Veranstaltungen Regional
26.06.2008 bis 05.10.2008: Ausstellung: Babylon - Mythos und Wahrheit
08.07.2008 bis 02.10.2008: Käthe Kollwitz - Einladung zum Geburtstag
29.07.2008 (AS 15.09.): Mit Kraft und Perspektive - Berufliche Reintegration von Frauen mit Behinderungen
22.08.2008 bis 07.09.2008: 5. Internationales Straßentheaterfestival Berlin lacht! 2008
25. bis 29.08.2008 und 06.09.2008: Fachübungsleiter-Lehrgang "Sport in der Rehabilitation" - Rollstuhlsport
28.08.2008: Kitchen Stories - Film aus Norwegen im Kleisthaus Berlin
29.08.2008 bis 03.09.2008: IFA 2008 - Führungen für Gehörlose, Blinde und Sehbehinderte
30.08.2008: 23. Lange Nacht der Museen
30.08.2008: Sommerfest im Fürst Donnersmarck-Haus
05.09.2008 und 06.09.2008: Pyronale 2008 auf dem Maifeld am Berliner Olympiastadion
05.09.2008 und 06.09.2008: Seminar "Zuwendungsrecht" bem LV Selbsthilfe Berlin
11.09.2008 und 12.09.2008: Sterben und Tod in den Medien - Fiktion oder Abbild der Wirklichkeit?
13.09.2008 und 14.09.2008: Tag des offenen Denkmals 2008
22.09.2008 bis 24.09.2008: 4. Internationales Forum zum Disability Management
25.09.2008: Best of Accessibility Symposium 2008
27.09.2008 bis 28.09.2008: 35. Berlin-Marathon Herbst 2008
27.09.2008: Reha-Tag 2008
28.09.2008: Literatur-Café des ABSV "50 Jahre Berliner Blindenhörbücherei"
06.10.2008 bis 12.10.2008: 2. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit
08.10.2008 bis 11.10.2008: Popkomm 2008
13.10.2008 und 14.10.2008: Seminar "Eingliederungshilfe für behinderte Menschen"
13.10.2008 bis 18.10.2008: Norwegische Filmwoche im Kleisthaus
14.11.2008 bis 16.11.2008: Doppel-Gesundheitsmesse in den Messehallen unter dem Funkturm
15.11.2008: 1. Berliner Tag der Barrierefreiheit - Technologie ohne Grenzen
05.12.2008 und 06.12.2008: 14. Kongress Armut und Gesundheit
15.08.2009 bis 23.08.2009: 12. IAAF Leichtathletik WM berlin 2009
Veranstaltungen Überregional
29.08.2008 bis 31.08.2008: BHSA-Jahrestagung "Studieren als Hörbehinderter in der EU"
03.09.2008: Unterstützte Beschäftigung - Neue Chancen für Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt
05.09.2008 bis 07.09.2008: 12. Bundestagung Autismus - der individuelle Weg in Nürnberg
08.09.2008: Geistige und psychische Behinderung – wie geht das zusammen oder geht das überhaupt?
17.09.2008 und 18.09.2008: 11. Internationaler Demenzkongress Saar-Lor-Lux in Saarlouis-Roden
08.06.2009 bis 10.06.2009: 9. Deutscher Seniorentag 2009 in Leipzig
Aktuelle Information
Der Deutsche Rheuma - Liga Bundesverband e. V. gibt einen Rollstuhl - Lift aufgrund einer Umstrukturierung der Nutzung ihrer Räumlichkeiten ab. Der Preis beträgt 500.- €.
Verwendungszweck:
Der Rollstuhl-Lift ist ein ortsveränderlicher Hubtisch der ausschließlich dazu bestimmt ist, behinderte Personen in einem Rollstuhl auf einer Plattform stehend, zwischen zwei festgelegten Zugangsstellen zu befördern.
