DBR legt Schwerpunktforderungen zur Behindertenpolitik vor

Bild zeigt Herr Diederich bei einer Pressekonferenz
Herr Dederich, Pressesprecher des SoVD und Herr Adolf Bauer, Präsident des SoVD. Photo: Angela Schnell, Mobidat

06.12.2010

Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat vor dem Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember zehn Schwerpunktforderungen zur Behindertenpolitik vorgelegt.

"Politik für Menschen mit Behinderungen ist mit Anerkennung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesregierung Menschenrechtspolitik geworden.

Dieser neue Maßstab muss in allen Politikfeldern beachtet und umgesetzt werden", mahnte der Vorsitzende des DBR-Sprecherrates Adolf Bauer bei der Vorstellung des Forderungspapiers in Berlin.

"Dringender Handlungsbedarf besteht bei Bildung, Pflege, Gesundheit und Barrierefreiheit. Aber auch in den Bereichen Arbeitsmarkt und Soziale Teilhabe muss die UN-Konvention berücksichtigt werden", betonte Bauer.

Zudem sei es unerlässlich, dass dem in der Konvention geforderten Schutz vor Diskriminierung und Gewalt Rechnung getragen wird. Der DBR-Sprecherratsvorsitzende forderte die Bundesregierung auf, zügig einen Nationalen Aktionsplan zur vollständigen Umsetzung der Behindertenrechtskonvention zu verabschieden und dabei die Vorschläge und Forderungen der im DBR vereinten Behindertenverbände zu berücksichtigen.

Am 3. Dezember diskutiert der DBR im Rahmen einer Festveranstaltung gemeinsam mit Politik, Verbänden und Betroffenen die konkreten Planungen der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Schirmherr der von der Aktion Mensch geförderten Veranstaltung ist Bundespräsident Christian Wulff.

Die zehn DBR-Schwerpunktforderungen sind unter:
www.deutscher-behindertenrat.de im Internet abrufbar.

Text: Pressemitteilung Deutscher Behindertenrat
Photo: Angela Schnell, Mobidat (03.12.2010)

 

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Ausstellung - Elektronische Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte

Bild zeigt Logo des ABSV, Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin

Namhafte Hilfsmittelfirmen und spezialisierte Berliner Optiker präsentierten und erläuterten vergrößernde Sehhilfen, Bildschirmlesegeräte und Arbeitsplatzausstattungen.

 

Am 17.11.2010 und am 18.11.2010 fand in den Räumen des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin, kurz ABSV, die diesjährige Hilfsmittelausstellung für Blinde und Sehbehinderte statt.

Alle Komponenten einer modernen blinden- und sehbehindertengerechten Arbeitsplatzausstattung wurden auf der Hilfsmittelausstellung von rund 30 namhaften Herstellern präsentiert. Dazu gehören Braillezeilen, spezielle Tastaturen, Sprachausgaben, Vergrößerungssoftware, Bildschirmlesegeräte und Handys mit Sprachausgabe. Interessenten konnten sich außerdem über vergrößernde Sehhilfen und barrierefreie Informations-, Leit- und Orientierungssysteme informieren.

Die Ausstellung war interessant für alle, die sich über die neuesten Trends bei elektronischen Geräten und Hilfsmitteln informieren oder von Fachleuten beraten lassen wollten.

Auch Unternehmen, die Fragen zur blinden- und sehbehindertengerechten Ausgestaltung von Arbeitsplätzen hatten, sowie Krankenkassen und Augenärzte konnten sich auf der Ausstellung umfassend informieren.

Ein kostenloser Begleitservice half den blinden und sehbehinderten Besuchern bei der Orientierung durch die Ausstellung.

Zum Beispiel wurden folgende Hilfsmittel ausgestellt:
(Ein Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)

Bild zeigt Eurotype, eine Mechanische Blindenschriftmaschine

Eurotype - Mechanische Blindenschriftmaschine

Die Eurotype ist eine moderne, zuverlässige mechanische 6-Punkt Blindenschriftschreibmaschine der Firma Blista-Brailletec. Sie ist besonders gekennzeichnet durch den hohen Schreibkomfort, einer hervorragenden Druckqualität und einfachster Bedienung.

Sie eignet sich zum Beschriften von Einzelblättern ebenso wie zum Beschriften von Endlospapier. Auch Folie und Dymoband kann beschriftet werden.

Bild zeigt Lesesystem mit Texterkennung

Offene Lesesysteme mit Texterkennung

Zahlreiche Aussteller präsentierten offene Lesesysteme mit Texterkennung. Hier als Beispiel Modell hedoScan mit 80-stelliger Braillezeile und Sprachausgabe "TalkMaster" des Unternehmens hedo Reha-Technik GmbH.

Bild zeigt Tag It, Objektverwaltung fuer Blinde, Computer mit Lesestift und ein Regal mit eingebautem Chip

Tag It

Mit Tag It können Blinde Gegenstände identifizieren und suchen. Das System "merkt" sich auch, wo man einen Gegenstand ablegt. Tag It wurde in erster Linie für den beruflichen Einsatz entwickelt. Die Zielsetzung besteht darin, Blinden die Möglichkeiteit zu geben, Objekte eigenständig und ohne sehende Hilfe zu verwalten.

Hersteller von Tag It ist das Dräger & Lienert Informationsmanagement GbR.

Im ABSV gibt es eine ständige Hilfsmittelberatungs- und Verkaufsstelle. Hier erhalten Blinde und Sehbehinderte Armbinden und Plaketten sowie, nach individueller Beratung, weiße Langstöcke, Tast- und Stützstöcke.

