verdoppeln, von denen etwa jeder Zweite in den eigenen vier Wänden gepflegt wird. Der Bedarf nach unbürokratischen Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wächst dramatisch und wird das Bild unserer Gesellschaft entscheidend prägen.
Pflegefälle können zu jeder Zeit und in jeder Familie auftreten. Es ist kurzsichtig, dieses Thema in den Unternehmen totzuschweigen. Leider wird die bestehende Regelung von der Wirtschaft nicht im ausreichenden Maße umgesetzt. Wir raten der Bundesregierung angesichts der Verweigerungshaltung der Wirtschaft zu einer rechtlichen Verankerung und zu einem Ausbau des Anspruchs auf Pflegezeit. Wir benötigen sozialverträgliche Lösungen, die Menschen während der Pflegezeit nicht finanziell in Bedrängnis bringen. Die meisten Beschäftigten können sich einen Verdienstausfall von 25 Prozent, wie es die Regelung vorsieht, nicht erlauben. Menschen, die sich entschließen, ihre Angehörigen selbst zu pflegen, verdienen allerhöchsten Respekt und die Unterstützung der Gesellschaft. Da stehen gerade die Arbeitsgeber in der Pflicht?, so Ilse Müller.
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Kostenlose Broschüre zum Persönlichen Budget
06.03.2012
Eine Broschüre des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW beantwortet die wichtigsten Fragen zum Persönlichen Budget. Sie kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Mehr Informationen unter www.familienratgeber.de
Bufdis mit Behinderung?
06.03.2012
Die Zivis von gestern heißen heute Bufdis (Bundesfreiwilligendienstler).
Und die kümmern sich unter anderem um Menschen mit Behinderung. Neu ist aber: Menschen mit Behinderung können selbst Bufdis werden. Ein Beitrag von Ullrich Steilen im Blog.
Mehr Informationen unter www.aktion-mensch.de/inklusion
Hip Hop für alle
05.03.2012
Die KulturWirkstatt in Dresden bietet jungen Menschen mit und ohne Handicap Workshops unter anderem in Hip Hop, Graffiti und Breakdance an.
Die 11- bis 27-Jährigen gewinnen dadurch neue Sichtweisen auf ihr eigenes und das Leben anderer und lernen, Unterschiede zu akzeptieren.
Die KulturWirkstatt wird von der Aktion Mensch mit 174.700 Euro bezuschusst und ist eines von rund 423 Kinder- und Jugendprojekten, die die Förderorganisation seit 2003 bis heute mit mehr als 52 Millionen Euro unterstützt.
» Mehr Informationen unter www.aktion-mensch.de/foerderung
Der erste und einzige Deutschland Straßenatlas „Barrierefrei ans Ziel“
21.02.2012
Soeben ist der erste und einzige Deutschland Atlas „Barrierefrei ans Ziel“ erschienen. Dieser völlig neue Atlas ist ein ideales Nachschlagewerk für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, denn er enthält einmalige Informationen:
- In topaktueller Kartografie Deutschland 1:300.000 und in City-Großraumkarten 1:100.000 wurden erstmalig bundesweit an den Autobahnen barrierefreie Tank- und Raststätten und Autohöfe, sowie sämtliche Parkplätze (mit und ohne WCs) gekennzeichnet.
- Das Verzeichnis „Raststätten & Autohöfe in Deutschland“ enthält Hinweise zur barrierefreien Nutzung
- Ausgewählte Hotels mit barrierefreier Ausstattung sind in der Kartografie 1:300.000 gekennzeichnet und in einem Hotelverzeichnis schnell zu finden.
Der Straßenatlas wird erst im 2. Halbjahr im Buchhandel in ähnlicher Ausstattung erhältlich sein. Nutzen Sie daher die Möglichkeit vorab schon diesen nützlichen Atlas zu bekommen und profitieren Sie von den Sonderpreisen bei einer Sammelbestellung für Ihre Mitglieder!
Zur Homepage des Anbieters ...
Bus und Bahn-Begleitservice schränkt Angebot ein
Neue Servicezeiten seit dem 1. Februar 2012
Der Bus und Bahn-Begleitservice des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg schränkt sein Angebot ab sofort ein. Seit dem 1. Februar 2012 werden Begleitungen nur montags bis freitags von 7:00-18:00 Uhr durchgeführt. Grundsätzlich bleibt aber der kostenlose Service für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr als Angebot vorerst erhalten.
Die Begleitungen in den Abendstunden bis 22 Uhr und der Wochenendservice entfallen. Das Angebot wird eingeschränkt, weil fast die Hälfte der befristeten Arbeitsverträge beim Bus&Bahn-Begleitservice vertragsgemäß endet. Die Finanzierung der Arbeitsplätze durch die Förderungsmaßnahme des Öffentlichen Beschäftigungssektors läuft aus. Die verbleibenden knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden das zusätzliche kostenlose Dienstleistungsangebot fortsetzen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bus&Bahn-Begleitservice unterstützen seit Oktober 2008 mobilitätseingeschränkte Fahrgäste dabei, mit den Berliner Bussen und Bahnen sicher an ihr Ziel zu kommen. In dieser Zeit wurden insgesamt rund 40.000 Begleitungen durchgeführt. Unzählige Kundinnen und Kunden haben mit Hilfe der geschulten Servicekräfte wieder mehr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten erhalten und sind nun wieder öfter mit Bus und Bahn unterwegs. Das erfolgreiche Berliner Modell des Bus&Bahn-Begleitservice hat auch bundesweit große Beachtung erzielt. In der Folge gibt es nun ähnliche Angebote in Brandenburg a.d. Havel, Cottbus, Frankfurt a.M. und Hamburg.