Hier die technischen Daten:
Tragfähigkeit: 260 kg
Förderhöhe max: 945 mm
Gesamtlänge o. Rampe, (Länge x Breite x Höhe): 1700 x 1190 x 1070 mm
Plattformmaße m. Rampe: 1950 x 830 x 55 mm
Antrieb: Gleichstrommotore 0,2 kW, 24 V mit selbstlüftender Bremse
Tragmittel: Spindel mit gesicherter Tragmutter
Lastaufnahme: geführte Plattform mit Handlauf in 1 m Höhe
Netzspannung kundenseitig: 230 V
Lärmbelästigung: unter 60 dB(A)
Sicherheitseinrichtungen:
Bremse: ja
Sicherheitsmutter: ja
NOT – AUS – Schalter: ja
NOT – AUS – Schalter abschließbar: ja
Kontakt:
Volker Witzenhausen
stellv. Geschäftsführer
Vertrags- und Finanzmanagement
Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.
Schützenstraße 52
12165 Berlin
Telefon: 0 30 / 32 290 29 35
Fax: 0 30 / 32 290 29 39
E-Mail: witzenhausen@rheuma-liga-berlin.de
Internet: www.rheuma-liga.de
Film von Manfred Mertz: "Still-Leben"
Nach "Jenseits der Stille" von Caroline Link fesselt nun Still-Leben seine Zuschauer mit einem Einblick in die Welt der Gehörlosen. Wahre Einzelschicksale bilden den Hintergrund dieses Dramas. Es erzählt die Geschichte eines Gehörlosen, der durch ein Unglück und darauf folgenden Rufmord nicht nur sein Kind, sondern auch sein gesellschaftliches Ansehen verliert. Der soziale Abstieg führt den freiberuflich Tätigen in die Alkoholabhängigkeit, unter der nicht nur sein Beruf zu leiden hat. Ist ein Aufstieg zurück in die Gemeinschaft der Gehörlosen aus eigener Kraft möglich?
Der Film verbindet und verarbeitet Elemente der Genre Dokumentarfilm, Tragödie und Liebesfilm zu einer spannenden Mischung, die auch den hörenden Zuschauern einen mal ganz anderen Einblick in die Welt der Stille gibt.
Nach 2 1/2 Jahren Produktionszeit wird im Sommer 2008 der erste Film von Manfred Mertz erscheinen. "Still-Leben" ist der erste deutsche Film in Spielfilm-Format und -Länge aus der Sicht des gehörlosen Regisseurs.
Wir von der Redaktion Mobidat werden die Berliner Vorführungstermine und andere Infos in unseren Veranstaltungshinweisen beschreiben, sobald wir davon erfahren. Die Filmaufführungen in weiteren Städten und Filmpremiere in Koblenz werden hier noch bekanntgeben.
Film-Homepage: www.mm-kunst.de
Projekt "Social Capital"
"Social Capital" - im Umbruch europäischer Gesellschaften - Communities, Familien, Generationen
Das Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien, das Hamburger Institut für Sozialforschung, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität Kassel und das Thünen-Institut Bollewick in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater Berlin erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 1,5 Millionen Euro zur Erforschung des Umbruchs europäischer Gesellschaften.
36 Monate lang werden die Sozial- und Kulturwissenschaftler der fünf Teilprojekte ein gemeinsames Büro in Wittenberge/Brandenburg beziehen. Sie erhoffen sich, dort exemplarische Antworten auf die Fragen des Umbruchs zu finden. Darüber hinaus gehen alle Projekte zu den europäischen Nachbarn und stellen Ländervergleiche an.
Ab Herbst 2008 wird am Maxim Gorki Theater Berlin eine Autorenwerkstatt ins Leben gerufen, in der der Versuch unternommen wird, wissenschaftliche Ergebnisse und künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten miteinander zu verbinden. Der Verbund hat den Theaterautor Fritz Kater gewonnen, um die Themen seines kürzlich uraufgeführten Stücks "Heaven (nach Tristan)" in Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschung weiterzuentwickeln.
Die Institutionen, Wissenschaftler und Künstler werden ihre Erkenntnisse und Ergebnisse als einen Dialog zwischen Geisteswissenschaft und Theater präsentieren. In zwei Foren - 2008 und 2010 - werden dann die Arbeitsergebnisse von Wissenschaftlern und Theatermachern der Öffentlichkeit vorgestellt.
Maxim Gorki Theater Berlin
Andrea Koschwitz (Chefdramaturgin) bzw. Claudia Nola (Presse)
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 20 22 1 - 0
E-Mail: presse@gorki.de
Internet: www.gorki.de
Näheres über aktuelle Veranstaltungen des Maxim Gorki Theaters zu diesem Thema in Wittenberge finden Sie hier.