Auch spezielle Schreibhilfen wie Punktschrifttafeln und Punktschriftmaschinen werden angeboten.

Zur Erleichterung des Alltags gibt es unter anderen sprechende Uhren, Kalender und Uhren mit besonders großen Zahlen oder Telefone mit großen Tasten.

Der ABSV in unserer Datenbank...

Internet: www.absv.de

Bilder und Artikel: Stefan Schulz, Mobidat (19.11.2010)

 

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Aktion "Augen-Licht" setzte Zeichen

Bild zeigt schminken mit René Koch, ABSV
Schminken mit René Koch, ABSV

Berlin, 28.10.2010

Vom 15. bis 23. Oktober 2010 fand in Berlin die Aktion "Augen-Licht" statt – eine Spendenaktion zugunsten des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin gegr. 1874 e.V. (ABSV), die von der City Stiftung Berlin und ihren Partnern in Kooperation mit dem Berliner Augenarzt, Dr. Christoph Wiemer, und dem ABSV initiiert wurde.

Am 15. Oktober verwandelte sich das Europa-Center Berlin, eines der prominentesten Gebäude der Stadt, in ein "Temporäres Licht-Zeichen". Viele Schaulustige konnten erleben, wie sich die Fassade des etwa 90 m hohen Einkaufscenters durch Laser-Strahlen in ein leuchtendes Kunstwerk verwandelt hat. Aus Anlass des "Internationalen Tages des Weißen Stockes" wurde die Beleuchtungsaktion für einige Minuten unterbrochen, um auf die Menschen hinzuweisen, die schlecht oder gar nicht sehen können.

Zu den weiteren Veranstaltungen der Aktion "Augen-Licht" gehörte ein Kinder- und Familienfest, auf dem ABSV-Mitglied Silja Korn Märchen in Braille gelesen hat. Anschließend konnten sich die Zuhörer ihren Namen in Brailleschrift ausdrucken lassen.

Die Einladung von René Koch zu einem ganztägigen Schmink- und Farbenkurs wurde begeistert angenommen. Der bekannte Visagist weiß, dass auch blinde und sehbehinderte Frauen gesehen werden wollen. Seine Tipps und Erfahrungen gibt er dieser Zielgruppe einmal im Monat sogar unentgeltlich weiter.

Schluss- und Höhepunkt der Aktion "Augen-Licht" bildete eine Tandemtour durch die kunstvoll erleuchtete Berliner Innenstadt. Rund 100 Teilnehmer trafen sich am Abend des 23. Oktober vor dem Berliner Hauptbahnhof, um gemeinsam zu den bekannten Berliner Gebäuden zu fahren, die aus Anlass des alljährlichen Festivals of Lights attraktiv illuminiert waren.

Für die erfolgreiche Bahnradsportlerin Dana Glöß und Tandem-Weltmeister Emanuel Raasch, die die Tour anführten, war die Aktion ebenfalls spannend – mit einem blinden Fahrer auf ihrem Tandem waren sie schließlich zum ersten Mal unterwegs. Die Radsportler des Berliner Radsport Verbands e.V., die als Ordner die Tour begleiteten, hatten so viel Spaß dabei, dass sie sich gleich für weitere gemeinsame Aktivitäten angeboten haben, erste Kontakte mit blinden und sehbehinderten Radlern wurden bereits vor Ort geknüpft.

Text: Paloma Rändel, ABSV
Internet: www.absv.de

 

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Besuch der Baustelle des zukünftigen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg

Foto des Cabrio-Rolli-Bus der Dr. Herrmann Gruppe

Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete Mobidat in Kooperation mit der "Wirtschaft & und Verkehr Beratungs- AG Dr. Herrmann" und der "Flughafen Berlin Schönefeld GmbH (FBS)" am 12. Oktober eine kostenfreie Baustellenbesichtigung des zukünftigen Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg.

Kostenfrei konnten insgesamt 17 Menschen mit Mobilitätseinschränkung und deren Begleitpersonen an der Tour teilnehmen. Durchgeführt wurde die Baustellenbesichtigung mit dem zum Cabrio-Rolli-Bus umgebauten MAN Hochbodenbus der "Wirtschaft & und Verkehr Beratungs- AG Dr. Herrmann": Der Cabrio-Rolli-Bus kann durch das Ein- bzw. Ausbauen der Sitze für Rollstuhlfahrer oder Läufer individuell gestaltet werden und verfügt im hinteren Teil über eine - auch mit E-Rollstuhl - befahrbare großräumige Toilette.

Zusätzlich bietet eine Hebebühne den mitfahrenden Gästen im Rollstuhl Sicherheit beim Ein- und Aussteigen. Auch optisch ist der Bus ein Highlight, denn er wurde sowohl innen als auch außen von Jugendlichen des "Berufsbildungswerk im Oberlinhaus gGmbH Potsdam" im Rahmen ihrer Berufsausbildung ideenreich gestaltet.

Die Veranstaltung begann gegen 14:00 Uhr mit einer barrierefreien Ausstellung über die Dimensionen und die Anordnung der Gebäude des zukünftigen Großflughafens und deren Energieversorgung durch Erdwärme an der BBI-Airportworld. Auch das Thema Lärmbelästigung durch landende beziehungsweise startende Flugzeuge wurde im Rahmen der Ausstellung anhand von akustischen Beispielen und der Darstellung der zukünftigen Start- und Landerouten wirkungsvoll dargestellt.