Einsatzgebiet des Bus & Bahn-Begleitservice ist das gesamte Berliner Stadtgebiet (inklusive Flughafen Schönefeld) - von der Wohnungstür zum Ziel und natürlich wieder zurück. Der Begleitservice kann bis spätestens am Vortag der Begleitung per Telefon Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr (030 - (030) 34 64 99 40) oder über die VBB-Homepage
www.VBBonline.de/begleitservice angefragt werden.
VBB-Pressestelle
WOLKENHÄNDE - Tai Ji und Qigong für alle
19.01.2012
Inklusiver Kurs an der VHS Pankow sucht Teilnehmer/innen
Dieser Kurs ist geeignet für alle Menschen, die einfache Grundübungen aus dem Schatz der chinesischen Bewegungskünste erlernen möchten. Es werden Dehnungs- und Lockerungsübungen als Vorbereitung gemacht. Danach erlernen Sie meditative Bewegungen aus dem Tai Ji und Qigong. Sanft werden der Körper gedehnt und gelockert, die Beweglichkeit und Koordination verbessert und die Atmung vertieft.
Durch die innere Vorstellung von Bewegungsbildern werden die Gedanken ruhig und Sie können sich entspannen. Für "Wolkenhände" zum Beispiel bewegen sich die Hände wie ziehende Wolken. Tai Ji und Qigong in der Gruppe zu Musik machen besonders viel Spaß, trotzdem kann jeder nach seinen eigenen Möglichkeiten üben.
Von Montag, 16.04.2012 bis Montag, 18.06.2012
Weitere Details zu dem Kurs inklusive Gebühren entnehmen Sie bitte den PDF Dateien:
PDF Kursdetails 1 (39,8KB)
PDF Kursdetails 2 (40KB)
Internetseite VHS Berlin: www.berlin.de/vhs/
Ansprechpartner:
Herr Andreas Noack
Telefon: 0 30 / 90295 1710
E-Mail: noack@vhspankow.de
capito-Lehrgang Leicht Lesen in Berlin
12.01.2012
Erlernen Sie das Texten und Layouten nach dem capito-Standard für einfache Sprache und barrierefreie Information!
Die Schulung berechtigt Sie, unternehmensinterne Produkte bei geprüfter Einhaltung des capito-Qualitätsstandards mit dem capito-Gütesiegel zu kennzeichnen.
Erste Präsenzwoche 7. bis 11. Mai 2012, unter anderem Grundlagen für Leicht Lesen: capito-Standard, Kriterienkataloge für die unterschiedlichen Zielgruppen und Bedürfnisse, Gesetze, Konventionen und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen für barrierefreie Information.
Weitere Informationen, die Anmeldung und den Kostenbeitrag finden Sie unter:
http://www.diereha.de/lehrgang-leicht-lesen.html
150. Todestag von Louis Braille
Am 6. Januar 2012 jährt sich der 150. Todestag von Louis Braille, dem Erfinder der nach ihm benannten Blindenschrift. Louis Braille, der als Kind durch einen Unfall in der väterlichen Werkstatt erblindet ist, war sehr wissbegierig und begabt.
Das Lernen für Blinde war jedoch in der damaligen Zeit sehr mühsam. Gelesen wurde mit einer sogenannten Reliefschrift, bei der die normalen Buchstaben erhaben dargestellt wurden. Das Abtasten der Buchstaben war zeitaufwendig und fehlerbehaftet. Louis Braille entwickelte im Alter von 16 Jahren eine logische und von Blinden leicht zu ertastende Schrift auf der Basis von 6 Punkten, die in unterschiedlichen Kombinationen 64 Buchstaben und Zeichen darstellen können.
Im Jahr 1850 wurde die Brailleschrift offiziell an französischen Blindenschulen eingeführt. Zwei Jahre später, kurz nach seinem 43. Geburtstag, starb Louis Braille in Paris an Tuberkulose. Louis Braille hätte es sicher gefreut, dass sich seine Schrift in der ganzen Welt in vielen Sprachen durchgesetzt hat und heute Blinden sogar die Arbeit am Computer ermöglicht.
Unter www.absv.de kann man sich seinen Namen in Brailleschrift anzeigen lassen.
In diesem Jahr findet vom 1. bis 3. Juni im Berliner Tempodrom das Louis Braille Festival der Begegnung statt mit rund 2000 blinden und sehbehinderten Menschen, ihren Freunden und Familien. Zu erleben gibt es Bilder und Skulpturen blinder und sehbehinderter Künstler, vielfältige Bühnendarbietungen, Workshops sowie sportliche Höhepunkte wie Tandemfahren, Blindenfußball und Tischball, eine Art Blindentischtennis. Mehr Infos unter www.dbsv-festival.de.
Pressefoto: Lesen mit den Fingern. Quelle: DBSV/Lautenschläger