Weitere Informationen: www.thuenen-institut.de
Von Barrierefreiheit zum Design für Alle
Unter dem Titel "Von Barrierefreiheit zum Design für Alle - Erfahrungen aus Forschung und Praxis" ist Ende 2007 Band 38 der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie erschienen, der gemeinsam mit dem Europäischen Institut Design für Alle in Deutschland e. V. (EDAD) entstanden ist. Auf rund 190 Seiten gibt dieser Band die Erfahrungen aus Forschung und Praxis hinsichtlich der Weiterentwicklung des Konzepts der Barrierefreiheit zu einem Design für Alle seit dem Jahr 2003 wider.
Die Publikation kann zum Preis von 15 EURO (plus Umsatzsteuer und Versand) bei der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie der Uni Münster über das Kontaktformular auf nullbarriere.de bestellt werden.
Internet: nullbarriere.de
Weitere interessante Schriften und Broschüren im Adobe PDF-Format aber auch das Thema betreffende Veranstaltungshinweise finden Sie auf der Webseite des EDAD: www.design-fuer-alle.de
Siehe auch "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung / Bedingungen": www.barrierefreies-webdesign.de
Barrierefrei durch Berlin und Brandenburg
Mehr zur Fahrplanauskunft der Berliner Verkehrsbetriebe BVG, ihre speziellen Dienste für Menschen mit Behinderung, den Schnupperkursen Mobilität,
Infos über Aufzugsstörungen der BVG und der S-Bahnen sowie zum barrierefreien Routenplaner des Verkehrsverbund Berlin/Brandenburg VBB finden Sie hier.
Termine und Orte der BVG-Mobilitätstrainings 2008 finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Wegweiser.
Denkmal der grauen Busse
Die grauen Busse - eine Nachbildung des Täterwerkzeugs - soll ein Denkzeichen setzen an dem Ort, an dem die Nationalsozialisten mit ihrer so genannten Euthanasie-Aktion Massenmorde mitten in Berlin geplant und organisiert hatten. Dieser Aktion fielen während des Zweiten Weltkriegs etwa 200.000 psychisch Kranke und Behinderte zum Opfer. Mehr als 70.000 Männer, Frauen und Kinder wurden 1940/41 in der Geheimaktion "T4" in sechs Vernichtungsanstalten mit Gas getötet. Nach dem offiziellen Abbruch 1941 wurde die "Aktion T4" insgeheim fortgeführt.
Der Standort, die damalige Tiergartenstraße 4 (daher die Abkürzung T4), ist heute eine Bushaltestelle hinter der Philharmonie. Deren Grundriss überlagert teilweise den der damaligen "T4"-Villa. Dort erinnert das "Denkmal der grauen Busse" an die Todestransporte der Patienten. Die überlieferte Frage eines von ihnen "Wohin bringt ihr uns?" steht dort eingeschrieben.
Am 18. Januar 2008 wurde das "Denkmal der grauen Busse" der Öffentlichkeit übergeben. Am Donnerstag, 10. Juli 2008 wurde um 12 Uhr auf dem Vorplatz der Berliner Philharmonie eine Informationstafel unweit der "T4"-Gedenkplatte aufgestellt. Am Sonnabend, 06. September 2008 findet um 14 Uhr eine Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer der Erbgesundheitsgesetze an dieser Gedenktafel statt. Informationen zu dieser Veranstaltung im PDF-Format finden Sie hier.
Standort: Bushaltestelle hinter der Philharmonie (Karte)
Weitere Informationen: www.sigrid-falkenstein.de
Beachten Sie dort auch die Hinweise für Angehörige von Opfern der NS-"Euthanasie" und für wissenschaftliche Forschungsvorhaben unter dem Menüpunkt Patientenakten.
Zu den meisten Namen gibt es Krankenakten im Bundesarchiv in Berlin. Dort werden die 30 000 Patientenakten der ersten Phase der NS-"Euthanasie" (Aktion "T4") archiviert, die 1990 im ehemaligen "NS-Archiv" des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR gefunden wurden. Ca. 40 000 weitere Akten von den insgesamt 70 000 Menschen die bis August 1941 der "Aktion T4" zum Opfer fielen, gelten als vernichtet.