Die Besichtigung der Baustelle war für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein informatives Ereignis, so konnten alle einen Eindruck über die Größe des mit 2,5 Milliarden veranschlagten und für bis zu 27 Millionen Passagiere im Jahr ausgelegten zukünftigen Flughafens gewinnen. Auch die Zahl der derzeit ca. 3000 dort beschäftigten Facharbeiter, die mit Beginn des Innenausbaus auf bis zu 6000 ansteigen wird, beeindruckte die Besucher.

Der zukünftige Hauptstadtflughafen wird Menschen mit Mobilitätseinschränkung ermöglichen, über mehrere durch die Terminals führende Laufbänder selbständig, schnell und sicher zu ihrem Abflug-Gate zu gelangen.

Auch werden sämtliche Bereiche für Blinde und Sehbehinderte sowie für Hörgeschädigte sinnvoll gestaltet und auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Aufzüge werden den Check-In-Bereich des Flughafens direkt mit dem unter dem zukünftigen Terminal befindlichen S- und Regionalbahnhof verbinden. Auch werden in den drei Parkhäusern zahlreiche Schwerbehindertenparkplätze angeboten werden.

Abschließend möchte ich unser besonderes Dankeschön an Herrn Meichsner von der Dr. Herrmann Gruppe für sein Engagement, sowie an die Flughafen Berlin Schönefeld GmbH (FBS) für die fachkundige Führung richten.

Weitere Informationen über den einmaligen "Cabrio-Rolli-Bus" können Sie bei Herrn Hans-Ullrich Franke vom Team der Dr. Herrmann AG unter 030 / 30 36 90 95 erhalten, gern wird auf Wunsch auch die entsprechende Informationsbroschüre zugesandt.

Text: Anne Schröder und Volker Schwarz  (14.10.2010)

 

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Zu Besuch beim ABSV: Vortrag "Rund ums Auge - gut beraten"

Foto des ABSV-Hörsaals mit Besuchern

Ja, das hört sich doch sehr interessant an:
Ein Vortrag beim Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e.V. (ABSV) über "Altersbedingte Makula-Degeneration" (Wikipedia), ein Augenleiden, bei dem in der Netzhaut ausgerechnet am Ort des schärfsten Sehens - Makula oder auch Gelber Fleck - die Sehfähigkeit schwindet. Genau das Thema für mich als Betroffenen. Noch schnell heim zum Umziehen und ab zum ABSV mit U- und S-Bahn. Trotz Baustelle am S-Bahnhof Grunewald fallen mir sofort die großen, gut leserlichen Hinweisschilder des Vereins auf. Der Weg ist gut beschrieben und das Piepsen am Grundstückseingang sagt mir, dass ich angekommen bin. Nachdem ich mich angemeldet habe, sammle ich mir noch schnell ein paar Broschüren und anderes Informationsmaterial zusammen und spreche mit Frau Rendel vom ABSV und einem Herrn an einem Stand mit Sehhilfen.

Der Vortrag ist sehr gut besucht. Fast alle Plätze im Hörsaal sind besetzt. Rund 140 Personen - meist Senioren - sind anwesend. Scheinbar bin ich der Jüngste im Raum. Ist bei mir halt doch nicht altersbedingt, die MD.

Nach einem Vorwort und einem kurzen Vortrag zur Geschichte des ABSV erscheint Herr Dr. med. Joachim Wachtlin, Chefarzt am St. Gertrauden Krankenhaus. Er hat sich wegen einer Operation etwas verspätet. Es fällt aber sicher nicht nur mir leicht, ihm zu verzeihen. Schließlich sind es Menschen wie er, die uns bei diesem Leiden helfen können.

Die Akkustik im Saal ist sehr gut. Das gesprochene Wort wird durch eine Präsentation mit Fotos und Diagrammen an einer großen Leinwand unterstützt. Ich dachte, ich sei schon einigermaßen informiert zum Thema, aber Herr Dr. Wachtlin ist sehr gut vorbereitet und hält einen exzellenten Vortrag, nach dessen Ende eine gute Dreiviertel Stunde Zeit ist, Fragen zu stellen.

Die Audio-Aufzeichnung des Vortrages auf CD kann man sich gegen einen kleinen freiwilligen Unkostenbeitrag zusenden lassen, wovon ich auch gleich Gebrauch mache.

Dieser Nachmittag hat sich wirklich gelohnt.

Am Mittwoch, den 24. November 2010 gibt es übrigens eine Wiederholung dieser Veranstaltung. Anmelden nicht vergessen!

Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein
Auerbacher Straße 7 (Karte)
14193 Berlin (Nähe S-Bahnhof Grunewald)

Kosten: keine

Telefonische Anmeldung: 0 30 / 89 58 8 - 0

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: www.absv.de

Bild und Text: Kurt Lettmaier, Mobidat (14.10.2010)

 

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Fachkonferenz zeigt Handlungsbedarf im barrierefreien Luftverkehr

Bild zeigt Logo der Internationalen Luft- und Raumfahrt Ausstellung

Fachkonferenz "All inclusive - ökonomische Chancen im Luftverkehr für Alle" im Rahmen der ILA 2010

"Es besteht trotz einiger Fortschritte in den letzten Jahren weiterhin Handlungsbedarf für mehr Barrierefreiheit im Luftverkehr", erklärt Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen anlässlich der Fachkonferenz des Beauftragten "All inclusive – ökonomische Chancen im Luftverkehr für alle".

Es gelte, die Zusammenarbeit zu vertiefen und weitere Fortschritte zu erzielen. Die Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, dass weiterer Handlungsbedarf insbesondere bei den Sanitär- und Sitzbereichen und dem Platzangebot im Flugzeug bestehe.

"Diese Produkte müssen von den Fluggesellschaften aber auch angenommen werden. Andernfalls fliegen standardmäßig nicht barrierefrei ausgestattete Maschinen erst einmal 25 bis 30 Jahre", so der Beauftragte.

Nach der zügigen Begrüßung der Moderatorin Bettina Kramer begann Frau Waclawczyk (Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung) das Referat. Leider zog sich der Vortrag in die Länge und man hatte den Eindruck, dass das Referat nicht ausreichend vorbereitet wurde. Fragen aus dem Publikum trafen unerwartet und wurden von der Moderatorin auf die Podiumsdiskussion vertröstet, die im Anschluss zwar stattfand, allerdings ohne Beteiligung des Publikums.

Des Weiteren wurden die Kernelemente der Verordnung für Menschen mit Behinderung vorgestellt:

  • Sicherstellung der kontinentalen Betreuung
  • Betreuung bei Ankunft und Abflug
  • Sicherheitskontrolle ohne Zusatzkosten

um nur einige zu nennen.

Frau Dr. Sigrid Arnade (im Rollstuhl sitzend) trug im Anschluss einen ehrlichen und direkten Erfahrungsbericht vor. Als Beispiel sei genannt: "Wenn Gleichberechtigung in Flugzeugen, dann sollte man alle Toiletten ausbauen..."

Es folgte Frau Tanya Stötzer (Deutsche Bahn AG), die über Redesign in den ICE-Zügen unter Berücksichtigung des Aspekts der Barrierefreiheit berichtete.

Klaus-Dieter Kricke (PRM Air Travel), Mr. Robinson (Blue Sky) und Mr. Mulholland (Thompson Aero Seating) stellten Ihre Produkte vor: Sitzkomfort Luna, Sola, Stella, dies sind feststehende Sitze mit großzügig ausgestatteter Beinfreiheit.

Prof. Granzeier (IDS Industrial Design Studio Jork) referierte über die Sanitärbereiche in Flugzeugen und Frau Agata-Linke (Barrierefreier Tourismus) und Rolf Schrader (Deutsches Seminar für Tourismus) bildeten mit dem Vortrag "Ökonomische Potenziale der Barrierefreiheit“ den Abschluss.

Vielleicht hätte man es sich auch einfacher machen können, wenn man am Anfang bereits gesagt hätte: "Wo kein Geld, da keine Barrierefreiheit". Trotzdem war die Fachkonferenz ein wichtiger Schritt in die Richtung "barrierefreier Luftverkehr".

Text: Stefan Schulz, Mobidat (15.06.2010)

 

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Menschenkette für die Rechte von Menschen mit Behinderung

Bild zeigt Logo Teilhabe jetzt

Anläßlich des Europaweiten Aktionstages von Menschen mit Behinderungen hatten der Berliner Behindertenverband "Für Selbstbestimmung und Würde" e.V. (BBV), die Bundesinitiative DAHEIM STATT HEIM und der Landesverband Berlin-Brandenburg des Sozialverbands Deutschland (SoVD) gemeinsam aufgerufen, mit einer großen Menschenkette Politikern aller Ebenen ein Licht aufzustecken.

 

Bild zeigt Menschenkette

Unter dem Motto "Inklusion - Dabei sein von Anfang an" fand am 5. Mai am Brandenburger Tor eine Demonstration statt. Dabei wurde von etwa 500 Menschen mit und ohne Behinderung eine Menschenkette vom Brandenburger Tor bis zum Reichstag gebildet.
(Klick vergrößert Bild)

Bild zeigt Andrea Nahles bei einer Rede

 

Unter anderem waren auch Mitarbeiter von Mobidat mit vielen Kollegen vertreten. Als prominente Vertreter der Politik hielten Herr Dr. Ilja Seifert, Frau Andrea Nahles und Frau Dr. Ursula Engelen-Kefer eine Rede.
(Klick vergrößert Bild)

Bild zeigt Wolfgang Thierse und Petra Pau in Menschenmenge

 

 

Auch Wolfgang Thierse und Petra Pau waren vor dem Bundestag vor Ort.
(Klick vergrößert Bild)

Bild zeigt Mobidat Mitarbeiter mit Schild

 

Mitarbeiter von Mobidat und der ehemalige Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Martin Marquart
(Klick vergrößert Bild)

Leider spielte die Technik uns allen einen Streich: Der Ton brach ein paar mal ab. Dadurch waren die Reden von Vertretern der Selbsthilfegruppen und Politikern oft nicht zu verstehen. Allerdings wurden die Reden von einem Gebärdendolmetscher für die Gehörlosen übersetzt.

 

Bilder und Text: Stefan Schulz, Thomas Willams, Steve Zimmermann und Kurt Lettmeier (05.05.2010)

 

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Kommunale Seniorenfreizeiteinrichtungen in Treptow-Köpenick

Kiezklub - aktiv Erleben, aktiver Leben

Zehn Kiezklubs, tausend Möglichkeiten

Fast 30 Prozent der ca. 240.000 Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirkes Treptow-Köpenick sind über 60 Jahre alt. Vor diesem Hintergrund kommt der Seniorenpolitik in diesem Bezirk eine ganz besondere Bedeutung zu – und somit auch den zehn kommunalen Seniorenfreizeiteinrichtungen in Treptow-Köpenick. Diese hießen bisher Seniorentreff, Seniorenbegegnungsstätte, Seniorenfreizeitstätte, Generationsclub oder Nachbarschaftszentrum.