Die Patientenakten unterstehen besonderen Benutzungsbedingungen und können für wissenschaftliche Forschungsvorhaben sowie von den nächsten Angehörigen eingesehen werden.
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?
Unter dieser aktuellen Frage steht das bisher größte Aufklärungsprojekt, das die Aktion Mensch gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern in Berlin startete.
Auch im Jahr 2008 werden die Menschen in Deutschland eingeladen, gemeinsam an der Zukunft der Gesellschaft zu arbeiten.
Dies geschieht im Internet, aber auch in der Nachbarschaft, wenn sich über die Freiwilligen-Datenbank Projekte und ehrenamtliche Mitarbeiter suchen und finden. Im Rahmen eines eigenen Gesellschafter-Förderprogramms wurden bislang 2.500 Projekte unterstützt, die sich vor Ort für gesellschaftliche Teilhabe stark machen.
Die TeilnehmerInnen wählen, ob sie ihre Antworten als allgemeine Wünsche, Vorstellungen oder Utopien formulieren wollen, oder sich an Diskussionen um konkrete politische Themen und Konzepte beteiligen möchten. Alle Antworten und Diskussionsbeiträge können von anderen Besuchern kommentiert werden.
Internet: dieGesellschafter.de
Schulungen zu Fragen der Barrierefreiheit
Wir bieten auch Seminare und Schulungen sowohl innerhalb unserer Einrichtung als auch bei Partnern und anderen Trägern an. Dabei werden die Themenbereiche rund um die Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen, in Wohnung und Umfeld erfasst. Die betreffenden DIN-Normen dienen uns als Leitfaden.
Aufnahme in die Datenbank
Wir nehmen gerne Ihre Einrichtung oder Ihr Geschäft in unsere Datenbank auf. Ihre Präsenz in unserem Datensatz kann auch für Sie Kundengewinn bedeuten!
Unsere fleißigen Helfer sind in allen Berliner Bezirken zur Datenerhebung unterwegs.
Mobidat erhebt auch im Auftrag der Behindertenbeauftragten Berlins die Daten Ihrer Einrichtung im Rahmen der Aktion "Berlin - barrierefrei".
Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 0 30 / 74 77 71 - 15! Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern!
Mehrsprachigkeit
Die Datenbank Mobidat kann in Englisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Russisch und Türkisch abgerufen werden.
Wie Sie uns unterstützen können, die Datenbank und die Artikel unserer Webseite auch anderssprachigen Mitbürgern mit und ohne Behinderung zur Verfügung zu stellen und aktuell zu halten, erfahren Sie hier.
Sie wollen uns helfen?
Für die erfolgreiche Weiterführung unserer Internet- Datenbank suchen wir Menschen, die sich in ihrer Freizeit freiwillig engagieren möchten, ein Ehrenamt suchen oder einfach nur aktiv werden möchten.
Zitate
Zitate mehr oder weniger bekannter Persönlichkeiten zu den Themen Gesellschaft/Behinderung/Barrierefreiheit:
"Je weniger die Gesellschaft barrierefrei ist, desto mehr Geld wird individuell für die Überwindung von Barrieren benötigt." (Thorsten Stellmacher, Leiter Mobidat)
"Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. Lassen Sie uns die Behinderten und ihre Angehörigen auf ganz natürliche Weise in unser Leben einbeziehen. Wir wollen ihnen die Gewissheit geben, dass wir zusammengehören." (Richard von Weizsäcker, deutscher Poltiker, ehem. Bundespräsident)
"Niemals aber ist ein Mensch nur behindert. Behinderung ist immer ein Teil des Menschen, ein Ausschnitt aus der Vielfalt des Menschen, ein Ausschnitt aus der Vielfalt seines Menschseins und seiner Möglichkeiten. Deswegen sind Menschen mit Behinderung nicht Menschen, die nur betreut und beschützt werden müssen. Es sind Menschen, die etwas zu geben haben, die etwas können, die etwas beitragen im Zusammenleben der Menschen, auch bei schwerster Behinderung." (aus der Broschüre zur Woche für das Leben 1994)