Bild zeigt Veranstaltungssaal des Nachbarschaftszentrums Rahnsdorf
Veranstaltungssaal des Nachbarschaftszentrums Rahnsdorf

Doch am 30. April 2010 war es endlich
soweit – unter einem einheitlichen
Namen sollten diese kommunalen
Einrichtungen nun auftreten. Der
Veranstaltungssaal im NBZ Rahnsdorf
war mit erwartungsvollen Menschen
gefüllt.

Bild zeigt Senioren bei der Versammlung
Senioren bei der Versammlung

Seniorenvertretung

Unter den Anwesenden auch die Vorsitzende der
Seniorenvertretung von Treptow-Köpenick
Prof. Dr. Herta Kuhrig. Mit ihrer ehrenamtlichen
Helferschar konnte sie in einer rekordverdächtigen
Aktion 10.456 Unterschriften für den kommunalen
Erhalt des NBZ sammeln und diese persönlich
auf der BVV übergeben.

Bild zeigt die Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit Ines Feierabend.
Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit Ines Feierabend

Bezirksstadträtin

Die Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit
Ines Feierabend erläuterte kurz die Gründe für
die einheitliche Namensgebung - verriet jedoch
noch nicht den neuen  Namen.

Bild zeigt Senioren-Chor
Senioren-Chor

Singkreis

Für Unterhaltung sorgte der im NBZ heimische
Singekreis "Hessenwinkler Spätlese"unter der
Leitung von Frau Höft.

Bild das eine Frau zeigt die den Weg der Namensfindung erklärt.
Frau bei der Erklärung der Namensfindung

Namensfindung

Von den Leiterinnen verschiedener
Einrichtungen wurde kurz der
gemeinsame Weg zur Namensfindung
mit der Werbeagentur DUO erläutert.

Das Bild zeigt Leute vor dem verhüllten Schild an der Fassade
Leute vor dem verhüllten Schild an der Fassade

Vor dem Gebäude

Endlich war es soweit. Bei Sonnenschein
versammelten sich die Anwesenden vor
dem Gebäude.

Bild Zeigt das enthüllte neu Namensschild an der Fassade
Das enthüllte neue Namensschild

Enthüllt

Das lange gehütete Geheimnis wurde
nun endlich gelüftet.

Besuchsaufforderung

Sie haben sicherlich bestimmt jede Menge Lust auf ein aktives Leben.

Besuchen Sie doch einfach den

  • Kiezklub Rahnsdorf,
  • Kiezklub Alte Schule,
  • Kiezklub Im Bürgerhaus Altglienicke,
  • Kiezklub Rathaus Johannisthal,
  • Kiezklub Gerard Philipe,
  • Kiezklub Treptow-Kolleg,
  • Kiezklub KES,
  • Kiezklub Bohnsdorf,
  • Kiezklub Haus der Begegnung,
  • Kiezklub VITAL.

Sicherlich treffen Sie dort auch einmal Frau Prof. Dr. Kuhrig, die schon wieder neue Pläne schmiedet.

Hier sehen Sie das Logo des Signets "Berlin Barrierefrei"

Kiezklub-Ende

Neun Kiezklubs haben an ihrer Eingangstür das Signet "Berlin barrierfrei" und können von allen Menschen zweckentsprechend genutzt werden – auch von Menschen mit Behinderung.

Für alle Kiezklubs erscheint jeweils monatlich ein Programmheft. Sie erhalten es kostenfrei in Bürgerämtern, im Sozialamt, in Volkshochschulen und in den Kiezklubs selbst.

Informieren können Sie sich unter

www.berlin.de/ba-treptow-koepenick

und natürlich auch unter

www.mobidat.net


Text: Peter Scharffetter
Fotos: Monika Scharffetter, Mobidat (01. Mai 2010)

 

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Vor Ort

Tulipan im Britzer Garten

Bild zeigt großen Blumentopf im Britzer Garten

April/Mai 2010

An einem schönen Frühlingshaften/ Sommerlichen Tag die Tulipan im Britzer Garten zu besuchen ist eine Wonne. Duftende, farbenprächtige Blumen, die sehr schön angelegt sind, erheitern unsere Herzen. Für unser leibliches Wohl sorgen viele Cafes und Gaststätten, sowie für ruhige besinnliche Momente, jede Menge Sitz- und Liegengelegenheiten.

(Klick vergrößert Bild)

 

 

Bild zeigt Infotafel mit Brailleschrift

Breite schöne Wege, großzügige Hinweisschilder, hier auch in Brailleschrift

(Klick vergrößert Bild)

Bild zeigt kleinen See

Im Britzer Garten gehen Natur, Kunst und Architektur eine wunderbare Symbiose ein

(Klick vergrößert Bild)

Bild zeigt Eisenbahn

Ein Erlebnis ist natürlich die Rundreise durch den Britzer Garten mit der eigenen Eisenbahn

(Klick vergrößert Bild)

Anschrift:
Britzer Garten
Sangerhauser Weg 1
12349 Berlin

Telefon: 0 30 / 70 09 06 - 0

Tageskarte:
Erwachsene € 2,00 - Kinder (6-14 J.) € 1,00
Schwerbehinderte (Ausweis) € 1,00
Schulklasse bis maximal 30 Schülern (einschließlich 2 Begleitpersonen ) € 15,00

Internet: www.gruen-berlin.de

Also, nichts wie hin, ein Spass für jedermann ob Groß oder Klein.

Bilder und Text: Birgit Rademacher, Mobidat (26.04.2010)

 

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Mit Bus und Bahn zum Werbellinsee

Bild zeigt Bus der Barnimer Busgesellschaft von vorne
Klick vergrößert Bild

"Es ist ein Märchenplatz, auf dem wir sitzen, denn wir sitzen am Ufer des Werbellin"

Was Theodor Fontane vor über 130 Jahren bei seiner Wanderung durch die Mark Brandenburg inspiriert hat, das gilt auch heute noch. Der Werbellinsee, gelegen im Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin, ist einer der schönsten Seen im Land Brandenburg.

Die Bahnfahrt dahin dauert vom Berliner Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Joachimsthal Kaiserbahnhof nur gut eine Stunde mit einmal Umsteigen in Eberswalde Hauptbahnhof.

Obwohl die idyllische Schorfheidestadt Joachimsthal weit "hinter dem Wald" liegt, ist sie gut an das regionale Bahn- und Busnetz angebunden.

Im 1 bis 2 Stundentakt fährt die Bahnlinie OE63 in nur 20 Minuten in die Kreisstadt Eberswalde, und in gut einer Stunde ist Berlin erreicht.

Nicht nur für Tagesausflügler sondern auch für Feriengäste in Region ist der Werbellinsee-Bus interessant, denn nach aktuellen Gästebefragungen lassen sich über 60 Prozent ihr Auto im Urlaub am liebsten stehen.

Bild zeigt Bus der Barnimer Busgesellschaft mit Fahrradanhänger

An den Sommerwochenenden fährt schon ab Bahnhof Eberswalde der Ausflugsbus 917, der Werbellin Bus, direkt um den See.

Fahrräder können im Anhänger des Busses mitgenommen werden.

(Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)

Bild zeigt den Kaiserbahnhof in Joachimsthal, Schorfheide

Der historische Kaiserbahnhof wurde in den letzten Jahren originalgetreu wieder hergerichtet.
Als erster Hörspielbahnhof bietet er während der Monate Juli bis September Hörerlebnisse für Groß- und Klein.

Der Kaisersaal dient heute auch als Seminar- und Veranstaltungsort.

(Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)

Bild zeigt Dampfer-Anlgegestelle auf dem Werbellinsee

Auch mit dem Dampfer kann man über den See schippern. Die Route des Radfernweges Berlin-Usedom führt ebenfalls am Werbellinsee vorbei.

Schiffsanleger der Reederei Wiedenhöft.

(Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)

Bild zeigt Regionalexpress 3 (RE3) Richtung Eberswalde- Schorfheide

Alle Abfahr- und Ankunftszeiten der Bus- und Bahnverbindungen sind im Internet in der VBB-Fahrinfo auf www.vbbonline.de zu finden.

(Klick auf das Bild vergrößert die Darstellung)

Alle Ziele sind zum VBB-Tarif erreichbar, der vor allem für Vielfahrer besonders günstige Angebote bereithält.

Fahrplan Joachimsthal (PDF, 84,4KB)

Internet-Links:
www.hubertusstock.de
www.wito.barnim.de
www.kaiserbahnhof-schorfheide.de
www.biorama-projekt.org
www.bbg-eberswalde.de
www.werbellinsee-schorfheide.de

Artikel und Fotos: Stefan Schulz, Mobidat, 20.04.2010

Text: VBB Presseinformation vom 20.04.2010

 

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Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung

Ursula von der Leyen (Foto: Volker Schwarz, Mobidat 25.02.2010)

Am Donnerstag, 25.02.2010 wurde im Berliner Haus der Heinrich Böll Stiftung die nationale Auftaktveranstaltung zum Europäischen Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung (EJ 2010) von Dr. Wolfgang Gern, dem Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, eröffnet. Die Durchführung des EJ 2010 in Deutschland wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) organisiert.

Unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales Frau von der Leyen, die kurz vor der Mittagspause vor Ort erschienen war, sagte: "In diesem Land leben 2,4 Millionen Kinder mit einem Armutsrisiko. Diese Kinder leben in Armut, weil ihre Eltern keine Arbeit haben. Die große Mehrheit dieser Eltern will raus aus der Arbeitslosigkeit, aber sie können nicht, weil sie kein Arbeitsangebot haben, weil sie keinen Schul- oder Berufsabschluss haben, weil sie keinen Kitaplatz oder keinen Ganztagesschulplatz haben. Wir müssen uns um diese Menschen kümmern, Ihnen in den Jobcentern reelle, ehrlich gemeinte, zugewandte Angebote machen. 'Fordern und Fördern' ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit." Dies und einiges andere mehr war von Frau von der Leyen zu hören, allerdings nicht direkt zum Anlass passend.

Ein Straßenchor sang ein paar Weisen, und irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, dass der Obdachlosen-Chor beim gemeinsamen Singen und dem nachfolgenden Foto-Shooting von der Bundesministerin als nützliche Staffage für ihren Auftritt benutzt wurde. So schnell wie sie mit ihren Body-Guards und anderem Hofstaat in der Veranstaltung auftauchte, war Frau von der Leyen dann auch wieder verschwunden.

"Das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut zu stärken und die Wahrnehmung für deren Ursachen und Auswirkungen zu schärfen", sind laut BMAS die Ziele des Europäischen Jahres, das die Europäische Kommission für 2010 ausgerufen hat. Das BMAS hat bundesweit 40 Projekte ausgewählt, die in diesem Jahr von der EU-Kommission und dem Bund mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert werden. Wenig angesichts der Not, die in viele Kommunen des Landes immer mehr sichtbar wird.

Unterstützt wird das Projekt von prominenten Botschaftern. Diese kommen aus den Bereichen Medien, Kunst, Kultur, Sport, Kirche und sollen mit ihrem öffentlichen Auftreten und Handeln für die Ziele des Europäischen Jahres 2010 werben. Im Rahmen des EJ2010 vergibt das BMAS einen Sonderpreis für Nachwuchsjournalisten in Höhe von insgesamt 5 000 Euro.

Konsequenterweise hat die Europäische Kommission beschlossen, nachfolgend auf des Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit auszurufen. Sehr bezeichnend angesichts steigender Arbeitslosenzahlen und wachsender Armut auch bei arbeitenden Menschen in der EU.

Text: Kurt Lettmaier und Anne Schröder, Mobidat (27.02.2010)
Foto: Volker Schwarz, Mobidat (25.02.2010)

 

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Landesamt für Gesundheit und Soziales erhielt Signet Berlin Barrierefrei

Logo LaGeSo, Landesamt für Gesundheit und Soziales

Am 25.02.2010 um 13:00 Uhr übergaben Mitglieder des Behindertenbeirates und die Behindertenbeauftragte des Bezirksamtes Mitte von Berlin, Frau Hildrun Knuth, im Beisein des Bezirksbürgermeisters Herrn Dr. Christian Hanke, dem Präsidenten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) Herrn Franz Allert das Signet "Berlin-Barrierefrei".

Das LaGeSo - Landesamt für Gesundheit und Soziales - trägt mit seinen Dienststellen und Angeboten insbesondere für Menschen mit Behinderung eine große Verantwortung. "Barrierefreiheit ist ein Thema, das angesichts der demografischen Entwicklung immer bedeutsamer wird. Die Behörden des Landes Berlin haben hierbei eine Vorbildfunktion", erklärt Franz Allert.

Der Standort, an dem sich unter anderem die Dienststellen des Ärztlichen Dienstes, der Heimaufsicht, des gesundheitlichen Verbraucherschutzes sowie die Zentrale Aufnahmeeinrichtung und Leistungsstelle für Asylbewerber befinden, erfüllt die Kriterien der Aktion "Berlin barrierefrei".

Bild zeigt Urkundenübergabe

Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung für den Bezirk Berlin-Mitte, Frau Hildrun Knuth und der Bezirksbürgermeister Herr Dr. Christian Hanke bei der Übergabe der Urkunde
(Klick vergrößert Bild)

 

 

 

Franz Allert, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales bei der Anbringung des Signets
(Klick vergrößert Bild)

 

 

 

 

Bild zeigt Besichtigung einer behindertengerechten Toilette

Besichtigung einer der vielen behindertengerechten Toiletten im LAGeSo
(Klick vergrößert Bild)

 

 

 

 

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, Haus A
Turmstraße 21
Berlin 10559 Berlin

Internet: www.lageso.berlin.de

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Text: Auszug der Pressestelle LAGeSo, Stefan Schulz (Mobidat)
Bilder: Stefan Schulz, Mobidat (26.02.2010)

 

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Eis und kein Ende

Bild zeigt vereisten Gehweg am Potsdamer Platz

Was auf diesem Bild so aussieht wie ein zugefrorener See, ist leider der Gehweg am Potsdamer Platz, in Nähe der Ebertstraße. Da es auf diesem Wegabschnitt auch keine Anwohner und Geschäfte gibt, wird wohl zum streuen niemand  zuständig sein.
(Klick vergrößert Bild)

 

 

Bild zeigt vereisten Gehweg am Potsdamer Platz

Für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen sind Gehwege zur Zeit sehr gefährlich, ständiger Neuschnee und Nieselregen bergen täglich neue Gefahren. Hier kann man nur auf die Hilfsbereitschaft der Mitbürger hoffen, ältere und gehbehinderte Menschen zu helfen, sofern sie sich selbst auf den Beinen halten können.
(Klick vergrößert Bild)

Text und Bilder: Stefan Schulz, Mobidat (09.02.2010)

 

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Sciencecenter-Medizintechnik Otto-Bock

Bild zeigt Logo Otto-Bock Erlebniscenter

Die Otto Bock HealthCare lädt in der Ebertstraße zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor zu interaktiven Erlebnissen ein und ermöglicht Wissensvermittlung anhand multimedialer Installationen. Unter dem Motto "Begreifen, was uns bewegt" eröffnet das MedTech-Unternehmen interessante Einblicke für Laien und Experten.

Praktische Beispiele geben Einblick in die menschliche Anatomie und die Bionik. Ein weiterer Themen-Schwerpunkt ist die Bedeutung medizintechnischer Innovationen für Menschen mit Handicap. Die Gäste im Science Center Medizintechnik erleben unmittelbar die Funktionalität von Prothesen, Orthesen oder Rollstühlen, wie zum Beispiel auf einem virtuellen Parcours über den Pariser Platz in Berlin.

Die oberen Etagen des Hauses werden für Begegnungen mit Experten aus Orthopädietechnik, Medizin und Rehabilitationstherapie sowie für Seminare der Otto Bock Academy genutzt. Zu diesem Bereich gehört auch ein Kompetenz-Zentrum mit einer Orthopädie-Werkstatt zur praxisgerechten Demonstration moderner Patientenversorgungen. Für die Architektur des Gebäudes zeichnet Gnädinger Architekten verantwortlich. Die Ausstellungs- und Mediengestaltung stammt von ART+COM Berlin.

Das Unternehmen Otto Bock wurde vor 90 Jahren als junges start-up-Unternehmen in Berlin gegründet und ist heute Weltmarktführer im Bereich Prothetik mit Tochtergesellschaften in 40 Ländern der Erde. Weitere Geschäftsfelder sind die Orthetik, Rollstühle und seit 2006 die Neurostimulation. Alle nationalen und internationalen Aktivitäten werden in der Firmenzentrale in Duderstadt/ Südniedersachsen koordiniert.

(Aus dem Pressetext Science Center Medizintechnik)

 

Bild zeigt den Homunculus

Das äußen und innen in Schneeweiß gehaltene Erlebniscenter mutet wie aus einer Szene von der Brücke des Raumschiffes Enterprise an. Lange Panele mit empfindsamen Touchscreens, die Informationen über die Bewegungsabläufe der menschlichen Gliedmaßen liefern. Hier steht auf einem Podest der "Homunculus", der mit seiner außergewöhnlichen Form die Sinnesorgane des Menschen nach deren Kriterien eindrucksvoll repräsentiert. (Klick vergrößert das Bild)

 

 

Bild zeigt Panele

Panel mit Touchscreen zeigt Bewegungsabläufe von Füßen und Händen. (Klick vergrößert das Bild)

 

 

 

 

Bild zeigt Besucher beim Testen der Geräte

Im 2. Stock finden wir eine sehr interessante "Dunkelkammer", in der unter anderem die menschliche Höhenangst vermittelt wird. Auf dem Fußboden werden "Abgründe" simuliert, von einer Schlucht bis über den Dächern vom Potsdamer Platz. Auf einem dünnen "Steg" wird vom Akteur zu balancieren verlangt, während unter ihm Felsen und Straßen aus der Vogelperspektive vorbeiziehen. (Klick vergrößert Bild)

 

 

Bild zeigt Mobidat-Mitarbeiter beim testen der Rollstuhlsimulation

Im 3. Stock finden wir eine sehr gute Simulation aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers. Hier bekommt der Besucher einen Eindruck, wie es ist, mit einem Rollstuhl in der Nähe des Brandenbuger Tors unterwegs zu sein. Der Rollstuhl steht auf einer Wippe, die sich den Fahrten der Simulation anpasst. (Klick vergrößert Bild)

 

 

 

Bild zeigt Infotafel

Das Otto Bock Erlebnis-Center ist allemal einen Besuch wert, nicht nur für Fachpersonal, sondern für alle, die sich mit den Bewegungsabläufen des menschlichen Körpers auseinandersetzen wollen.
Man könnte an dieser Stelle noch viel mehr berichten. Aber besuchen Sie doch einfach mal selbst das Erlebniscenter oder schauen Sie auf der Homepage vorbei.

Es lohnt sich allemal.

Internet: www.sciencecenter-medizintechnik.de

Bilder und Text: Stefan Schulz, Mobidat (08.02.2010)

 

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MediPlaza erhält als erstes MVZ das Signet Berlin barrierefrei

Bild zeigt Signetverleihung im MediaPlaza
Dr. Marc Kurepkat, Vorstand MediaPlaza AG und Frau Hildrun Knuth, Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung

Als erstes Medizinisches Versorgungszentrum in Berlin erhält das MediPlaza MVZ in Mitte das Signet Berlin barrierefrei. Das Signet wird vom Land Berlin vergeben. Ins Leben gerufen wurde die Aktion 2004 vom Beauftragten des Landes Berlin für Menschen mit Behinderung. Mit der Bewerbung um das Signet unterstützt MediPlaza die Entwicklung Berlins zur barrierefreien Stadt.

„Es gehört zur Philosophie von MediPlaza, bereits beim Aufbau neuer Zentren und der Auswahl von infrage kommenden Immobilien darauf zu achten, dass Zugänge und Behandlungsräume möglichst barrierefrei sind“, sagte Dr. Marc Kurepkat, Vorstand der MediPlaza AG bei der Vergabe des Signets am Freitag in Berlin.

Nur rund 10 Prozent aller Berliner Arztpraxen sind bislang barrierefrei, gab die Kassenärztliche Vereinigung im letzten Jahr auf einer Fachveranstaltung an.

„Wir freuen uns, dass wir als erstes Medizinisches Versorgungszentrum in Berlin dazugehören und damit einen notwendigen Beitrag zur Versorgung von Menschen mit Behinderung in unserer Stadt leisten können“, so Dr. Kurepkat weiter. „Mit der Verleihung des Signets Berlin barrierefrei fühlen wir uns unterstützt in unseren Bemühungen um eine am Patienten orientierte Versorgung.“

Ein Schwerpunkt der Arbeit in den MediPlaza MVZ liegt in der Versorgung von multimorbiden Patientinnen und Patienten. „Gerade in diesem Bereich ist eine enge interdisziplinäre Abstimmung und Zusammenarbeit notwendig. Hier können Medizinische Versorgungszentren einen wichtigen Beitrag in der ambulanten Versorgung leisten“, sagte Dr. Kurepkat.

Die MediPlaza errichtet und betreibt bundesweit Medizinische Versorgungszentren mit angestellten und freiberuflichen Ärztinnen und Ärzten. Besondere Merkmale der Medi-Plaza MVZ sind die Umsetzung von zielgerichtetem Versorgungsmanagement und der hohe Servicelevel. Das Unternehmen wurde im Jahr 2007 von dem Allgemeinmediziner Dr. Marc Kurepkat und dem Public Health Experten Dr. Frank Heinzen gegründet. In Berlin-Mitte entstand 2008 das erste MediPlaza Gesundheitszentrum. Mit Berlin- Weißensee, Koblenz und Bochum sind mittlerweile drei weitere Standorte hinzugekommen, weitere sind in Planung.

(Pressemitteilung MediPlaza)

Stefan Schulz, Mobidat (01.02.2010)